Platz der Idealisten

Leicht & Selig

Kunst, Konzerte und mehr

Öffnungszeiten


Dienstag               17°° - 19°°

Donnerstag          17°° - 19°°

Samstag              14°° - 19°°


Hauptstr 64, 68526 Ladenburg

Platz der Idealisten

Wann strahlst Du? Dieser Song von Eroobique & Jacques Palminger bringt es genau auf den Punkt was wir mit dem Platz der Idealisten erreichen möchten.

Es wird Zeit das Positive hervorzuheben und selbst aktiv zu werden. So findet einmal im Monat im Leicht & Selig der Platz der Idealisten statt.

Jeder ist eingeladen Ideen einzubringen und so im Sinne von Beuys eine soziale Skulptur zu schaffen.

Nächster Termin:

Omnibus der direkten Demokratie 26. - 29.06.19

Unser Bürgermeister, der Stadt Ladenburg, Stefan Schmutz teilte uns, den Bürger, beim Neujahrsempfang 2019 folgendes mit:

"...ich möchte daher 2019 einen Bürgerbeteiligungsprozess anstoßen, um einen Fahrplan zu erarbeiten, welche Ziele und Themen bis 2030 eine besondere Priorität besitzen sollen. Und ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger diese Einladung annehmen und sich beteiligen."

 

Wir, das Leicht & Selig, der Platz der Idealisten möchten dieses Vorhaben gerne unterstützen in dem wir dem Bürger in Beteiligungsprozessen schulen und somit die Chance geben sich daran zu beteiligen. Aus diesem Grunde, haben wir den Omnibus der direkten Demokratie nach Ladenburg eingeladen.

 

Der Omnibus (lat. für alle) hat eine lange Geschichte, die auch indirekt mit dem Leicht & Selig verbunden ist.

 

Die gemeinnützige Omnibus GmbH schließt an Joseph Beuys an.

 

1971 gründet er die "Organisation für Direkte Demokratie durch Volksabstimmung" Mit Büro in Düsseldorf.

1972 installiert der das Büro auf der internationalen Kunstausstellung documenta 5 in Kassel und spricht 100 Tage mit den Besuchern über den

erweiterten Kunstbegriff und die direkte Demokratie.

 

In Ladenburg werden wir 2 Tage darüber reden und wir hoffen dies mit vielen Menschen aus unserer Stadt, aber auch aus der Region, tun zu können.

 

Im Rahmen unserer Veranstaltung "Omnisbus für direkte Demokratie" finden Abends Vorträge und Diskusionsveranstaltungen statt.
Wir freuen uns,für den Samstag den 29.06.19, Herrn Rainer Rappmann gewonnen zu haben. Das Thema wird sein "Wie werde ich Künstler in der sozialen Plastik?"
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Rainer Rappmann (* 13. Dezember 1950 in Karlsruhe) ist ein deutscher Autor, Verleger, Publizist, Veranstalter und Gründer des FIU-Verlags. Er hat Teile des sprachlichen Werkes von Joseph Beuys editiert und herausgegeben. „Der Zusammenhang“ der Free International University (FIU) lebt heute in seinem FIU-Verlag sowie in zahlreichen internationalen Organisationen weiter. [1] Rainer Rappmann ist Initiator und Organisator der Achberger Beuys-Symposien sowie des Verein Soziale Skulptur e.V. (Verein zur Förderung des Erweiterten Kunstbegriffs und der Sozialen Plastik e.V.).
Rainer Rappmann studierte von 1971 bis 1974 an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule in Landau in der Pfalz Kunst, Deutsch und Philosophie. 1974 schloss er seine Examensarbeit mit dem Thema Joseph Beuys und die Veränderung der Gesellschaft, das ein am 7. März 1974 gehaltenes Interview enthält, ab. Nach dem Studium folgte 1975 eine Unterrichtstätigkeit in Berlin. Im Jahr 1976 war er Mitbegründer der „Freien Schule Achberg - Waldorfschule“, später „Freie Waldorfschule Wangen“, an der er von 1977 bis 1982 unterrichtete.

Zusammen mit Johannes Stüttgen entstand 1978 die FIU-Initiative mit einem ersten Produkt für den FIU-Versand, der FIU-Postkarte: „Wie dieser Wagen läuft…“. Von 1981 bis 1991 war er Geschäftsführer der Freien Volkshochschule Argental (FVA), die er 1980 mitbegründet hatte. Im Jahr 1991 gründete er den FIU-Verlag, dessen Vorläufer "FIU-Versand" von Beuys persönlich unterstützt wurde.

2007 arbeitete er zeitweise projektbezogen am „Rudolf Steiner Archiv“ in Dornach/Schweiz mit.

Seit Herbst 2007 Neubegründung der Studientage Soziale Skulptur.

Seit 2012 Aufbau des Achberger Beuys-Archivs, zusammen mit seiner Partnerin Annette Wölfle.

Wie werde ich Künstler in der sozialen Plastik 29.06.2019

Leicht & Selig Hauptstr 64, 68526 Ladenburg

Weiter Programmpunkte werden folgen

Platz der Idealisten - Heimat " Zoco Sorongo" 16.12.19

Gustavo Sands ist ein junger Student der sich der Aufgabe gewidmet hat, in seiner Heimatstadt Cartagena de Indias in Kolumbien kleine Projekte voranzutreiben, in denen sich die Bevölkerung selbst sozialer und ökologischer Probleme ohne staatliche Hilfe annimmt.

Von dem derzeitigen Tourismusboom in Kolumbien profitieren nicht alle, insbesondere die ärmeren Stadtviertel bekommen von dem Aufschwung nicht viel mit.

Gustavo hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, verwahrlosten Orten der Stadt durch Recycling der Abfälle und künstlerische Gestaltung den Menschen wieder zugänglich zu machen.

Dabei entdeckte er den Markt von Bazurto, als einen kleinen Mikrokosmos innerhalb der Stadt, der seine eigene Geschichte hat und seit Jahrzehnten Lebensraum und Nahrungsquelle für zumeist arme Menschen bietet.

Gemeinsam mit zwei weiteren Freunden, Andrés Sarabia und Mateo González, sprachen sie mit den Einzelhändlern und den Einwohnern des Marktes, um ihre Lebensgeschichten, Bedürfnisse und Sorgen zu erfahren.

So lernten sie unter anderem „Runner Corredor“ kennen, der sich seit 37 Jahren durch gemalte Plakatwerbung seinen Lebensunterhalt verdient und dessen Atelier und Ausstellungsraum sich in den engen Gassen des Marktes befinden.

Auch Cecilia ist eine bedeutende Persönlichkeit auf dem Markt. Sie kocht seit jeher typisch karibische Gerichte für Marktbesucher und die Einwohner und hat damit nicht nur Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch ihren Kindern die Schule finanzieren können.

In den Gesprächen mit den Leuten vor Ort entstand die Idee, kleine Kultur- und Musikevents auf diesem Markt zu veranstalten, Workshops rund um die Themen Recycling und Verschönerung des Marktes durch Kunst zu organisieren, um Vorurteile in der restlichen Stadt abzubauen und den Markt auch der Mittelschicht Cartagenas zugänglich zu machen.

So gründete sich „Zoco Sorongo“. Ein Verein für die Erhaltung und touristische Aufwertung des Marktes, der rasch mehrere Fotografen für sich gewinnen konnte, unter ihnen Fabian Alvarez, ein bedeutender Fotograf im karibischen Raum. Es geht darum, die Atmosphäre dieses Viertels für die Nachwelt festzuhalten, bevor es irgendwann im Zuge der bereits voranschreitenden stattfindenden Gentrifizierung verschwindet.

Seit diesem Sommer konnten Zoco Sorongo schon drei Mal das gleichnamige Zoco Sorongo Festival veranstalten. Auf diesem Musikfestival werden alle karibischen Rhythmen gespielt, die tagtäglich in den Marktgassen zu hören sind.

 

Parallel zu dem Festival fand auch ein Workshop statt, in dem „Runner“ sein Handwerk zeigen konnte. Er war überwältigt zu sehen, dass sich plötzlich so viele junge Menschen für seine Kunst interessierten, denn für ihn selbst war es nur ein Weg zu überleben.

Er fing mit Werbung für die Markthändler und kleinere Geschäftsleute an, wurde von den Musikern angeheuert ihre Konzerte durch die Plakate in der ganzen Stadt anzukündigen und entwickelte mit den Jungs von „Zoco Sorongo“ die Idee, Plakate zu malen mit Hinweisen für den Schutz der Umwelt.

 

Gustavo Sands kommt nun nach Europa, um sein Projekt vorzustellen, nicht mit einem bestimmten Ziel, vielmehr möchte er den Leuten auf dem Markt eine Stimme geben, sei es um künftigen Tourismus zu fördern, Fotografien der einheimischen Künstler oder die Plakatkunst von „Runner Corredor“ auszustellen oder einfach die Rhythmen seiner Stadt durch die „Zoco Sorongo“ Musik-CD vorzustellen.


Voranmeldung unter philleicht@leicht-und-selig.de

‘ihr wollt doch nicht etwa den beuys berufen, der ist doch verrückt’_ewald mataré | 1958

Die soziale Plastik

‘alles gegenwärtige muss transformiert werden, sonst gibt es keine zukunft, und die modelle der transformation müssen diskutiert werden.’

• wechselnde zustände

• ephemerer charakter

• offene konzeption

• vergänglichkeit

• auflösung und verschwinden 

‘der begriff kunst muss auf die menschliche arbeit schlechthin angewendet werden. das kreativitätspinzip ist identisch mit dem auferstehungsprinzip – die alte form ist erstarrt und muss in eine lebendige, durchpulste gestalt, die leben, seele und geist fördert, umgewandelt werden.’

das ist der erweiterte kunstbegriff, den beuys als sein bestes kunstwerk bezeichnet hat. für ihn ist das keine theorie, sondern eine grundformel des seins.


‘jeder mensch ist ein künstler’

Bedingsloses Grundeinkommen

Unter einem Grundeinkommen wird im Folgenden ein Mindesteinkommen für alle Menschen verstanden, das existenzsichernd ist und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht, auf das ein individueller Rechtsanspruch besteht, das ohne Bedürftigkeitsprüfung (Einkommens- und Vermögensprüfung) und ohne Zwang zu Arbeit oder zu einer Gegenleistungen regelmäßig (z. B. monatlich) gewährt wird. Es kann als Sozialdividende oder als Negative Einkommensteuer gestaltet sein. Das Prinzip des Grundeinkommens ist kein Geldprinzip. Es ist ein humanitäres Grundprinzip:

Alle Menschen haben das Recht auf eine bedingungslose Absicherung der Existenz und gesellschaftlichen Teilhabe. In der heutigen Gesellschaft ist dies in Form von Geld und in Form von gebührenfreien Zugängen zu Gütern, Infrastrukturen und Dienstleistungen möglich.

Das Grundeinkommen ist nicht zu verwechseln mit Mindesteinkommen in Form von Grund- oder mindestsicherungen, die bedürftigkeitsgeprüft sind, und in der Regel nicht individuell garantiert und nicht ohne eine Bereitschaft bzw. ohne einen Zwang zur Arbeit oder einer Gegenleistung ausgezahlt werden – und in der Regel auch nicht die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen (sollen) (vgl. Blaschke 2012).1

 

Krönungswelle

„Wenn jeder sein eigener König ist, muss keiner der König des anderen sein.“ Dieser Satz von Michael Sennhauser (Schweizer Radio DRS) in der Rezension des Films Kulturimpuls Grundeinkommen von Daniel Häni & Enno Schmidt sowie die Filmszene am Basler Bahnhof SBB haben uns dazu inspiriert, am 1. Mai 2009 auf dem Marktplatz in Lörrach die ersten 500 Häupter zu krönen. Seither wollen wir im Schulterschluss mit allen, die fürs bedingungslose Grundeinkommen brennen, eine Welle des Wandels auslösen. Seid ihr dabei?

Was ist Glück? Und was macht uns eigentlich in unserem Alltag glücklich? Wie können wir mehr Raum für Glücksmomente schaffen? Die Glücksforschung, experimentelle kreative Projekte und auch der eigene Erfahrungsschatz bieten uns erste Antworten auf diese Fragen. Der Platz für Idealisten schafft am Samstag den 1.7. ab 17.00 Uhr Raum für den inspirierenden Austausch über das schöne Thema Glück.


Mit dabei: Eine Glücksprofessorin, viele Fragen, erste Antworten, Offenheit für kreative Ideen und die berühmte Suppkultur… Neugierige, Fachkundige, Glückssucher und –finder sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Euch!



Freier Eintritt