Platz der Idealisten

Leicht & Selig

Kunst, Konzerte und mehr

Öffnungszeiten

 

Dienstag 17°° - 19°°

Donnerstag 17°° - 19°°

Samstag 14°° - 19°°

Platz der Idealisten

Wann strahlst Du? Dieser Song von Eroobique & Jacques Palminger bringt es genau auf den Punkt was wir mit dem Platz der Idealisten erreichen möchten.

Es wird Zeit das Positive hervorzuheben und selbst aktiv zu werden. So findet einmal im Monat im Leicht & Selig der Platz der Idealisten statt.

Jeder ist eingeladen Ideen einzubringen und so im Sinne von Beuys eine soziale Skulptur zu schaffen.

Nächster Termin:

Circlesingen kann man zu zweit, zu zwanzig zu zweihundert – oder mit wie vielen Menschen auch immer. Es ist wahrscheinlich eine der ursprünglichsten Formen des Musizierens überhaupt.

Circlesongs sind meist mehrstimmig und oft improvisiert mit sich zyklisch wiederholenden Phrasen und solistischen Elementen. Die Phrase wird von einem Leiter vorgegeben oder die Gruppe erfindet sie aus dem Moment heraus selbst. Circlesongs werden mündlich durch Hören und sich aufeinander beziehen aufgebaut und nur selten schriftlich notiert.

Bekannt wurde der Begriff Circlesongs durch die gleichnamige CD von Bobby McFerrin

 

Ablauf eines Circlesongs

Der Leiter oder ein Teilnehmer singt eine kurze musikalische Phrase in den Raum und wiederholt in einer Endlosschleife. Die Anderen werden eingeladen mitzusingen. Nun überlegt sich jemand eine zweite Stimme, teilt die Gruppe und lädt die eine Hälfte ein die neue Melodie zu singen, während der Rest weiterhin die erste Phrase singt. Ein dritter kann sich eine noch dazu passende Stimme überlegen, teilt nun die Gruppe so auf, dass, die erste, die zweite und die neue Melodie gesungen werden. So entsteht eine kleine mehrstimmige, Musik. Jede Stimme wiederholt die jeweilige Melodie oder setzt aus, lässt Rhythmus und Klang der übrigen Stimmen auf sich wirken und setzt dann (mit einer neuen Phrase) wieder ein.

Wer mag darf zu diesem Circlesong improvisieren, und findet vielleicht während dieser Improvisation eine neue Phrase, die er weitergeben kann. Der Circlesong entwickelt sich weiter und es entsteht ein gemeinsamer Klangraum der zugleich Freiraum für individuellen Ausdruck und Improvisation gibt.

 

Wer das gerne ausprobieren möcht, kann gerne mal „schnuppern“ kommen. Am 27.10.17 ab 17°° mit der fantastischen Jutta Brandl.

Sie singt mit Menschen die ganz unterschiedliche Vorraussetzungen haben Circlesongs, Kanons und Chants .

Gänzlich ohne Noten und aus dem Stegreif. Die Musik entsteht im Augenblick.

Frei von Leistungsdruck und sehr entspannend.

Das Ergebnis ist dabei garnicht so wichtig, vielmehr der kleine Urlaub für den Kopf.

 

 

Die soziale Plastik

‘ihr wollt doch nicht etwa den beuys berufen, der ist doch verrückt’_ewald mataré | 1958

‘alles gegenwärtige muss transformiert werden, sonst gibt es keine zukunft, und die modelle der transformation müssen diskutiert werden.’

• wechselnde zustände

• ephemerer charakter

• offene konzeption

• vergänglichkeit

• auflösung und verschwinden

‘der begriff kunst muss auf die menschliche arbeit schlechthin angewendet werden. das kreativitätspinzip ist identisch mit dem auferstehungsprinzip – die alte form ist erstarrt und muss in eine lebendige, durchpulste gestalt, die leben, seele und geist fördert, umgewandelt werden.’

das ist der erweiterte kunstbegriff, den beuys als sein bestes kunstwerk bezeichnet hat. für ihn ist das keine theorie, sondern eine grundformel des seins.

 

‘jeder mensch ist ein künstler’

 

Bedingsloses Grundeinkommen

Unter einem Grundeinkommen wird im Folgenden ein Mindesteinkommen für alle Menschen verstanden, das existenzsichernd ist und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht, auf das ein individueller Rechtsanspruch besteht, das ohne Bedürftigkeitsprüfung (Einkommens- und Vermögensprüfung) und ohne Zwang zu Arbeit oder zu einer Gegenleistungen regelmäßig (z. B. monatlich) gewährt wird. Es kann als Sozialdividende oder als Negative Einkommensteuer gestaltet sein. Das Prinzip des Grundeinkommens ist kein Geldprinzip. Es ist ein humanitäres Grundprinzip:

Alle Menschen haben das Recht auf eine bedingungslose Absicherung der Existenz und gesellschaftlichen Teilhabe. In der heutigen Gesellschaft ist dies in Form von Geld und in Form von gebührenfreien Zugängen zu Gütern, Infrastrukturen und Dienstleistungen möglich.

Das Grundeinkommen ist nicht zu verwechseln mit Mindesteinkommen in Form von Grund- oder mindestsicherungen, die bedürftigkeitsgeprüft sind, und in der Regel nicht individuell garantiert und nicht ohne eine Bereitschaft bzw. ohne einen Zwang zur Arbeit oder einer Gegenleistung ausgezahlt werden – und in der Regel auch nicht die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen (sollen) (vgl. Blaschke 2012).1

Krönungswelle

„Wenn jeder sein eigener König ist, muss keiner der König des anderen sein.“ Dieser Satz von Michael Sennhauser (Schweizer Radio DRS) in der Rezension des Films Kulturimpuls Grundeinkommen von Daniel Häni & Enno Schmidt sowie die Filmszene am Basler Bahnhof SBB haben uns dazu inspiriert, am 1. Mai 2009 auf dem Marktplatz in Lörrach die ersten 500 Häupter zu krönen. Seither wollen wir im Schulterschluss mit allen, die fürs bedingungslose Grundeinkommen brennen, eine Welle des Wandels auslösen. Seid ihr dabei?

Was ist Glück? Und was macht uns eigentlich in unserem Alltag glücklich? Wie können wir mehr Raum für Glücksmomente schaffen? Die Glücksforschung, experimentelle kreative Projekte und auch der eigene Erfahrungsschatz bieten uns erste Antworten auf diese Fragen. Der Platz für Idealisten schafft am Samstag den 1.7. ab 17.00 Uhr Raum für den inspirierenden Austausch über das schöne Thema Glück.

 

Mit dabei: Eine Glücksprofessorin, viele Fragen, erste Antworten, Offenheit für kreative Ideen und die berühmte Suppkultur… Neugierige, Fachkundige, Glückssucher und –finder sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Euch!

 

 

Freier Eintritt

 

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