Konzerttermine

Leicht & Selig

Kunst, Konzerte und mehr

Öffnungszeiten


Dienstag               17°° - 19°°

Donnerstag          17°° - 19°°

Samstag              14°° - 19°°


Hauptstr 64, 68526 Ladenburg

Philleicht Jazz?!

Newsletter

Einlass 19°° Konzert 20°°

Zurzeit Karten nur an der Abendkasse!!

Konzerte 2020

Philleicht Jazz?! wurde 2018 und 2019 durch die  Bundesrepublik Deutschland für sein herausragendes Livemusikprogramm ausgezeichnet.

10 Jahre Philleicht Jazz?!

Philleicht Jazz?! präsentiert ADHD 13.03.2020 (aus Island)

Konzert wird aufgrund des Coronaviruses verschoben -Weitere Infos folgen

Heute müssen wir leider mitteilen, dass das Konzert am 13.03.20 von ADHD aufgrund des Coronavirus leider nicht stattfindet. Die Veranstaltung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr nachgeholt.
Wir selbst haben lange überlegt ob wir diesen Schritt gehen.
Das Robert-Koch-Institut warnt auf einer Kriterienliste davor, Veranstaltungen in geschlossenen Räumen stattfinden zu lassen. Außerdem sollen die Menschen auf der Veranstaltung möglichst weit weg voneinander stehen und wenig Körperkontakt haben.
Außerdem soll darauf geachtet werden, ob Risikopatienten oder ältere Menschen anwesend sind oder ob Besucher aus betroffenen Regionen kommen. Nur ist auch das schwer einzuschätzen bei Personen, die man nicht kennt.
Das ist allerdings bei uns unmöglich. Aus diesem Grund ist es auch fraglich, ob die kommende Konzerte bis Ende April bei uns stattfinden. Hier informieren wir euch rechtzeitig. Es ist für uns und für unsere Künstler ein Spagat den wir meistern müssen. Auf der einen Seite steht die Sicherheit, auf der anderen Seite die Existenz unserer Musiker. Daher werden wir es den jeweiligen Bands überlassen ob das Konzert stattfindet oder nicht. Von unserer Seite werden wir Voraussetzungen schaffen, dass dies dann möglich ist. Jedoch werden wir den Vorverkauf erst einmal einstellen und Karten NUR an der Abendkasse verkaufen.
Die bisher im Vorfeld gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit und die Besucher werden über die Verschiebung der Veranstaltungen informiert. Sollte ein Konzert aus zeitlichen oder organisatorischen Gründen ganz abgesagt werden, werden wir zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens das Eintrittsgeld erstatten.
Hier nun die Mitteilung von ADHD die uns gestern Abend erreichte:
Hey man! We have some sad news to tell you. This is something that is out of our hands but we are not in the position, because of family and stuff to take the risk of quarantine. Like I said before, we are very sorry. Can we maybe find a new date soon, later in the year...?



We are sorry to tell everybody that the Icelandic authorities have defined large parts of Switzerland, Austria and Germany as areas with high risk of Covid-19 infection. As this leads to the risk of being quarantined in either Europe or at the latest when we return home, we must decide to cancel the forthcoming tour. We are very sorry and we were really looking forward to play and tour and laugh and dance but these things are out of our hands. Stay safe and stay healthy and we will return to the mainland very soon! Love, ADHD

Ich hoffe auf Ihr Verständnis und auf Ihre Treue

Bleiben Sie gesund

Phil Leicht

Philleicht Jazz?! präsentiert Gregor Leners Floating Time 21.03.2020

Der deutsch-österreichische Jazz-Trompeter und Komponist Gregor Lener präsentiert uns diesen Sommer mit seinem Debütalbum „Shore of now“, zusammen mit seinem Quartett Floating Time, ein außergewöhnlich intimes Erlebnis zwischen Aufbruch und Retrospektive.
Mit seinem Gespür für Schlichtheit und Empathie transportiert sich durch die tragende Energie eingängiger Melodien und einer außergewöhnlichen Kombination aus elektronischen und experimentellen Komponenten aus Jazz und Funk eine intime Reise ins Jetzt.
Das Album nimmt uns mit in den Zustand des Dahintreibens, vermittelt ein Gefühl des Aufbruchs und lässt doch immer wieder Zeit für einen Schulterblick in die Vergangenheit.
Das Quartett schafft mit Leichtigkeit ein immer wieder neues Jetzt, ein Innehalten und Fallenlassen, das sich vor allem durch die vielen musikalischen Freiräume und improvisatorischen Momente der einzelnen Künstler auszeichnet. Es bleibt viel Zeit für Verzweigungen, Ab- und Umwege und doch findet man sich immer wieder neu in dieser Gemeinschaft aufgehoben.
Wie eine Glasscherbe in der Brandung, werden wir immer wieder neu mit- und aufgenommen.
Thematisch bewegt sich Gregor Lener zwischen dem Versuch gemeinsam einen Weg zu beschreiten, auf die Dinge hinter den Dingen zu schauen, sich ohne Worte zu verstehen und trotz eigener Wege in Verbindung zu bleiben.

Floating Time ist:
Gregor Lener - Trompete/FX
Bernhard Ludescher - Piano
Felix Barth - Bass
Markus Dassau - Drums

Philleicht Jazz?! präsentiert Karin Hammar fab4 18.04.2020

KARIN HAMMAR FAB 4 “Circles”

Die Schwedische Posaunistin Karin Hammer gilt als eine der besten ihres Fachs in Europa und ist auch hierzulande keine Unbekannte mehr. Spätestens seit Nils Landgren sie als musikalische Entdeckung feierte, manifestierte sich ihr Eintrag in der Liste der außergewöhnlichen Talente. Zwei Jahre nach der Veröffentlichung des von der Kritik hoch gelobten Albums «Imprints» (Redhorn Records), stellt Karin Hammar nun ihr neues Werk «Circles» vor. Dabei verlässt sie sich wie bereits zuvor auf ihre famose Formation Karin Hammar Fab 4, um acht neue Kompositionen und eine Interpretation von Nina Simones «Four Women» in das ihr so eigene musikalischen Gewand zu kleiden - Modern Jazz mit Einflüssen aus Salsa, Bossa Nova, Bop, Swing und Popmusik. Hammars Formation Fab 4 besteht aus einigen der besten schwedischen Jazzmusikern: Niklas Fernqvist am Bass, Fredrik Rundqvist am Schlagzeug und Andreas Hourdakis an der Gitarre. Letztere bringt als neues Mitglied frische Impulse in den Sound der Band.


Karin Hammar: Trombone

Andreas Hourdakis: Guitar

Niklas Fernqvist: Bass

Fredrik Rundqvist: Drums

Karin Hammar


Die Stockholmer Posaunistin Karin Hammar hat schon eine lange Liste von musikalischen Referenzen abgeliefert. Neben Tourneen und Veröffentlichungen mit gestandenen Jazz Stars wie Kenny Werner, Tim Hagans, Steve Swallow, Gary Burton oder Maria Schneider ist es vor allem ihr schwedischer Landsmann und Instrumenten Kollege Nils Landgren, der sie immer wieder ins Rampenlicht z.B. beim Jazz Baltica Orchester oder der EBU Bigband rückte. In Japan waren darüber hinaus vor allem die Einspielungen mit ihrer ebenfalls Posaune spielenden Schwester Mimmi als Sliding Hammers von großem Erfolg.

Andreas Hourdakis
Born 1981 in Malmö, Sweden, Andreas Hourdakis started playing the guitar at the age of 11. He has played and toured with artists within the jazz field such as Magnus Öström, Jeanette Lindström, Sebastian Studnitzky to name a few.


Niklas Fernqvist

Based in Stockholm, Sweden, 30 year old bass player Niklas Fernqvist has spent the last decade or so touring with some of the biggest names in Swedish vocal jazz and pop music, such as Isabella Lundgren, Lisa Nilsson, Edda Magnason and many more. He is also a sideman and co-leader of various instrumental jazz groups, one of the most sought-after musicians of his generation and can be heard on a number of award winning recordings.

Fredrik Rundqvist was born in central Sweden but he has been living in Stockholm since 1994. Back in 2000 he won the Ronnie Gardiners Drummers Award, and he has been playing in un impressive number of albums and gigs in all continents both as member and guest of so many important Swedish bands like Velódrone, Håkan Goohde Trio, Johan Berke Upstairs Five, Karin Hammar Quartet, Sarah Blasko, Fredrik Nordström Kvintett/Trio, Ingebrigt Håker Flaten Kvintett, Örjan Hultén Trio / Fakir & Karlsson, Gösta Rundqvist Trio, Yttling Jazz, Lina Langendorf Quintet, Berit Andersson-Göran Strandberg Quartet and Daniel Karlsson’s Trio.

Philleicht Jazz?! präsentiert Maik Krahl Quartett 25.04.2020

Maik Krahl Quartett - Decidophobia

„Decidophobia“ bezeichnet die Angst, Entscheidungen zu treffen. Das klingt erstmal ungemütlich und dass eine Jazz-Platte so heißt, wirft zugegebenermaßen auch Fragen auf, muss man bei der Produktions eines Albums doch so einige Entscheidungen treffen.

Angst vor Entscheidungen hat der junge in Köln lebende Trompeter Maik Krahl aber überhaupt nicht. Geboren 1991 in Bautzen, arbeitet er seit seinem 8. Lebensjahr entschlossen an seiner Karriere als Jazz-Trompeter. Nur ein kleiner Auszug seiner beachtlichen Stationen sind ein Platz im Bundesjugendjazzorchester, ein Jazz-Studium in Dresden bei Till Brönner, ein Master-Studium bei Ryan Carniaux an der Folkwang Universität der Künste Essen sowie zahlreiche Tourneen in unterschiedlichsten Formationen. Und eben das 2017 gegründete Maik Krahl Quartett, das nun sein Debütalbum veröffentlicht.

Bei „Decidophobia“ kommen Freunde von traditionellem Jazz genauso auf ihre Kosten wie all jene, die es etwas experimenteller mögen. Stets bleibt Maik Krahls an Chet Baker erinnernder weicher Trompetensound der rote Faden. Den Spagat in die Moderne schafft er nicht nur spielerisch, sondern auch durch den geschmackvollen Einsatz von Effekten. Er versieht seine Trompete mit einem Delay, verfremdet ihr Signal durch Phaser oder Distortion.
Bass (Oliver Lutz) und Drums (Hendrik Smock) bilden die Klammer zu einem klassischen Jazz-Sound, um neben Maik Krahl’s Trompete abwechselnd mal Gitarre, mal Rhodes zu featuren.
Gitarristisch (Bruno Müller) gibt es auf Decidophobia neben weichen und spannenden Linien, die man auf einer Jazz-Platte erwartet, durchaus neo-soulige Momente in Spanky Alford-Marnier und Tasten-Freunde dürfen sich zudem auch auf ein wohlig-warmes wie ebenso facettenreiches Rhodes (Constantin Krahmer) freuen.

Bleibt also festzuhalten, dass die „Angst, Entscheidungen zu treffen“ sehr wohl etwas Gutes haben kann, wenn sie zu einem abwechslungsreichen und stimmigen Sound- & Motiv-Feuerwerk wie auf „Decidophobia“ führen kann.


Maik Krahl Trompete

Constantin Krahmer Rhodes

Oliver Lutz Kontrabass

Leif Berger Schlagzeug

Philleicht Jazz?! präsentiert das Hildegunn Øiseth Quartet (NOR) 09.05.2020

Hildegunn Øiseth lebt in Trondheim und zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten im norwegischen Jazz. 2020 wird sie wieder mit ihrem Quartett unterwegs sein, um ihr neustes Album, das sie im Herbst 2019 in den renommierten Bauer Studios in Ludwigsburg aufgenommen hat, zu präsentieren.

Neben dem Hildegunn Øiseth Quartet, mit dem sie bereits drei Alben veröffentlichte, ist sie Mitglied im Trondheim Jazz Orchestra, sie tourt mit ihrem Worldmusic-Projekt «Rabalder», das Musiker aus verschiedensten Teilen der Welt versammelt, und sie ist Bandleaderin vom norwegisch-palästinensischen Kollektiv «Sharaka». Nicht genug damit: Hildegunn Øiseth ist Mitglied von Marilyn Mazurs «Shamania», der skandinavischen Band «Nordic Beat» mit Fokus auf nordische Klanglandschaften und repräsentiert Norwegen seit 2012 im «Jazz Baltica Ensemble» des bekannten Festivals in Schleswig-Holstein.


Hildegunn Øiseth - trumpet, flugelhorn, goat horn
Espen Berg - piano
Magne Thormodsater -bass
Simon Albertsen - drums


Einlass 19°° Beginn 20°° Eintritt 18°°


KAMA Kollektiv ist das Quartett um die junge finnische Sängerin / Trompeterin Kirsi-Marja "Kiki" Harju. Die Band ist beheimatet in Amsterdam, und doch sind Kikis Lieder und Texte geprägt von den unberührten Landschaften, tiefen Wäldern und der klirrenden Kälte ihrer Heimat Finnland.

Teils in finnischer und teils in englischer Sprache erzählt sie Geschichten von Liebe und Hoffnung, Wäldern und Tieren und mystisch-romantischer Natur. Die Musik zeigt Einflüsse von Jazz, skandinavischer Volksmusik sowie Indie-Pop und nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise in fabelhafte Welten.

Der Name des Debut-Albums ist "KOTI", das Finnische Wort für Zuhause. Die vier Bandmitglieder kommen ursprünglich aus Finnland, Israel und Deutschland, und sie alle haben Amsterdam zu ihrem Zuhause gemacht. Und doch steckt die Musik voller sentimentaler Erinnerung an Kikis Kindheit in einer kleinen Stadt an der Südküste Finnlands. Letztlich kreiert auch die Freundschaft zwischen den Bandmitgleidern eine Form von Zuhause, unabhängig von einem Ort. Und wir laden das Publikum ein, sich bei einem Konzert, mit unserer Musik, bei uns zu Hause zu fühlen.

KAMA Kollektiv haben ihr erstes Album "KOTI" im Oktober 2018 in der Fattoria Musica in Osnabrück aufgenommen und im März 2019 auf Vinyl, CD und digital veröffentlicht.


Line-up:

Kirsi Harju – Trompete, Gesang, Mbira, Komposition

Jetse de Jong - Piano J

onathan Nagel – Kontrabass, Komposition

Yoad Korach – Schlagzeug

Philleicht Jazz?! präsentiert das Kama Kollektiv 16.05.20


Philleicht Jazz?! präsentiert Monoglot 24.05.2020

Fabian Willmann (ts)
Sebastian von Keler (ts)
Kristinn Smári Kristinsson (g)
Pascal Eugster (eb)
Luca Glausen (dr)


Repetitive Patterns, pulsierender Rock Groove, Pop Mock-Ups und Improvisation sind die Hauptzutaten für Monoglots mittreissenden und einmaligen Genremix. Gelegentlich glänzen geheimnisvolle Melodien aus dem zugänglich gestalteten musikalischen Gewebe.
Wenn Monoglot in eine Schublade geschoben werden müsste, dann stünde womöglich Avant-Garde-Rock oder Minimal-Post-Jazz darauf.
Monoglot besteht aus den Saxophonisten Fabian Willmann und Sebastian von Keler, Kristinn Kristinsson an der Gitarre, Pascal Eugster am Bass und Luca Glausen am Schlagzeug. Die Musiker leben in Berlin und Basel, haben seit 2014 zwei Studioalben eingespielt und waren sechs mal international auf Tournee. Das aktuelle Album “Wrong Turns And Dead Ends” (2017) kürt The Math Rock Times zum “Post-Jazz/Prog Masterpiece” und das JazzThing Magazin beschreibt es als “frech, freigeistig und frisch”.


“Schon mehrmals konnte ich mich live davon berzeugen lassen, dass die 5 Musiker starke Statements abgeben und nachhaltig einen individuellen und sehr stimmigen Bandsound entwickelt haben. Ich bin gespannt, was die Band in Zukunft von sich hören lassen wird!”
- Domenic Landolf


“ [Monoglot] brilliert mit halsbrecherischen Kompositionen und performt in Codes und metrischen Schlüsseln, die von mir als Hörer unmöglich verstanden werden können, was mich auf angenehme Weise nachhaltig intellektuell inspiriert und mir eine Art Hirnmassage beschert. [...] Die Band spielt in einer maskulinen Mischung aus Ego und Kollektiv und
hinterlässt mir eine mysteriöse Bewunderung! “
- Wolfgang Zwiauer


“Komplexe Kompositionen, virtuose Musiker, ein sonnenklar erarbeiteter Bandsound. Bei Monoglot gibt es keine Fragezeichen! Auf unglaublich hohem Niveau Spielen die fünf ihre Musik. Nicht nur ist die Band wirklich äusserst gut eingespielt, sondern jeder Einzelne bedient sein Instrument auf einem entsprechenden Level.”
- Matthias Kohler



Philleicht Jazz?! präsentiert JMO CD Release 19.06.20

CD Release „al nge taa“ (Mandinka: let's move)
JMO: drei Länder – eine Sprache!

Die Musik von JMO - Jan Galega Brönnimann (Switzerland), Moussa Cissokho (Senegal)und Omri Hason (Israel)- lässt die Kunst des Geschichtenerzählens wieder aufleben. Das Trio überschreitet Grenzen zwischen traditionellen und modernen Klängen aus Afrika, Europa und dem Orient. Der perlend klare Klang der Kora (afrikanische Stegharfe mit 22 Saiten) trifft auf die sonoren, rauchigen Töne der Bassklarinette und wird unterstützt von den verschiedensten Perkussionsinstrumenten von Omri Hason. Das Zusammenspiel von Moussa Cissokho, Jan Galega Brönnimann und Omri Hason besticht durch schöne Melodien und rhythmische Eleganz – es entsteht eine authentische und zeitgenössische Kammermusik.

„Al nge taa“ ist die erste Veröffentlichung dieses Trios – und bedeutet soviel wie „let's move!“ in Mandinka, einer Sprache, die in Gambia, Mali und Senegal gesprochen wird. Das Repertoire stammt von allen drei Musikern und zeigt ihre unterschiedlichen Einflüsse. Das Aufeinandertreffen der drei Kulturen, die Auswahl der Instrumente und der reiche Fundus an Ideen, Melodien und Rhythmen macht „Al nge taa“ zu einem unvergesslichen Hörabenteuer!

press:
the trio was deservedly rewarded with a standing ovation! jazzport CZ, october 2015
„Da sind drei Meister am Werk, die das Wesen der Musik durchdrungen haben und denen es in erster Linie um die Inhalte geht.“ Deutschland Kulturradio, Juli 2016
„Ein nicht alltäglicher Hörgenuss für offene Ohren. Exzellent!“ Wegotmusic.de
„this trio's debut is fusion of the best kind, although West African music remains it dominant force.“Songlines UK

Jan Galega Brönnimann wurde in Kamerun geboren. Er ist seit Jahren bekannt als innovativer Grenzgänger. Als Komponist und Instrumentalist arbeitete er mit Leuten wie Nils Petter Molvaer, Sidsel Endresen, Pierre Favre, Eivind Aarset, Saadet Türköz, Eddie Floyd, Round Table Knights, Kenny Werner, Aly Keïta, Lucas Niggli und vielen mehr. Mit Brink Man Ship hat er sich in den letzten 17 Jahren als Bandleader einen Namen gemacht und tourte durch Europa, Afrika, Asien, Amerika und Russland, wo er an internationalen Festivals auftrat.

Als Auszeichnung für seine Arbeit erhielt er 2008 das Südafrika- Stipendium von der Kulturstiftung Pro Helvetia und 2009 den Anerkennungspreis des Kantons Bern

http://jangalegabroennimann.ch/

Prince Moussa Cissokho ist einer der grossen Koraspieler und Sänger aus dem Senegal. Geboren und aufgewachsen in einer einflussreichen Griot Familie, wurde er früh von seinem Vater unterrichtet, reiste mit ihm und spielte traditionelle Zeremonien im Senegal, Guinea Conakry and Guinea Bissau. Moussa Cissokho gehört zur Familie der Mandinka, Staatsvolk des mittelalterlichen Mali, des grössten westafrikansichen Reiches der Geschichte. Gemäss seiner Tradition erlernte er das Koraspiel, Tänze und Gesänge von Kindheit an. Während 6 Jahren war Moussa Cissokho Mitglied des Ballet National de Senegal. Heute lebt er in Österreich und spielt mit MusikerInnen aus Europa und Afrika.
http://www.princemoussacissokho.com/

Omri Hason ist in Israel geboren und aufgewachsen. Im Alter von 10 Jahren machte er seine ersten musikalischen Erfahrungen auf dem Schlagzeug. Das war der Anfang seiner Leidenschaft für die Musik im Allgemeinen und deren Umsetzung auf verschiedenste Schlag- und Perkussionsinstrumente im Speziellen. Die frühen musikalischen Impulse empfing er aus seiner nahen Umgebung und später spezialisierte er sich vorwiegend auf das Spiel der Zarb, der Darbuka und der Rahmentrommel. Seit 1986 lebt er in der Schweiz.
Die rhythmisch-perkussive Farbpalette seiner musikalischen Weiterbildung wird seit 1996 durch den Unterricht beim iranischen Meistertrommler Djamchid Chemirani auf der Zarb (iranische Trommel) erweitert und durch die intensive Auseinandersetzung mit der indischen Rhythmik und ihrer Sprache in der Trommel- und Musikkultur durch wertvolle Akzente betont. Omri Hason ist Gründer von zwei Quartetten: Kedem Ensemble und Modus Quartet. Die Besetzung beider Formationen setzt sich aus Mitgliedern verschiedener Herkunft zusammen: Israel, Iran, Italien, Griechenland und Schweiz. Omri Hasons Hauptinteresse gilt dem Dialog verschiedener Kulturen und ihrer musikalischen Verbindung.

Saison 2020/21

Philleicht Jazz präsentiert Malstrom 05.09.2020

Ein wirbelnder Sog der in einem erloschenen unterirdischen Riesenvulkan verschwindet. Es ist ein ewiges Wechselspiel zwischen dem Abstürzen in die unendliche Tiefe des Meeres und dem Reiz des Risikos am Rande des Wirbels die Gefahr zu genießen. Sicherheit gibt es in jedem Fall nicht. Fische und anderes Meeresgetier meiden instinktiv die Nähe des Strudels, Menschen hingegen werden immer wieder Opfer ihrer nicht zu bezähmenden Neugier und wagen sich zu nahe heran.


- Gewinner des internationalen Biberacher Jazzpreises 2018 -
- Gewinner der internationalen Getxo Jazz Competition 2017 -
- Gewinner des europäischen Burghauser Jazzpreises 2015 -
„Die Musik der drei ist eine perfekt gespielte Mischung aus


Florian Walter – Saxophone
Axel Zajac – Guitar
Jo Beyer - Drums


Progessive Rock von Bands wie “Dream Theatre” oder “Tool” und Gitarrenvirtuosen wie Yngwie Malmsteen und vertracktem Jazz von Steve Coleman oder der Expressivitat von John Zorn. Dazu kommt aber eine jugendliche Unbedarftheit und Frische, die Spaß macht. Naturlich, wer Swing oder Hardbop erwartet hat, wurde enttauscht. Wer sich aber Zeit zum Einhoren und Miterleben dieser Musik gab, erlebte ein Konzert zum Staunen. Jeder Break sitzt, nichts knirscht da, die unzahlbaren Rhythmen wechseln in noch vertracktere; ein halbwegs ambitionierter Musiker brauchte Wochen, um die Melodielinien, die Saxophon und Gitarre beilaufig abliefern, einzuuben. Vielleicht eine mutige Entscheidung, die Jazzwoche von so einem kantigen Beitrag eroffnen zu lassen, aber sicher eine sehr gute.“
(BR-Blog, Ulrich Habersetzer, 19. März 2015)


„Mit Gitarre, Saxophon und Schlagzeug schaffen sie mehr Farben und Assoziationsraume, als man von der kleinen Besetzung erwartet und haben dabei so viel Spaß an Dekonstruktion, dass aus ihrer Musik ein rundherum humorvoller Kommentar zu den Moglichkeiten des Gegenwartsjazz wird. Grund genug, ihnen den 7. Europaischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis zu uberreichen“, erklart die Jury.
(18. März 2015, Redaktion JazzZeitung)


"[...] Da trat beispielsweise die Band „Malstrom“ auf, ein Trio in außergewohnlicher Besetzung: Ein Saxofonist, ein Gitarrist und ein Schlagzeuger interpretierten eigene Stucke wie „Eine grune Wiese mit bunten Blumen drauf“. Da lieferte sich Axel Zajac mit seiner unkonventionellen achtsaitigen Gitarre nicht weniger unkonventionelle Schlagabtausche mit dem Saxofonisten. Melodisch-schone Passagen wurden mit experimentell-assoziativen konterkariert, eingefahrene Horgewohnheiten eingedampft."
(Tom Bullmann , NOZ, Juli 2014)

Philleicht Jazz?! präsentiert Bathing Birds 19.09.2020

Marcel Krömker steht seit über 20 Jahren als Kontrabassist auf Bühnen von Festivals und Clubs in China, Südamerika und Europa, insbesondere mit experimentellen Bands, die sich der reichen Klang- und Rhythmusvielfalt Südamerikas bedienen. Sein Studium absolvierte er am Conservatory van Amsterdam und am Jazz Institut Berlin mit Unterricht bei Bobby McFerrin, Avi Shai Cohen, John Scofield und einigen anderen Größen des Jazz.

2018 arbeitete Krömker mit dem Trompeter Alex Sipiagin (Michael Brecker, Chris Potter, Gonzalo Rubalcaba...) zusammen, eine Quartett-aufnahme folgte, die gleichzeitig das Debutalbum der Band Bathing Birds ist.

Das Album Tweet! zeichnet sich durch den Wechsel von neuen Kompositionen und freiem Improvisationskonzept unter Einbindung elektronischer Instrumente aus. Ein besonderes
Element ist dabei die Verbindung des akustischen Kontrabasses mit einem Basssynthesizer sowie die Integration von selbst produzierten Samples, die vom Schlagzeuger per Drum-Machine bedient werden. Der Gesang verschiedener Vogelarten dient als Grundlage für freie Improvisationen, in denen jedes Instrument eine Vogelart interpretiert.
Regelmässige Mitstreiter auf Festivals von Shanghai über Riga bis Bogota sind seit 10 Jahren der uruguayische Schlagzeuger und Echogewinner Diego Pinera und der australische Saxofonist Dan Freeman.

Die gemeinsamen Reisen und Eindrücke bilden den Ideen-Pool für die dichten Improvisationen und die Stilsicherheit der Band. Die Melodien der 4 Musiker aus Australien, Uruguay, Deutschland und den USA sind eingängig, entfernen sich aber schnell in freie Klanglandschaften. Sturzflugartig preschen vertrakte, südamerikanische Rhythmen hervor und kreieren folkloristische Stimmungen. Zuweilen schwirren elektronisch anmutende Sounds in der Luft umher - man fühlt sich, als würde man badende Vögel beobachten.


Dan Freeman (sax)
Marcel Krömker (b)
Diego Piñera (dr)


Philleicht Jazz präsentiert Maria Baptist & Jan von Klewitz 24.10.2020

CD-Release Konzert


Maria Baptist präsentiert zusammen mit ihrem Duo Partner Jan von Klewitz ihr erstes gemeinsames Album.

Vom ZDF als "Vorbild einer ganz neuen Jazzgeneration“ gehandelt, zählt die Pianistin zu den angesagtesten Protagonistinnen an ihrem Instrument - Maria Baptist gab mit ihren Projekten mehr als 1.000 Konzerte in über 20 Ländern auf 4 Kontinenten.
Sie tritt als Solistin oder mit ihrem eigenen Orchester auf, hat 14 CDs unter ihrem Namen veröffentlicht, erhielt zahlreiche Preise und gab ein privates Klavierkonzert für Michael Jackson. All About Jazz ordnet Maria Baptist in „eine Liga mit dem Schlüsselfiguren des modernen Jazz“ ein. Sie ist Professorin für Komposition & Improvisation an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

Altsaxophon Virtuose Jan von Klewitz ist aus der deutschen Jazzszene nicht mehr wegzudenken. „Dieser Weltklasse-Mann beherrscht sein Instrument, von der tiefsten Lage bis in die glänzende Höhe" (Neuburger Rundschau).

Beide Musiker verbindet eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit; So ist Jan von Klewitz festes Mitglied des Maria Baptist Orchestras. Auf dem 2017 veröffentlichten Trio Album Poems without Words war er Feature
Gast und hat wesentlich dazu beigetragen „Maria Baptist‘s Musik vollends Richtung Coltrane-Power“ zu bringen (Jazz Thing).
Zwischenzeitlich waren die beiden bereits ausgiebig in der Duo-Formation auf Tour. Das Projekt feierte beim Hong Kong Jazzfestival 2019 seine internationale Premiere.

Im September 2020 erscheint das erste gemeinsame in New York City eingespielte Studioalbum. Das Duo hat sich von alle Genre-Bezeichnungen befreit und es gelingt den beiden Musikern, so etwas wie eine extrovertierte Innerlichkeit zu erzeugen.


Maria Baptist - Piano, Komposition
Jan von Klewitz - Sax

Philleicht Jazz?! präsentiert Minua 14.11.2020

Minuas Musik befindet sich in einem steten Wandel: Ambient Drones, Minimal Patterns, Free Improv oder songbasierten Strukturen geben ihr eine Form, ohne einzuschränken.
Mit einer raffinierten Mischung aus akustischen und elektronischen Texturen abseits jeglicher Genregrenzen verschmelzen die drei Musiker in der einzigartigen Besetzung von zwei Gitarren und einer Bassklarinette zu einer Einheit und ordnen sich ganz dem Gesamtklang unter – ein Erlebnis mit dem man vielleicht verschwommene Landschaften oder subtile Melancholie assoziiert.
Nach ihrem Debut-Album “In Passing” (2015) erscheint das zweite Album “Still Light” am 1. Februar 2019 beim renommierten Berliner Label Traumton Records.
Internationale Tourneen und Festivalauftritte führten Minua seit 2014 nach China, Island, Österreich, Deutschland, sowie in die Niederlande und die Schweiz.


Fabian Willmann: Bassklarinette
Kristinn Kristinsson: elektrische Gitarre
Luca Aaron: elektrische Gitarre


The instrumentation of Minua is unique and their sound evokes a mood that one can easily get lost in. Their use of balance, space, and almost constant melodic improvising is intriguing as well very beautiful. What I admire most about

Minua is their patience to allow their songs and compositions to unfold in very flowing rubato feel but at the same time holding the listener captive with an almost imperceptible intensity.”
– Jim Black


“This is pure tranquility. (…) It is way to soon to be saying things like, “This is the most beautiful thing I’ve heard all year,” but this is the most beautiful thing I’ve heard all year.”

– Dave Sumner, Bandcamp daily (USA)


“I am starting to submerge and the feeling of wetness on my skin and air travelling up on my face is both calming and healing. I love this recording: it makes me hungry to hear its predecessor, and wait for future releases. “
– Greg Drygala, HiFi Critic (UK)


“Die Charaktere der Instrumente […] erreichen manchmal geradezu kongruente Wirkungen.”
– Jazzpodium

“post-chillig, slow & beat-frei”

– Gitarre & Bass


“Diese Band [hat] alle Zeit der Welt.”

– Jazzthing

Philleicht Jazz?! präsentiert Past Present & Tortusa 05.12.2020

Ein Orchester aus drei Personen. (aus Norwegen)

Diese aufregende Zusammenarbeit repräsentiert eine neue Welle aufstrebender Musiker, die Elektronik und Live-Sampling in ihren Ausdruck integrieren. Past Present & Tortusa fangen die resonanten Schwingungen ihrer akustischen Instrumente ein, fügen Tortusas einzigartige texturale Voicings und Klangmanipulationen hinzu und bilden zusammen einen einzigartigen Sound mit einer starken Identität.
Das Trio besteht aus drei erfahrenen Musikern mit vielen früheren Kooperationen und Auszeichnungen. Tortusa hat zusammen mit Eivind Aarset und Jan Bang Musik gemacht und wurde für sein 2016 bei Jazzland Recordings veröffentlichtes Soloalbum für den norwegischen Grammy nominiert. Simen Kiil Halvorsen und Alexander Hoholm haben kürzlich ein Album mit dem Saxophonisten Andrew D'Angelo veröffentlicht. und alle drei haben mehrere Preise und Stipendien für ihre Musikproduktionen erhalten.


Simen Kiil Halvorsen - Trompete

Alexander Hoholm - Kontrabass

Tortusa - Live Sampling

Newsletter