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Leicht & Selig

Kunst, Konzerte und mehr

Öffnungszeiten


Dienstag               17°° - 19°°

Donnerstag          17°° - 19°°

Samstag              14°° - 19°°

Philleicht Jazz?!


Philleicht Jazz?! präsentiert "Picksburgh! - a trip to Contrapunctual Jazz Guitar Heaven!" am 19.09.15 im Leicht & Selig

Andy Fite (USA / SE) - guitar / voc

Niklas Fite (SE) - guitar

Maurice Kuehn (DE) - double bass / voc

Max Jentzen (DE) - drums



Das Schwedisch / Deutsche Quartett um Andy Fite (Gitarre / Gesang) und seinen Sohn Niklas Fite (Gitarre) spielt Jazz auf Weltklasse-Niveau. Andy Fite (*1958) war über 10 Jahre fester Teil der New Yorker Jazzscene bevor er der Liebe wegen nach Schweden auswanderte. Das Resultat kann man heute, 19 Jahre später, bestaunen. Niklas Fite (*1995) kann getrost als Wunderkind und Genie bezeichnet werden und stellt dabei wohl alles in den Schatten was im Jazzbereich seit Tony Williams eine Bühne betreten hat. Dabei ist er so locker und natürlich sympathisch und spielt mit soviel Feuer und Funken sprühender Kreativität, dass es dem Connoisseur wie dem Laien eine Freude ist, ihm zuzuhören. Mit seinem Vater versteht er sich blind - die beiden sprechen die gleiche musikalische Sprache - im wahrsten Sinne des Wortes - denn auf diesem Niveau wird Musik wahrhaftig zur Sprache, reiner Kommunikation, bei der kein Gedanke mehr auf Technik oder Theorie verschwendet werden muss.



Maurice Kuehn (*1986) (Kontrabass / Gesang) und Max Jentzen (*1985) (Schlagzeug) sind ein seit Jahren eingespieltes Team und bedienen unzählige Bands als unbestechliche Rhythm-Section. Mit Andy Fite spielen sie im vierten Jahr in Folge und freuen sich besonders darauf, dieses mal beide Fites begleiten zu dürfen.



Zu hören gibt es hochvirtuosen Gitarren-Jazz - dabei jedoch keine „Freejazz - oder Gefuddel - Irrfahrten“ sondern melodiöse Improvisation mit viel Herz! Dazwischen werden sicherlich einige der schönsten Standards aus der „golden era of songwriting“ präsentiert: gesungen von Andy Fite und Maurice Kuehn. Außerdem darf sich das Publikum auf einige Gitarren-Duett-Improvisatio

 

Philleicht Jazz?! präsentieret am 24.10.15 das Filán Duo im Leicht & Selig

Das "Filán Duo" um die Sängerin Hanna Schörken und den Pianisten Constantin Krahmer, lässt Improvisationen durch

Stimme, Klavier und Elektronik erklingen.

Das Spiel mit Wörtern steht im Mittelpunkt; Fragmente aus Gedichten von Ted Hughes und E.E. Cummings oder eigene Gedichte der Sängerin.

Tom Waits oder Bob Dylan tauchen auf und Jazzstandards lassen sich erkennen.

Melodien, Harmonien und Geräusche verschmelzen, um dann wieder auseinander zu gehen.

'Filán' ist Lautmalerei, bewegliche Klanglandschaft.

Hanna Schörken, entschied sich 2008 für ein Musikstudium in den Niederlanden. Dort studierte sie Jazzgesang am Artez Conservatorium. Sie sammelte Erfahrungen auf langen Reisen, Konzertreisen mit unterschiedlichen Bands führten sie in verschiedene europäische Städte.


Hanna Schörken singt, schreibt und komponiert für diverse Projekte, deren Spannbreite von Jazz und improvisierter Musik über Elektronika und Pop bis hin zu Klezmer reichen.


Constantin Krahmer, Piano, studierte von 2006 bis 2011 Jazzklavier an der Musikhochschule Köln bei Hubert Nuss, Frank Wunsch, Florian Ross und John Taylor. Er ist in diversen Bands und Projekten als „Sideman“ aktiv (z.B. Willit Blend, Hot Brownies, Entzian Quartett u.v.m.) und betreibt zusammen mit Dierk Peters das Offshore Quintett.

Philleicht Jazz?! präsentiert Pegelia Gold & polychrome orchestra 04.12.2015

 

In Analogie zur hintergründig pittoresken Sprachform eines Jim Morrison, lässt die eigensinnige Chanteuse Pegelia Gold in ihrem aktuellen Programm geheimnisvoll bizarre Welten erstehen, in denen es bisweilen "pulsiert wie in einer spiritistischen Sitzung"

In atmosphärischen Liedern keimt ein irisierender Kosmos der Gegenwartsklänge, dessen erklärtes Ziel ist, die Wiederkehr der musisch-poetischen Sinnlichkeit zwischen Feingefühl & Radikalität einzuleiten. So durchstreifen die Musiker die endlosen Sphären zeitgenössischer Liedkunst, wenden & biegen das von klassischer Moderne inspirierte, mit populären Musikstilen kokettierende & im Jazz beheimatete Material im improvisierenden, interaktiven Kontext und bleiben dabei stets dem erzählerischen Kern verbunden. Derzeit produziert Pegelia Gold mit Les Polychromes ihr drittes Studioalbum, das Anfang 2015 offiziell im Handel erscheint.


Pressestimmen:


Jazzzeitung (Feb.2014) "...die pittoresken Resonanz - und Traumwelten voller latenter Schrecken, zarter Poesie und feinster Klangnebelschleier von Pegelia Gold und ihrer Band waren der Höhepunkt des Abends. Spannungsreich, atemlos, berückend und gleichermaßen beklemmend ist diese Welt voll klangsinnlicher Kontraste - kunterbunt und düster-schattig, grazil-versponnen und zackig, freudig jubilierend und bedrohlich. Musikalisch zwischen experimentellem Pop, Improvisation und zeitgenössischem Kammerjazz angesiedelt, changiert Gold zwischen den folkloristischen Jodlern Mari Boine´s, Björk´schem Eigensinn und der märchenhaften Zauberwelt eines Tim Burton. Eine der interessantesten Erscheinungen auf Europas reicher Jazzszene der letzten Jahre."


Saarbrücken. "...Mit märchenhaft-poetisch versponnenen Geschichten mäandern sie lustvoll zwischen verträumter Melancholie und karussellhaft überdrehter Ausgelassenheit - ein faszinierend auf diversen stilistischen wie emotionalen Schräglagen rutschender Erzählkosmos, der Vergleiche mit Tom Waits provoziert. Und während einige Passagen mit ihren stimulierenden Tanz-Grooves jedem Finnen ein ekstatisches „Humppa!“ entreißen würden, entfachen andere einen dunklen, hypnotischen Sog.... Sinnlich, schön und grandios eigensinnig. kek"


Rocktimes."...Einer mit sirenenhafter Sinnlichkeit und bizarren Sangeskünsten gesalbte Thüringerin, samt ihrer instrumental bestens aufgestellten Gefolgschaft, gelingt es den Zuhörer mit pointierten Kunstliedern, folkartigem Minnegesang und bleiernen Kameraarrangements in ein seltsam angenehmes und musikalisch kaleidoskopenes Paralleluniversum zu entführen. Die über weite Strecken erfrischend desorientierten und vom romantischen Zauber trunkenen Kompositionsgebilde offenbaren tiefe Einblicke in die unheimlichen, von exzentrischer Schönheit zerrissenen Gefühlslandschaften einer weiblich verstimmten und verwundeten Seele..."

Pegelia Gold - Vox/Komposition

Marija Kandic- Akkordeon

Elisabeth Fügemann - Cello

Leonhard Huhn- Bassklarinette/Saxophon

Constantin Herzog - Bass

Fabian Hönes - Schlagzeug

Philleicht Jazz?! präsentiert Karl-F. Degenhardt - Solo 16.01.16

Unter der Annahme, sein bedeute handeln, illustriert die Konstituierung von Raum als Dynamisierungsprozess subjektive Zeit, die ein interaktives System komplex und immateriell macht.

Diese nicht-Messbarkeit von Zeit im sozialen Raum schwingt im Schaffen vom improvisierenden Performance Künstler/Schlagzeuger/Komponisten und Verfasser Karl-F. Degenhardt ständig mit.

Wie können wir im Bereich ästhetischer Peripherie anerkennen? Wie schafft man den blinden Fleck einer Anästhetik, der sukzessiv das Handhaben inter-subjektiver Differenzen durch verbalen sowie insbesondere non-verbalen Dialog ermöglicht?

Aus kritischem Hinterfragen dogmatischer Standards resultieren Solo-Performances, welche an das Bewusstsein für temporäre Gemeinschaft appellieren, die Hörgewohnheiten kritisch beleuchten, jedoch nuanciert und implizit Elemente von neuer und elektronischer Musik, Ambient und Minimalismus einweben.

Beginnend im Jazz war der Improvisation schon immer eine Schlüsselrolle inne. Für K.-F.

Degenhardt ist das improvisierte Vollführen eine Eigenschaft, die, wenn sie bewusst in Performance erlebt wird, potentiell auf das ständige Sein überschlägt und hilft, individuelle und prozesshafte

Verkörperung in einer transkulturellen und komplexen Welt zu verstehen. Karl-F. Degenhardts Diskographie, Kulturpreise wie der „Kasseler Kunstpreis der Dr. Wolfgang Zippel-Stiftung“, der bilaterale „Jazzprix“ und der „Sparda Jazz Award“, Konzerte in Italien, Frankreich, Tschechien, den Niederlanden, Unterricht bei Barry Guy, Agusti Fernandez, Ramon Lopez, Paulo Alvares, Andreas Lang, John Hollenbeck, ein interdisziplinäres Forschungsprojekt LAB und künstlerische Zusammenarbeit mit Brad Henkel, Gunter Hampel, Matthias Schriefl,

Nicola Hein und Ryan Carniaux haben ihn zu einem gefragten Bestandteil der deutschen Improvisationsszene gemacht. Seit 2011 studiert er an der Folkwang Universität der Künste und

seit 2013 lehrt er beim internationalen Improvisations-Workshop „Blue Boat“.

Beeinflusst von postmoderner Philosophie, kontextueller Architektur, bildender Kunst und Performance-/Aktionskunst, entwickelt Karl-F. Degenhardt sein Schaffen interdisziplinär und sucht nach Potentialen zwischen den Kategorien.

Philleicht Jazz?! präsentiert Bazga 27.02.2016

Bazga spielen mitreißende Musik.

Die vier jungen Herren aus den Niederlanden und Köln verstehen es mühelos, ihre persönliche musikalische Geschichte im Kollektiv zu einem Ganzen werden zu lassen. Als Rahmen für die musikalische Gestalt dienen Eigenkompositionen, die viel Raum für Improvisation und Kommunikation, Lyrik und Dissonanz sowie Intimität und exzessive Ausbrüche lassen. Bazga ist lyrisch, wenn es sein muss melancholisch, findet sich wieder zwischen treibenden Grooves und energetischem Post Rock und entfaltet sich in der Freiheit und Soundvielfalt des Jazz.





Bazga ist:

Evgeny Ring – saxophones

Uli Weber – electric guitar

Jort Terwijn – double bass

Hans Arnold – drums

Philleicht Jazz?! präsentiert OPEN SOURCE TRIO  12.03.2016

OPEN SOURCE TRIO

Altitude


Kunst bestimmt Deine Art zu leben, so wie die Menschen, denen du begegnest (Momchil Atanasoff)


Bereits seit 2010 tourt das OPEN SOURCE TRIO in der Besetzung Piano, Bass und Schlagzeug nahezu pausenlos durch Europa und modernisiert die als klassisch geltende Form des Jazztrios. Ihr Bandname ist dabei Programm, denn die Einflüsse, die sich in ihrer Musik niederschlagen, reichen von Klassik über Jazz, Rock, Funk, Folk bis hin zu Electronica und Drum & Bass.

Anfang 2014 veröffentlichte das OPEN SOURCE TRIO das Debüt-Album Mirage, das auf breiten Zuspruch traf und von niederländischen Sender radio6.nl und der renommierten Seite allaboutjazz.com gepickt und gefeaturet wurde. Die Band wurde mehrfach in bulgarische Radiosender eingeladen (u.a. Radio BNR, Nova Tv, bTV und Radio Darik) und lieferte den Soundtrack zum Kurz-Dokumentarfilm „Movers and Shakers of Contemporary Art“ über die junge bulgarische Kunst-Szene, in dem sie auch vorgestellt wurden (https://www.youtube.com/watch?v=4jMW-7VpDns). Die erste Jahreshälfte 2015 stand ganz im Zeichen eines Konzertes mit dem bulgarischen „Pleven Philharmonic Orchestra“, überdies wurde das OPEN SOURCE TRIO für das Finale des "EBU - European Jazz Contest" nominiert und spielte diverse Festivals und Clubshows in ganz Europa. Nur auf Konzerten ist seit dem Herbst zudem die Live-EP „On The Road – Live“ erhältlich.


Altitude heißt das neue, zweite Album des OPEN SOURCE TRIO, und der Titel spiegelt gleich in zweierlei Hinsicht die Erfahrungen wider, die das Trio in den vergangenen Jahren reifen ließ: „Altitude steht für die Höhe in den Bergen, in denen wir schon oft

mit der Band waren, sei es im Rila-Gebirge in Bulgarien oder in den Alpen in Österreich“, so Drummer Juri Schewe. „Diese Höhen erreichen wir auch in den besten musikalischen Momenten. Man ist einerseits frei, unsicher und schwebend, alles geht, andererseits ist man auch geerdet und die Zeit scheint stehenzubleiben.“


Es sind Kompositionen wie das gleitende Eastern Breeze, das kraftvoll voranpreschende F Minor oder das leichtfüßige Savana, die mit Intelligenz und Eingängigkeit gleichermaßen mitzureißen vermögen. Letztlich gilt das Jazz-Trio als eine exklusive Form der Jazz-Formationen, in der es nicht nur auf Virtuosität der einzelnen Musiker, sondern in besonderem Maße auch auf das „Zusammenwachsen“ aller Beteiligten ankommt. Und hier erweist sich als Stärke des OPEN SOURCE TRIOs einmal mehr die Freundschaft, die alle Mitglieder miteinander verbindet.


Bereits 2010 lernten sich der Pianist Momchil Atanasoff, der Hamburger Drummer Juri Schewe und Bassist Ray Janga in Rotterdam kennen. Letzterer kehrte jüngst in seine Heimat Curacao zurück und wird aktuell durch Martin Velev ersetzt, der wie Atanasoff aus Bulgarien stammt. Alle drei sind erstklassig ausgebildete Instrumentalisten einer jungen Jazz-Generation, für die stilistische Grenzüberschreitungen zu den Selbstverständlichkeiten gehören. Dabei sind Musik und Sound bei aller akademischen Bildung des OPEN SOURCE TRIO alles andere als kopflastig: Spielfreude und Neugier feuern die Musiker an, und das melodisch-rhythmische Fließen ihrer Stücke entfaltet seine Wirkung auf einer Ebene, die musikalisch anspruchsvoll ist, aber emotional nachvollziehbar bleibt.



Das aktuelle Album Altitude wurde innerhalb von nur drei Tagen im HOBO-Studio, südlich von Hamburg in Lüneburg aufgenommen. Teilfinanziert durch eine von der Band ins Leben gerufene Crowdfunding-Aktion wird Altitude im Eigenvertrieb im März 2016 und via cdbaby sowie natürlich auf den Konzerten des OPEN SOURCE TRIOs ab März 2016 erhältlich sein.

Philleicht Jazz?! präsentiert Trio.Diktion 02.04.16

Antonia Hausmann - Posaune

Matti Oehl – Saxophon/Klarinette

Philip Frischkorn - Klavier

Jakob Petzl – Kontrabass


Vier Leipziger Musiker finden eine einzigartige Musiksprache. Inspiriert von Kammermusik der klassischen Romantik, Broadway-Songs und aktueller Singer-Songwriter-Musik entwickeln sie verträumte Miniaturen. Ernste und melancholische Momente treffen auf Witz und Humor. Kurze bis ins Detail durchdachte Kompositionen wechseln sich mit langen und freien Improvisationen ab. Die so entstehende Musik klingt sehr facettenreich, mal nach Kunstlied, mal nach Jazzsong und mal nach moderner Filmmusik. Die einzigartige Besetzung lässt dabei verschiedene musikalische Welten vor den Ohren der Zuhörer entstehen. Musik zum Zuhören.

2014 wurden die Band Preisträger des Leipziger Jazznachwuchspreises der Marion-Ermer-Stiftung.

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 Antonia Hausmann, Posaune


Antonia Hausmann begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von 7 Jahren, zuächst auf der Blockflöte, wechselte aber bald zur Klarinette. Seit 2006 hat sie Posaunenunterricht, dabei beschäftigte sie sich zunächst mit klassischem Repertoire. Unter anderem gewann sie einen 1. Preis beim Regionalwettbewerb "Jugend Musiziert". Sie entwickelte in dieser Zeit ein reges Interesse für Improvisation und Jazzmusik. Sie wurde Mitglied in diversen Bigbands, z.B. Lajazzo Sachsen oder Lajazzo Brandenburg unter der Leitung von Jiggs Whigham. 2009 begann sie ihr Studium bei Michael Winkler an der HfM Dresden, das sie seit 2010 bei Simon Harrer an der HMT Leipzig fortsetzt. Von September 2013 bis August 2014 war sie Studentin von Prof. Nils Wogram in Luzern. Sie spielte zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, unter anderem unter Leitung von Eliot Zigmund, Prof. Thomas Zoller und Nicolai Thärichen.

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Matti Oehl, Saxophon


Matti Oehl wurde in Hoyerswerda geboren. Seinen ersten musikalischen Unterricht bekam er im Alter von 6 Jahren, später folgte eine klassische Ausbildung auf der Klarinette. In der Band seines Vaters hatte er ersten Kontakt zur Improvisation. Seit dem 14. Lebensjahr spielt er Saxophon, mit 17 fasste er den Entschluss Musik zu studieren. In Dresden gründete sich seine erste eigene Band, das "Quartet No. 2" , mit der er an der 7. Bundesbegegnung "Jugend jazzt" 2009 teilnahm und mehrere Preise gewann. Im Oktober 2009 begann er sein Studium an der HfM Dresden bei Prof. Finn Wiesner, seit 2010 studiert er Jazzsaxophon an der HMT Leipzig bei Prof. Johannes Enders.

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Jakob Petzl, Kontrabass


Als Sohn eines Kantors war Jakobs Kindheit geprägt durch Kirchen-, Kammer- und Chormusik. Früh erhielt er Cellounterricht. Als Jugendlicher beschäftigte er sich zunächst am E-Bass, später auch am Kontrabass mit dem Improvisieren.

Philleicht Jazz?! präsentiert das Babak Nemati Quartet: am 16.04.2016

Babak Nemati Quartet:

Einlass 19°° Beginn 20°° Eintritt 15€


Babak Nemati: guitars, compositions

Carles Peris: sax, flute

Beat Gisler: bass

Olaf Ryter: drums


Kraftvoll, mitreissend und voller Impulse aus persischer Tradition und Modern Jazz. Mit dem zweiten Album ZARATHUSTRA präsentiert das Babak Nemati Quartet ein musikalisches Feuerwerk.

Mit viel Spielfreude, Leidenschaft und Virtuosität reisen die Musiker durch Raum und Zeit. Das Album ist äusserst abwechslungsreich und stellt eine musikalische Verbindung zwischen Orient und Okzident dar.

Die Kompositionen offenbaren alle Facetten des Modern Jazz. Gefühlvolle Balladen gehen über zu frech-rockigen Riffs, ungerade Metren werden mit viel Groove und orientalischen Rhythmen und Melodien vereint.

Über das ganze Album wird ein breiter Bogen von komponierter Musik über freiere Musik bis hin zu Improvisation und Interaktion gespannt. Dieses bunte Quartett hat einen prägenden Sound und eine eigene Klangsprache entwickelt.

Hoch spannende, energiegeladene zeitgenössische Musik mit raffiniertem Interplay

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Babak Nemati wurde im Jahre 1976 in Teheran (Iran) geboren. Mit 8 Jahren wanderte seine Familie in die Schweiz aus. Mit 14 Jahren begann er mit dem Gitarrenspiel. Nach ersten autodidaktischen Schritten nahm er klassischen Gitarrenunterricht. Er befasste sich zu Beginn mit Musikstilrichtungen wie Blues, Rock, Funk und Pop, inspiriert von grossen Vorbildern wie Jimi Hendrix, Led Zeppelin, Pink Floyd und James Brown. Nach ersten Banderfahrungen in der Schülerband gründete er seine eigenen Bands.


Die Musik wurde immer wichtiger in seinem Leben, und so beschloss er, Musik zu studieren. Während des Musikstudiums befasste er sich vor allem mit Jazz und der E-Musik, beeinflusst von Musikern wie Miles Davis, John Coltrane, Charlie Parker, Keith Jarrett, Chick Corea, Pat Metheny, John Scofield, Mike Stern etc. Sein Musikstudium schloss er erfolgreich am WIAM (Winterthurer Institut für aktuelle Musik) ab. Er spielt momentan in verschiedenen Bands und Studioprojekten mit, aber vorwiegend mit seiner eigenen Band: "Babak Nemati Trio" und "Babak Nemati Quartet".

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Carles Peris (sax/flute): Multiinstrumentalist, beherrscht Querflöten sowie Saxophone und bringt eine vielfältige Palette von gepflegten und “ungepflegten” Klängen auf die Bühne. Seine musikalische Laufbahn begann in der Jazzszene von Barcelona. Seine Offenheit als Künstler hat ihn dazu gebracht, bei verschiedensten Formationen und Projekten mitzuwirken: Babak Nemati Quartet, Radar Suzuki, Open Mind Memory Testers, 3 Wheel Drive, Swiss Improvisers Orchestra etc.

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Beat Gisler (bass): Beat Gisler (bass): Studium am Berklee College of Music bei Jim Stinnett, Bruce Gertz, Whit Browne, Rich Appleman, Mick Goodrick, Bob M

Philleicht jazz?! präsentiert das Sander Baan Quartett 22.05.16

Die deutsch-niederländische Gruppe verkörpert einen kraftvollen Band-Sound, mitreißende Melodien und die Einstellung, nicht vor musikalischen Genre-Grenzen zurückzuschrecken. Dies wird sofort deutlich, wenn sie einem bei ihren Konzerten eine rotzige Nirvana-Nummer um die Ohren hauen direkt nachdem ein friedlicher Raga aus dem Norden Indiens ausgeklungen ist. Und die Band hat schon in der Öffentlichkeit von sich hören gemacht: sie waren kürzlich als Finalisten bei Jazz-Preisen in Leiden und Dorderecht (NL). Abgesehen davon, dass sie sich großzügig bei verschiedensten Musikstilen bedienen und alles in ihren Jazz mit einbeziehen, schreibt die Band auch viele eigene Kompositionen. Nach zahllosen Konzerten in den Niederlanden und Deutschland haben Sie ein Album mit ihrer eigenen Musik aufgenommen, welches im Herbst 2014 unter dem Namen “Country Music” veröffentlicht wurde.


Saxofonist Sander Baan ist der Gewinner des Publikumspreises in den Vorrunden des Leidener Jazz Awards. In 2011 und 2012 war er Gewinner des internationalen Bigband-Wettbewerbs in Hoofddorp (NL) mit der Stageband. Sander Thijsen ist ein gefragter Pianist, der viel mit seinem Trio spielt sowie mit Bands in New York. Jonathan Nagel ins ein aufstrebendes Talent am Kontabass. Er tritt auf mit verschiedenen eigenen Gruppen und Michael Moore Pool aus Amsterdam. Der Schlagzeuger David Rosenstock war 2008 der Gewinner des Bisegger-Förderpreises der Stadt Bielefeld als außergewöhnliches Nachwuchs-Talent.


Bassist Joris Teepe: "Das sind vier begabte junge Musiker, die sich am Prins Claus Conservatorium (Groningen / NL) kennengelernt haben. Ich war sehr erfreut als ich ihre Aufnahmen gehört habe, sie klingen sehr reif. Jeder sollte sie anhören."


Jury des Leidener Jazz Awards: "Sander hat gute Eigenkompositionen und interpretiert sie lyrisch und rund mit einem vollen Klang. Er spielt gute Solos, die auch einen guten Sound haben und nur selten Klischees gebrauchen. Sander kann sein Saxofon zum Singen bringen! Seine Ballade ist wunderschön, lyrisch und voll im Klang. Die Jury ist kurzum begeistert von seinem kompositorischen Talent."

Philleicht Jazz?! präsentiert Volker Engelberth Trio | 'Kaleidoskop' - Leicht & Selig am 13.08.16

Volker Engelberth Trio - ‚Kaleidoskop‘


„Erfreulich überraschend.“ (kulturtipp.ch)


Das Volker Engelberth Trio ist das seit mittlerweile sechs Jahren bestehende Hauptprojekt - die ‚Workingband’ - des Pianisten und aktuellen Landesjazzpreisträgers Baden-Württemberg Volker Engelberth.

Weg von der klassischen Rollenverteilung einer solchen Konstellation befinden sich Engelberth, Arne Huber am Bass sowie Silvio Morger am Schlagzeug völlig gleichberechtigt auf dem Weg zu ihrer eigenen Version des zeitgenössischen, kammermusikalischen Jazz.


Ihre vielbeachteten ersten beiden Alben ‚Perpetuum‘ und ‚Kaleidoskop‘ erfreuen sich bester Kritiken. „Eine makellose Trio-Performance“ findet zB. das Jazzpodium, „ein kleines, prachtvolles Juwel“ die Jazztime.


Sicher und versiert, „instrumental über jeden Zweifel erhaben“ (jazzthing), bewegen sich Engelberth, Huber und Morger in einem Meer unterschiedlichster Einflüsse, auf dem schmalen Grat zwischen Improvisation und Komposition.


Fast ausschließlich stammt die Musik des Trios aus den eigenen Reihen, wobei ein Großteil Eigenkompositionen Volker Engelberths sind. Von modernem europäischen Jazz beeinflusst, jedoch ohne die Tradition zu verleugnen, zeichnen sich die Kompositionen besonders durch starke Melodien aus, denen ein komplexes harmonisches wie rhythmisches Gerüst zugrunde liegt.


Die drei Musiker, die sich in den letzten Jahren in den verschiedensten Konstellationen einen Namen gemacht haben, bilden ein pulsierendes, stets interagierendes Gefüge. Mal lyrisch verspielt, mal energetisch groovend entsteht die abwechslungsreiche, individuelle Sprache dieser Band.



Volker Engelberth - piano / Arne Huber - bass / Silvio Morger - drums


weitere Infos: www.volkerengelberth.com


VIDEOS: http://www.volkerengelberth.com/media.html




KALEIDOSKOP

(Hans-Jürgen Linke)



Klassisch? Warum nicht. Das Trio um den Pianisten Volker Engelberth mit Arne Huber, Bass, und Silvio Morger, Schlagwerk, ist ein klassisch besetztes Klaviertrio. Aber wenn man darunter eine Band versteht, in der der Pianist die Musik macht und Schlagzeuger und Bassist ihn dabei begleiten, dann ist dieses Trio ganz und gar nicht klassisch. Die Verteilung der Arbeit und der Verantwortung ist nicht festgeschrieben. Immer sind die drei fugenlos nahe beieinander, ihre Übereinstimmung in wichtigen Fragen und Entscheidungen scheint belastbar. Nie spielen sie einander nur hinterher. Die Musik entsteht in dreifacher Eigenständigkeit, das Klangbild ist vielfarbig, transparent und auf ganz eigene Weise schön.


Es sind Eigenschaften wie dieser feinfühlige Gruppenkonsens, dieser komplexe, unaufgeregte Klang, die das Attribut „klassisch“ nahelegen. Es ist eine elegant gebaute, sehr frische Trio-Musik, die voller Anspielungen und bewusst wach gehaltener Traditionen steckt und voller Überraschungen im Detail, und sie erlaubt sich allerlei Freiheiten. Plötzliche Tempowechsel, subtile harmonische Vorgänge klingen hier nicht schwierig, sondern fließend, souverän und prägnant. Melodien schimmern durch und wirken erhellend, nie rückwärts gewandt. Schließlich sind dies nicht drei gereifte Herren in ihrer klassischen Phase. Volker Engelberth, Arne Huber und Silvio Morger können schon auf vieles zurückgreifen und haben noch viel vor. Aber sie wissen nun mal, was sich gehört. Sie machen aus ihrer Beherrschung der Instrumente und des Spielprozesses nichts Beliebiges. Was sie tun, meinen sie ernst.


Das klassisch besetzte Klaviertrio ist im westeuropäischen Gegenwartsjazz nicht gerade eine Ausnahmebesetzung. Die gelegentlich so genannte Latte liegt also hoch. Daran hat auch Volker Engelberths Trio seinen Anteil. Kein Wunder, dass es dafür schon etliche Preise und Stipendien gab.


Jazzmusiker sind in der Regel in mehreren Projekten parallel beschäftigt, da bilden die drei keine Ausnahme. Volker Engelberth zum Beispiel ist regelmäßig in zahlreichen weiteren Jazzprojekten zu hören. So spielt er momentan unter anderem in den Bands des Gitarristen Sebastian Böhlen, des Tenoristen Alexander Kuhn und der Sängerin Stephanie Neigel, sowie in Duo-Projekten mit dem Bassisten Thomas Stabenow oder der Sängerin Julia Pellegrini.


Das Trio aber ist das Haupt-Projekt. Das gilt für alle drei. Im Trio fließen Erfahrungen und Fähigkeiten zusammen und konzentrieren sich. Es gibt im Jazz keine andere Formation, die dem Einzelnen mehr Raum lässt und ihn zugleich stärker ins kollektive Geschehen einbindet. Keine, die mehr fordert und mehr gibt.


Nach dem hoch gelobten Album „Perpetuum“ (2012) folgt nun „Kaleidoskop“. Ein Kaleidoskop ist eine Röhre, in die man hineinblickt, um sich an immer neuen, stets regelmäßigen farbigen Formen zu freuen. Das Wort bedeutet so viel wie „schöne Formen sehen“. Schöne Formen dürfen nicht langweilig und müssen nicht perfekt sein. Sie sollten sich anpassen können, ohne formlos zu werden. Sie sollten Raum für ihre Inhalte haben. Und sie sollten, bei aller Erneuerung und Überraschung, immer auch etwas Vertrautes behalten.

Das Volker Engelberth Trio kreiert im Zusammenspiel ständig neue Farben, immer wieder überraschende Formen, formale Überraschungen. Ist das „klassisch“?

Philleicht Jazz?! präsentiert Filippa Gojo & Sven Decker am 03-09-16 im Leicht & Selig

Was haben die menschliche Stimme, eine Shrutibox, Kalimba und Sansula mit der Klarinette/ Bassklarinette, dem Glockenspiel und der Melodica gemeinsam?

Durch die Erzeugung all ihrer Klänge entstehen Sounds, die den Zuhörer sowohl fordern, als auch zugleich betören und umarmen können, ihn mitnehmen auf eine Wanderung durch den Kosmos schräger und wohlklingender Akkorde und Intervalle und ihn zu

abstrakten und zugleich zupackenden Rhythmen mitfühlen lassen.

Filippa Gojo und Sven Decker geben diesen Klängen, diesen Akkorden, diesen Intervallen und Rhythmen lediglich eine Richtung und sind dabei immer bedacht, den Fokus auf das Entstehen im Moment zu legen, immer wachsam und bereit im Sinne der Musik und des Moments auch mal einen anderen Weg einzuschlagen, Impulse und Ideen am Wegesrand einzusammeln und mitzunehmen.

Das Ziel dieser Wanderung jedoch ist immer klar vor Augen: ehrliche, direkte, unverblümte, authentische und zupackende Musik.


Filippa Gojo: Gesang, Shrutibox, Kalimba, Sansula

Sven Decker: Klarinette, Bassklarinette, Melodica, Glockenspiel


(Foto von Jana Heinlein!)

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Schon als kleines Mädchen bekam Filippa (geboren im Sept. 1988) den Spitznamen “Opernsängerin” angedichtet, als man sie singend im Kinderwagen sitzend durch den Supermarkt schob. Zwar hat sich seitdem ihr Fokus mehr auf das weite Feld des Jazz gerichtet, die Passion für ihr Instrument blieb jedoch die selbe.

Durch Klavierlehrer und Gesangslehrerin der Musikschule ihrer Heimatstadt Bregenz gefördert, konnte man sie bereits mit 15 Jahren auf professionellen Jazzbühnen der Bodenseeregion hören.

mit Thoneline Orchestra in der Unterfahrt München, Foto: Thomas Schmidt

Das Publikum staunte schon damals über das gut entwickelte Formgefühl, die solide Time, die bestechende Intonationssicherheit, und die Präsenz und Lässigkeit, mit der sie die Vorzüge ihrer Stimme zur Geltung bringt.

„… Filippa Gojo vermochte die Zuhörer mit ihrer wunderbaren Stimme zu verzaubern… „Dieses Mädchen hat eine Ausstrahlung, die einen einfach fesselt.“ (Südkurier)

Als ihr Jazzgesang-Studium sie an die Hochschule für Musik und Tanz in Köln führte, war sie nach kurzer Zeit schon mit deutschen Jazz-Größen und renommierten Klangkörpern wie der WDR Bigband, sowie ihrem eigenen Quartett mitten im Geschehen.

Weitere Inspirationen und Erfahrungen sammelte sie bei einem Auslandssemester am “Conservatorium van Amsterdam” im Wintersemester 2010/2011.

Nach ihrem Diplomabschluss in Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, machte die 26-jährige ihren Master ebenfalls in ihrer Wahlheimat. 2014 wurde sie als erste Sängerin mit dem Förderstipendium der Stadt Köln für Jazz und improvisierte Musik, dem Horst und Gretl Will Stipendium, ausgezeichnet, 2015 erhielt sie mit ihrem “Filippa Gojo Quartett” sowohl den Bandpreis des NEUEN DEUTSCHEN JAZZPREISES, als auch den SOLISTENPREIS.


” (…) präzise, individuell geprägt und niemals in Klischees abdriftend.”

” (…) Denn, was sie an stimmlichem Potential mitbringt, lässt ebenso erstaunen wie das, was sie daraus macht” (Vorarlberger Nachrichten)


“Filippa Gojos Stärke ist es, sich das Intuitive, Ursprüngliche bewahrt zu haben und dabei trotzdem ihre Stimme in geschulten, stilsicheren Bahnen zu bewegen.” (Anja Buchmann)

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Sven Decker

- studierte von 2000 bis 2005 Jazz-Saxofon an der Folkwang Hochschule Essen

- lebt und arbeitet seit 2011 in Köln

- 2002-2004: Zusammenarbeit mit Gunter Hampel: New Next Generation!

- Juni 2005:

Preisträger des

Förderpreises jazzwerkruhr 2005

mit dem

Jazzavantgarde-Trio ` Ohne 4

gespielt drei `

- Herbst 2005: Gründung

der Großformation U.F.O. unidentified flying

orchestra, die 13

Musiker aus dem

Ruhrgebiet vereint.

-2005: Gründung des Quartetts “Feinkost Decker”

-2007: Zusammen

mit Katrin Scherer wird das

eigene Label GREEN DEER

MUSIC

ins Leben gerufen

-2007: Einladung nach Serbien/ Novi Sad zum Interzone Festival mit “Ohne 4

gespielt drei”

-2008: Preisträger des

Förderpreises jazzwerkruhr 2008

mit U.F.O.

unidentified flying orchestra

-

2013

: Konzerte mit THE BLISS auf dem Moers-Festival

und mit

Ohne 4 gespielt drei im Finale des "Neuer deutscher Jazzpreis" in Mannheim

.

Zusammenarbeit

mit u.a. : Dieter Glawischnig,

Wollie Kaiser, Christoph

Hillmann, André Nendza, Nils Tegen, Katrin Scherer, Andreas Wahl, Hartmut

Kracht, Stefan Scheib, Jochen Krämer, Bernd Oezsevim, Gunter Hampel, Oliver

Maas, Matthias Goebel, Stephan Meinberg, Celine Rudolph, Adam Pieronczyk,

Tobias Hoffmann, Johannes Schmitz, Akeo Nowak, Etienne Nillesen, Peter

Herborn, Christian Thomé, CCJO- Köln...

Konzerte u.a.: Moers-Festival 2013, Finale "Neuer deutscher

Jazzpreis 2013,

_WINTERJAZZ Köln, Jazzrally Düsseldorf, WDR3

jazz.cologne-Festival, November

Music (Essen), Jazzwerk Greiz, internat.

Interzone-Festival Novi Sad,

Sommermusik Saarbrücken...

- CD-Produktionen (Auszug):

- Little Bigband: Das erste Band (zerozero)

- Little Bigband: a silly kind of walk (zerozero)

- Christof Thewes ́Little Bigband: Greyhound (JazzHausMusik)

- André Nendza ́s A.tronic "Spectacles"_ 2008 (jazzsick)

- Ohne 4 gespielt drei: debut_ 2005 (JazzHausMusik)

- Feinkost Decker_ 2007 (GREEN DEER MUSIC/ GDM01)

- U.F.O. unidentified flying orchestra_ 2008 (GREEN DEER MUSIC/ GDM02

- Ohne 4 gespielt drei "A40"_ 2009 (GREEN DEER MUSIC/ GDM03)

- Jan Klare ́s the Dorf_ 2008 (LEO- Records)

- Katrin Scherer ́s THE BLISS_ 2010 (GREEN DEER MUSIC/GDM04)

- Ohne 4 gespielt drei "Time Trial"_ 2012 (GREEN DEER MUSIC/GDM05)

- Feinkost Decker "Second Crack"_ 2013 (GREEN DEER MUSIC/GDM06)

weitere musikalische

Aktivitäten:

- Zusammenarbeit mit Philipp Ludwig Stangl (Theatermusikeinspielungen)_-

Christoph Hillmann ́s Kallimotio_- Jan Klare ́s The Dorf_- ́In Klausur ́ - Duo

mit Katrin Scherer (sax, bcl., komp.)_- André Nendza`s A.Tronic_- Mel Maroon

and the Swingin ́Mallets

Philleicht Jazz?! präsentiert das Axel Kühn Trio am 14.10.2016 im Leicht & Selig

CD Release Tour


Mit seinem jüngsten Werk „ZEITGEIST“, stellt das Trio um den preisgekrönten Bassisten und Komponisten Axel Kühn eindrucksvoll unter Beweis, wie homogen ihre Mischung aus Jazz, Grunge Rock, Pop und Weltmusik klingt. Die verschiedenen Genres verschmelzen zu einem ganz

neuen Stil, welchen Bandleader Kühn „Grunge Jazz“ nennt. Konsequent wird der Weg, welchen das Trio bei seinem Vorgänger Album „OPEN-MINDED“ einschlug weitergegangen.

Dabei hört man deutlich, dass ihre gemeinsame Reise nun schon einige Jahre anhält.

Die Musik hat an Raffinesse, Eigenständigkeit, Power und Intensität deutlich dazu gewonnen.

Zusammen agieren die 3 Musiker wie ein grosser Organismus bei dem alles perfekt aufeinander abgestimmt ist.

So entsteht ein ganz eigenständiger Triosound, der tief in unserer Zeit verwurzelt ist und immer von Axel Kühns persönlichem Anliegen zeugt. Es besteht darin, mit jedem Song ein klares emotionales Statement abzugeben, um den Zuhörer dort zu treffen, wo Musik die größte Wirkung hat: im Herzen.


Axel Kühn - bass

Ull Möck - piano

Marcel Gustke - drums

www.axelkuehntrio.com

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Folgendes schrieb die Fachpresse über das Axel Kühn Trio:

„Charting a course that feels like what ECM would be sounding like today if Eicher brought his kid

into the business, the compositions mesh succinctly with the improv and the soundscaping giving

this trio a bigger and bolder sound than you would expect from three cats. Well on his way to being

one of the leading lights in contemporary German jazz, Kuhn and his pals know how to deliver the

goods right on the mark. Killer stuff.“ (MIDWEST RECORD)

„Ein Volltreffer, dieses Album, das neue Maßstäbe im Fusion-Jazz auf Basis eines Piano-Trios

setzt.“ (BIT NEWS)

„Dieses Album ist ein Statement von leuchtender emotionaler Kraft und Klarheit. Dabei ist es von

erfrischender Modernität. Axel Kühns Musik ist genreübergreifend konzipiert und gerade dadurch

ein leidenschaftliches Bekenntnis zum unerschöpflichen Beziehungsreichtum des Jazz." (VOLKER

DOBERSTEIN)

„Hier sind vielmehr drei kollegial gesinnte Musiker bei der Arbeit, die jederzeit gewillt sind, den

Genossen Zufall als willkommenen Gast in ihrer Mitte zu begrüssen.“ (PIANO NEWS)

„Das ist Jazz im heutigen Sinne. Axel kühne Kompositionen, vor allem ihr Songcharakter, prägen

das Gesamtbild dieses hervorragend agierenden Trios“ (CONCERTO)

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Axel Kühn wurde am 17.03.1981 in Tübingen geboren. Im Alter von 12 Jahren fängt er zunächst an, Gitarre zu spielen und beginnt damit seine musikalische Laufbahn. Mit 15 Jahren tauscht er die Gitarre gegen einen E-Bass, um schließlich mit 17 Jahren den Kontrabass zu entdecken. Ab diesem Zeitpunkt nimmt er fleissig Unterricht bei seinem Onkel Paul Müller, einem professionellen Jazzbassisten. Von 2002 bis 2007 folgt ein Jazzstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart, welches er mit Auszeichnung unter den Bassdozenten Mini Schulz, Günther Lenz und Henrik Mumm absolviert.

Seit dem Jahre 2005 leitet er seine eigene Jazz-Formation „Kühntett“. Im Oktober 2006 erscheint „The Contemporary Jazz Movement“ (Label: Satin Doll Productions), das Debütalbum des Kühntetts, mit dem die Band bei Fachkritikern großen Aufsehen erregt.

Die Formation gewinnt im Jahre 2006 sowohl den zweiten Platz beim internationalen Biberacher Jazzpreis als auch 2007 beim internationalen Jazznachwuchswettbewerb in Straubing. Im Dezember 2006 tourt Axel Kühn zudem mit dem berühmten Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding durch Europa. Als Solisten stehen mit Axel Kühn Anne-Sophie von Otter und Peter Mattei auf der Bühne. Im November 2008 erscheint mit„ (Label: Satin Doll Productions) das zweite Album des Kühntetts im Handel. Es beinhaltet eine 45–minütige Suite, komponiert von Axel Kühn. 2009 gewinnt das Kühntett den „1.Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis 2009“, steht im Finale der internationalen „Jazz Hoeilaart competition“ und Bandleader Axel Kühn wird zum Landesjazzpreisträger Baden-Württemberg gekürt. Seit Juni 2011 ist „Checkpoint Jazz“ (Label: Double Moon), das aktuelle Album des Kühntetts im Handel. Im März 2012 erscheint mit „On the run" (Label: Enja) das Debütalbum des „Very Kühn Quartet".

2013 wird Axel kühn mit einem Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg ausgezeichnet.

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Ull Möck nahm klassischen Klavierunterricht seit er 10 Jahre alt war und studierte von 1981 bis 1985 klassisches Klavier an der Musikhochschule Mannheim. Er ist als Komponist, Arrangeur und Studiomusiker tätig und erhielt bereits Engagements als Pianist und Korrepetitor am Staatstheater Stuttgart bei "Bye bye showbiz" und "Linie 1".

Er spielte mit Größen wie Ute Lemper und den Pointer Sisters wie auch den Machern von Freundeskreis und zahlreichen Spitzenjazzern des Landes.

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Marcel Gustke geboren 1983 in Heilbronn (Baden Württemberg)

Studium Jazz-und Popularmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart bei Manfred Kniel und Eckhard Stromer, Abschluss mit der Note "sehr gut mit Auszeichnung"

Unterricht bei Flo Dauner (Die Fantastischen Vier), Holger Nell (Freelancer), Obi Jenne (Freelancer), Paul Höchstädter (HR Bigband), Peter Lübke (Udo Jürgens) und Christian Lettner (Klaus Doldinger´s Passport)

Credits Live/Studio/TV: Ack Van Rooyen, Barbara Dennerlein, Helen Schneider, Jazz Factory Orchestra (ehem. Bobby Burgess Bigband), Jim Snidero, Joo Kraus, Nils Gessinger, Sandy Patton, SWR Bigband, The Voice Of Germany...

Preise und Auszeichnungen

2006 zweiter Platz mit Kühntett beim internationalen Biberacher Jazzpreis

2007 zweiter Platz mit Kühntett beim internationalen Jazznachwuchswettbewerb Straubing

2008 Marcel Gustke erhält den Young Lions Jazz Award

2009 erster Platz mit Kühntett beim „1.Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis 2009“

2009 Fernsehaufzeichnung und 3 malige Ausstrahlung des Kühntett-Konzerts bei der Burghauser Jazzwoche durch Bayern Alpha

2009 vierter Platz mit Kühntett im Finale der internationalen „Jazz Hoeilaart Competition“ in Belgien

2009 Diplomprüfung: Künstlerische Ausbildung für Jazz- und Popularmusik im Hauptfach Schlagzeug mit der Note "sehr gut mit Auszeichnung"

Philleicht Jazz?! präsentiert Nachtfarben am 05.11.2016 im Leicht & Selig

Martin Bosch N A C H T F A R B E N

Wenn der Tag geht, es draußen still wird, und die Dinge des Lebens, die uns unsere Sinne als Realität vermittelt haben – vom Schein der Sonne entkleidet und vom übertönenden Lärm befreit – zu Erinnerungen gerinnen, wenn sie ins

Zwielicht des Unterbewussten getaucht, mit dem Weichzeichner unserer Intuition bearbeitet, zu Ahnungen, Sehnsüchten, Visionen, Utopien verschwimmen, oder gar vom Licht der Erkenntnis spärlich beleuchtet, für einen Moment ihr Wesen enthüllen, dann zeigen sie sich uns in ihren »Nachtfarben«.


Mit den Prinzipien des Jazz bestens vertraut und von der Klanglichkeit zeitgenössischer skandinavischer Ausprägung beeinflusst, befragen Martin Bosch (b), Clemens Litschko (dr), Malte Sieberns (p) und Markus Rom (git) ihre musikalischen Mittel spielerisch immer wieder neu auf ihre Ausdrucksfähigkeit hin. Dabei stehen bei den Musikern aus der Weimarer und Leipziger Jazz- und Alternativeszene nicht die Zurschaustellung der Virtuosität des Einzelnen im Spotlight. In den Kompositionen von Martin Bosch werden

gemeinsam aus einfachen rhythmischen und harmonischen Keimzellen komplexe musikalische Gebilde entwickelt, entflechtet, verworfen und verwandelt wieder neu zusammengefügt. Im Einschwingen auf einen gemeinsamen Puls entsteht dabei stets aufs Neue etwas Ureigenes, das das Prädikat »Groove« verdient tragen darf. Als besonderes Element tritt dazu die Stimme von Nastja (Anastasiya Volokitina), die sich nicht etwa mit der musikalischen Interpretation von Texten in den Vordergrund drängt, sondern

mit sanft fließendem Atemstrom farbige Konturen in den nächtlichen Himmel zeichnet, die an die Zartheit eines Nordlichts in einer klaren Polarnacht erinnern lassen.



Malte Sieberns - piano

Clemens Litschko - drums

Markus Rom - guitar

Nastja - vocals/fx

Martin Bosch - bass/composition

Philleicht Jazz?! präsentiert Center im Leicht & Selig 03.12.16

Center

"Ein Hörerlebnis des neuen deutschen Jazz.“

„Ein unverwechselbares Puzzelteil in der schwer auslotbaren „Art Of The Piano“.

„Wer glaubt, er habe bezüglich piano, bass and drums schon alles gehört, dessen Horizont wird dieses Trio auf jeden Fall erweitern.

Mit Center ist ein neuer Stern am Himmel dieses Formats aufgegangen“ Starke Klänge, spontane Entscheidungen, jeder Song ist eine kleine Reise.

Das Ziel ist klar: Musik im center, triomusic. Mit Elementen aus moderner Klassik bis hin zu Indie-Rock gehen sie die Kunstform Jazz aus immer neuen Perspektiven an und erweitern damit den bewährten Gestus eines Klaviertrios.

Dabei verzichten die Drei geschickt auf langatmige Solo-Selbstdarstellung zugunsten der Stimmung ihrer starken Eigenkompositionen.

Nach 2 erfolgreichen Alben, diversen Preisen (u.a. der 2. Platz beim Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim) und einer kreativen Schaffenspause ist das Trio nun mit vollem Elan zurück. Dabei verleiht der Neuzugang Marcel Krömker (Bass) der Musik der Band auch als zusätzlicher Komponist eine frische und eigenwillig spannende Note. Eine große Bereicherung für das Trio, das bereits im November 2015 in den legendären „Hansa Studios“ in Berlin sein neues Album einspielte, welches Mitte 2016 erscheinen wird. Neben dem Piano ist außerdem ein Fender Rhodes nun fester Bestandteil des musikalischen Konzepts. Man darf

also gespannt sein.


Eike Wulfmeier – Piano

Marcel Krömker – Bass

Lizzy Scharnofske - Drums

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Eike Wulfmeier

Eike Wulfmeier ist freischaffend tätig als Pianist, Komponist und Dozent. Im Alter von 4 Jahren begann er Klavier und Gitarre zu spielen. Er studierte Jazzklavier an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.

In Unterricht- und Workshopsituationen lernte er unter anderem bei Marc Copeland, Fred Hersch, John Taylor, Horace Parlan, Richie Beirach, J.M. Pilc, u.a.

Eike Wulfmeier erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter zuletzt den zweiten Platz beim „Neuen Deutschen Jazzpreis 2012“, den Jazzpodiumspreis u.a.

Seine vielschichtigen Kompositionen, oft geprägt von faszinierender Mehrstimmigkeit und subtiler Melancholie, befinden sich weitab von ausgetretenen Mainstream - Pfaden. Sie verbinden geschickt abstrakte und eingängige Elemente zu einem eigenwilligen und schlüssigen Klangbild.

Neben der Arbeit mit seinem Trio „Center“ ist der Pianist aktuell in verschiedenen Formationen aktiv, darunter Klaus Spenckers „Elements“, das „Anja Ritterbusch Quartett“, das „Lars Störmer Quartett“, das „JMW-Quintett“, , das Ensemble „Fette Hupe“, das "Ofri Ivzori Quartet", u.a.

Er wirkte bei verschiedenen Fernseh- und Rundfunk-Produktionen (u.a. bei NDR-Kultur, BR – Klassik, Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur) und CD-Aufnahmen mit.

Eike Wulfmeier wohnt in Hannover und ist seit 2008 Dozent für die Fächer Jazz - Klavier und TbK (Theoriebegleitendes Klavierspiel) an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

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Marcel Krömker

Als Bassist tourte Marcel für 13 Jahre , von Island nach Marokko und von Venezuela nach Südkorea. Er arbeitete mit unter anderem mit Produzenten wie Yensin Jahn Planet Roc Studio , Mando Diao , Alice Cooper, Till Brönner und Andy Jung Seed , Blackmail.

Als Jazzbassist sind seine musikalische Höhepunkte Konzerte mit Nils Landgreen , Alex Sipiagin , Toni Lakatosh , Nils Wogram , Tino , Derado , Changuito (9 Grammy - Auszeichnungen) , Pernell Saturnino , Michael Moore , Jasper Blom, Leni Stern , Peter Ehwald und andere. Zwischen 2007 und 2015 nahm er an zahlreichen Tourneen und Plattenveröffentlichungen nahm von Labels wie Traumton , ACT, Rough Trade , Indigo und Laika teil . Marcel gab in 24 Ländern in Europa , China, Korea , Vereinigte Arabische Emirate , Marokko, Argentinien, Uruguay, Peru, Kolumbien, Venezuela und den Vereinigten Staaten Konzerte.

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Lizzy Scharnofske ist eine deutsche Jazz- und Fusion-Musikerin (Schlagzeug, Perkussion, Gesang) und Komponistin.

Scharnofske wuchs in einer Musikerfamilie in der Nähe von Hannover auf und spielte ab 14 Jahren Schlagzeug in verschiedenen Bands. Sie studierte ab 2001 Jazz-Schlagzeug am Conservatorium van Amsterdam, wo sie parallel in der Trad-Jazz-Frauenband Alice in Dixieland spielte. Sie setzte dann ihr Bachelor-Studium am Conservatoire National de la Danse et de la Musique de Paris fort und schloss es 2005 ab.

Neben dem Jazz beschäftigt sie sich auch mit elektroakustischer Musik (u. a. im Duo mit der Saxophonistin Edith Steyer) und der Produktion eigener Kompositionen. Seit ihrer Graduierung arbeitet sie in verschiedenen Projekten, wie in der Formation Girl Talk, dem Ladies-Swing-Trio (mit Inka Hellmich und Adi Sharon, in der Band Les Belles du Swing und in der Drum-and-Bass-Band Grambowski. Seit Mitte der 2000er Jahre ist sie Mitglied im Jazztrio Center mit Andreas Edelmann (Bass) und Eike Wulfmeier (Piano).

Scharnofske gewann während ihrer Ausbildung sowohl im Jazz- als auch im klassischen Bereich Auszeichnungen und Förderpreise (Jugend jazzt, Winning Jazz, Jazzin, Kammermusik-Förderpreis). 2012 erhielt sie den Solistenpreis des Neuen Deutschen Jazzpreises.


Philleicht Jazz?! präsentiert Trillmann am 14.01.2017

Was macht die junge Generation der Jazzmusiker heute noch besonders? Gibt es nicht sowieso zu viele von ihnen? Über sie wird gesagt, sie seien perfekt ausgebildet, technisch überragend und geförderte Akademiker. Aber es fehle ihnen eben auch der berühmte „Dreck“, der bekannte Jazzer früherer Generationen groß gemacht hat. Nun - aller Klischees entgegen ist das Quartett Trillmann bereit, die Musik sprechen zu lassen.

Einfach nur das tun, was sie am besten können: gemeinsam musizieren. Klesse, Willmann und Trumann haben sich in New York kennen und schätzen gelernt. Ihre individuellen Erfahrungen, von Kindesbeinen an Musik aufzuführen, die eigene Stimme zu finden und jede Form von Musik zu atmen, verbindet die Drei. Bassist Florian Herzog ist als kongenialer Partner die perfekte Ergänzung für Trillmann. Die kompositorische Handschrift führt das Ensemble in Sphären des filigranen und energetischen Verständnisses. Die Kombination aus detaillierter Komposition mit der Anarchie der Improvisation schafft ein außergewöhnliches Klangspektrum.

Janning Trumann - Posaune

Fabian Willmann - Saxophon

Florian Herzog - Kontrabass

Eva Klesse - Schlagzeug

Janning Trumann (*1990) - studierte Jazzposaune an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und in New York. Er ist als Musiker und Komponist in Köln und der deutschlandweiten Jazzszene vielseitig gefragt und kuratiert in den bekannten Kölner Veranstaltungsorten Loft und Subway eigene Konzertreihen.

Vom Duo Projekt bis hin zum Klangkörper Bigband hat Janning Trumann bereits diverse Aufnahmen veröffentlicht:

MAKKRO - Räume (Fuhrwerk Musik)

Trumann Doktrin - Impuls (Fuhrwerk Musik)

HERMANN (Jazz Haus Musik)

Subway Jazz Orchestra - Primal Scream (FLOATmusic)

MAKKRO - .why (KLAENG records)

Er ist Mitglied in diversen Jazzformationen wie zum Beispiel dem „Cologne Contemporary Jazz Orchestra“ oder dem „Jazz Baltica Ensemble. Zusammengearbeitet hat er schon mit namenhaften Musikern und Ensembles wie der WDR Bigband, Peter Herbolzheimer, Dave Douglas, Donny Mc Caslin, Niels Klein, Vince Mendosa, Peter Erskin, uva.

Fabian Willmann studierte von 2011 bis 2015 Jazz-Saxophon bei Prof. Domenic Landolf und Prof. Adrian Mears an der Hochschule für Musik, Basel (CH) und Musikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Seit September 2015 setzt er sein Saxophon-Studium mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) an der New York University bei Mark Turner, Joe Lovano und Chris Potter fort.

Er ist unter anderem Mitglied des „Sarah Chaksad Orchestra“, der „Jonas Winterhalter Bigband“ und der Bands „Monoglot“ und „Minua“. Des Weiteren spielte er in den Auswahlensembles Baden-Württembergs und der Schweizer Jazzhochschulen („DKSJ-Allstar-Band 2013“), dem Philharmonischen Orchester Freiburg, sowie unter der Leitung von Guillermo Klein, Nils Wogram oder Ohad Talmor.

Zahlreiche Konzerte und Tourneen führten in neben Deutschland und den USA unter anderem nach Island, Frankreich, Italien, Spanien, Holland, Luxemburg und in die Schweiz.

Florian Herzog (*1989) studierte Kontrabass zunächst in Maastricht bei Philippe Aerts und dann in Köln bei Dietmar Fuhr und Dieter Manderscheid.Dort ist er aktives Mitglied der Jazzszene und arbeitet mit regionalen und internationalen Größen wie z.B. Michael Moore, Verneri Pohjola, Sebastian Gramss, Christina Fuchs, Rob Bruynen, Sabine Kühlich u.A.Seine Mitarbeit in diversen Formationen führte ihn auf Bühnen in Deutschland, Benelux und Italien wo er auf bedeutenden Festivals wie dem "Moers Festival”, “Jazz Maastricht”, “Jazz Baltica”, “Brussels Jazz Marathon”, “Burghausen Jazz”oder dem “Umbria Jazz Festival spielte. 2013 erhielt er ein Förderstipendium der Yehudi Menuhin Stiftung und 2014 gewann er den Kompositionspreis und war Finalist beim Jazzpreis Biberach mit seiner Band “Turn”. Mit seinem Trio “Just Another Foundry” gewann er 2015 den Neuen Deutschen Jazzpreis Osnabrück und 2016 den Jazz Award Avignon und den Jazz Award Maastricht.Er veröffentlichte zahlreiche Alben unter anderem bei Jazzhausmusik, AJazz und der renommierten “Next Generation” Reihe von JazzThing/DoubleMoon.

Eva Klesse, geboren 1986 in Werl (NRW), begann ihre schlagzeugerische Ausbildung mit 11 Jahren. Sie studiert(e) das Fach Jazzschlagzeug an den Musikhochschulen Leipzig, Weimar Paris und New York und schloss mit zweifachem Diplom (künstlerisch/ pädagogisch) mit Auszeichnung und einem Master of Music ab.

Eva ist als Musikerin in zahlreichen Projekten tätig, aktuell u.a. in der Jorinde Jelen Band, im Trio No Kissing, im Julia Hülsmann Oktett sowie in ihrer eigenen Band, dem Eva Klesse Quartett, für welches sie auch als Komponistin wirkt.

Konzertreisen führten sie u.a. in die USA, nach Chile, Frankreich, Tschechien und China.

2013 wurde Eva mit dem Leipziger Jazznachwuchspreis der Marion-Ermer-Stiftung ausgezeichnet.

Mit ihrem seit Januar 2013 bestehenden Quartett spielte sie zahlreiche Konzerte, u.a. bei namhaften Festivals wie dem Berliner Jazzfest, den Leipziger und Dortmunder Jazztagen sowie mehrere Rundfunkaufnahmen (NDR, WDR, BR, Deutschlandfunk). Im Oktober 2014 erschien das Debütalbum XENON bei enja Records, welches mit dem Echo Jazz 2015 in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Das 2. Album des Quartetts erscheint im November 2016.

Philleicht Jazz?! präsentiert MARIE Mokati 25.02.2017

Da ist ganz schön viel um sie rum. Sehr viel Licht, welches unendlich detailreich das Wesen formt. Marie Mokati ist es. Die, die selbstbewusst und umsichtig beobachtend die Welt betört, in Wort und Klang die Feinheit ihrer Beobachtung benennt.

Wenn das Atmen zum Ereignis wird, so groß wie nur das Monumentalste der Welt, wenn das Wanken zum Impuls wird, der zum treibenden Beat der Freiheit erbebt, wenn die Jugend sich der Weisheit bindet und den Knall der puren Energie erzeugt, dann ist sie es, die es spüren lässt.


Sie, das ist auch Tim Bücher, der mit der Gitarre dreckigen Charme versprüht, angetrieben von Moritz Götzen, der zusammen mit Schlagzeuger Karl-F. Degenhardt das reichhaltige Fundament bildet, welches das Dach einer Welt ist.


Eine Welt, die Marie Mokati umkehrt.

Eine Welt, die nie die Gleiche ist.

Eine Welt, in der sie das wundersame Wesen schafft.


Gesang/Effekte/Komposition - Marie Daniels

Gitarre/Effekte - Tim Bücher

Kontrabass - Moritz Götzen

Schlagzeug/Spielzeuge - Karl F. Degenhardt

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Marie Daniels *15.11.1986

Die gebürtige Kölnerin, Marie Daniels, absolvierte Februar 2013 erfolgreich ihr JazzGesangs-Studium

mit der Konzertnote 1,0 an der renommierten Folkwang Universität der Künste in Essen. "Die Jazzsängerin Daniels kann eine variantenreiche Stimme einsetzen, vom leisen Hauch über rhythmischen Sprechgesang bis zum Feuerton. Oft spielt sie mit ihrer Stimme, wie mit einem Instrument.“ (Zitat Kölner Stadtanzeiger, 18.09.2014)

Marie Daniels versteht sich seit Jahren nicht nur als Sängerin, sondern auch als Komponistin. So schreibt sie für ihre eigenen Projekte und ist feste Sängerin in

verschiedenen Formationen, die von traditionellem Jazz über Popmusik und modernen Jazz bis hin zu frei improvisierter Musik reicht.

2009 - 2012 war sie Mitglied des Landes Jugend Jazz Orchester NRW und 2012 - 2013 war sie in der Konzertbesetzung des Bundes Jugend Jazz Orchesters.

Marie Daniels war mit verschiedenen Projekten im WDR Funk und Fernsehen zu hören/sehen. Die Musik brachte sie unter anderem nach Senegal, den Vereinigten Arabischen

Emiraten, Kuweit, Litauen, Kroatien, Polen, Schweiz, Belgien und in die Niederlanden.

Mit „Marie MOKATI“ errang sie den 3. Platz des Sparda Jazz Award 2015 und spielte mit der gleichnamigen Band auf dem Bundesweiten Jazznachwuchsfestival, Leipzig. Mit „The Dorf“ gewann sie 2013 den „Jazzpreis Ruhr“.

www.mariedaniels.de

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Tim Bücher *16.10.1991

Tim Niklas Bücher fing im Alter von 16 Jahren an Gitarre autodidaktisch zu spielen und bekam später Unterricht bei Axel Zinowsky.

Im Jahre 2012 bestand er noch während des Abiturs seine Aufnahmeprüfung an der Folkwang-Universität der Künste und fing noch im selben Jahr an bei Frank Sichmann zu

studieren und nahm zusätzlich Einzelunterricht bei Jesse van Ruller, Reinier Baas , Tobias Hoffman und Frank Haunschild.

Es folgten Auftritte im Radio (WDR 3, Funkhaus Europa u.w.) bei Festivals, wie dem „JoeJazz-Festival“,

den „Dortmunder Jazz Tagen“ „Jazz am Schloss“ und Weiteren; sowie Touren durch ganz Deutschland u.a. mit Maria Trautmanns „Pottrait“ ; „Drei“ ; „Solomons

Kosmos“ sowie mit seiner eigenen Band „Elements of Tomorrow“. Erst kürzlich durfte er bei der neuen CD von dem renommierten Trompeter Uli Beckerhof mitwirken.

Mit „Marie MOKATI“ errang Tim den 3. Platz des Sparda Jazz Award 2015 und spielte mit der gleichnamigen Band auf dem Bundesweiten Jazznachwuchsfestival, Leipzig. Auch ist er fester Bestandteil der Dozenten des Blueboat Workshops auf Rügen, bei dem u.a. Mads la Cour, Andy Lang und viele weitere renommierte Musiker unterrichtet haben.

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Moritz Götzen *14.09.1988

Moritz Götzen lernte erst E- und später sein Hauptinstrument Kontrabass. 2009 begann er

an der ArtEZ Hogeschool voor de Kunsten Enschede bei Ruud Ouwehand und Wilton Jongmans Kontrabass zu studieren. 2011 wechselte er an die Folkwang Universität der Künste, Essen wo er Unterricht von Robert Landfermann erhielt bis er im Sommer 2014

erfolgreich seinen Bachelor Abschluss machte. Seit September 2015 studiert er in Amsterdam seinen Master (Kontrabass). Er absolvierte zahlreiche Auftritte in Deutschland, Frankreich, Polen, Libanon und den Niederlanden und nahm an Workshops und Masterclasses von u.a. Martin Wind, Karel Boehle, Ben Street und Drew Gress teil.

Seit 2013 spielt er regelmäßig mit dem renommierten Trompeter Uli Beckerhof und wirkte bei seiner neuen CD mit.

Mit „Marie MOKATI“ errang Moritz den 3. Platz des Sparda Jazz Award 2015 und spielte mit der gleichnamigen Band auf dem Bundesweiten Jazznachwuchsfestival, Leipzig.

Moritz Götzen hat sich im Raum NRW zu einem gefragten Bassisten entwickelt und spielt in vielen verschiedenen Projekten, unter anderem bei Sebastian Grams’ Bassmasse.

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Karl F. Degenhardt *21.02.1991

Karl-Friedrich Degenhardt ist im Jahr 1991 in Eisenach zur Welt gekommen und entdeckte mit Löffel und Kochtopf schon sehr früh, dass er Schlagzeuger werden wollte.

Für lange Zeit ein Autodidakt, nahm er ab 2002 schließlich Unterricht und begann 2011 sein Jazz-Studium an der renommierten Folkwang Universität der Künste in Essen. 2008 erhielt er mit seiner Band „Blue Break“ den „Kasseler Kunstpreis der Dr. Wolfgang ZippelStiftung“und

2010 mit gleicher Band den bilateralen und hochdotierten „Jazzprix“. In Kürze folgte eine professionelle CD- Produktion, welche auf MONS Records im Frühjahr

2011 erschien.

Simultan war/ist Karl F. Degenhardt in zahlreichen Bands spielerisch sowie kompositorisch aktiv (schwerpunktmäßig Free Jazz/Imaginary Folklore/New Improvisation).

2014 tourte er mit der Gunter Hampel’s Magic Touch Band und spielt regelmäßig mit dem renommierten Trompeter Matthias Schriefl. Seit 2013 lehrt er beim „Blue Boat“ Jazz und Improvisations- Workshop. Mit „Marie MOKATI“ errang Karl den 3. Platz des Sparda Jazz Award 2015 und spielte mit der gleichnamigen Band auf dem Bundesweiten

Jazznachwuchsfestival, Leipzig

Philleicht Jazz?! präsentiert BabY BoOmer 04.03.2017


Zwischen Song und Improvisation, Rockgitarre und nervösem Groove, jung und immer noch jung. Zwischen Ornette und Hendrix, Zeppelin und Abercrombie, Doors und Keith, Cowboys und Radiohead. Zwischen Jazz und Rock, Ost und West, 70´er und jetzt, Babies und Boomers.



„Baby Boomer - was sagt nochmal Wikipedia ? „The most active, and most physically fit generation up to the era in which they arrived.“

Das liest sich sportlich, bringt aber dennoch Licht ins Dunkel. Werner Neumann und seine Jungs spielen, swingen, rocken, krachen, verzerren, rauschen, oddmetern, verschiebern, achteln, funken, hooken, pattern und shufflen sich durch den Quintenzirkel, als gäbe es kein Morgen. Da kann man ruhig mal vergessen, daß es sich bei diesen Jahrgängen genaugenommen um die Verschmelzung mindestens dreier Generationen in Sachen Jazz handelt: Freunde, das hier ist ne BAND !!

Was könnte man alles schreiben - Infernale rhythm section trifft auf wild-sensible Elektro-Harmoniker ? Ist das noch ehrwürdigausgefuchster Kontrapunkt oder schon retro-eklektizistischer Heidenspaß ?

Egal. Setzen wir uns in den Telegraph. Verstärker an / Ohren auf. „Who the fxxx is Radiohead ?“ Diese Frage kann ja dann die Generation Golf beantworten.“

Michael Wollny



Werner Neumann - guitar (Professor an der HMT Leipzig, spielte mit Richie Beirach, Max Mutzke, Mauricio Kagel, MC Spax u.v.a.)

Florian Kästner - fender rhodes (Leiter der Studienvorbereitung an der Neuen Musik Leipzig, spielte mit Wolfgang Muthspiel, Frank Möbus, Monika Roscher, u.v.a.)

Robert Lucaciu - bass (Preisträger div. Stiftungen, spielte mit Achim Kaufmann, Dave Liebman, Uli Kempendorff u.v.a.)

Philipp Scholz - drums (diverse Solistenpreise, spielte mit Hayden Chisholm, Rudi Mahall, Clueso u.v.a.)

Philleicht Jazz?! präsentiert InVoid am 18.03.2017

InVoid wurde 2015 im Jazzcampus Basel gegründet.

Das Repertoire basiert auf Originalkompositionen, offene improvisierte Musik und minimalen akustischen Punk.

Die Band ist ein Schmelztiegel unterschiedler Herkunft und musikalischen Hintergründe ( von Klassik bis Punk , von Folk bis Jazz) : eine Kombination aus neuen Tendenzen des zeitgenössischen Jazz ( Wayne Shorter Quartet , Jakob Bro , Craig Taborn , Andrew Hill ) und den Klangentdeckungen der klassischen Komponisten des 20. Jahrhunderts ( Messiaen, Debussy ) , ohne das Potential der elektrischen Klänge zu vergessen.


Alvin Schwaar | Klavier

Giovanni Vicari | Gitarre

Noé Frankle | Schlagzeug

Philleicht Jazz?! präsentiert Blaer 07.04.17

BLAER ist das Quintett der Schweizer Pianistin und Komponistin Maja Nydegger.

Mit ihrer Band kombiniert sie gekonnt Einflüsse aus leisem, reduziertem Jazz und sphärischem Pop. Schlichte Melodien verweben mit repetitiven Klavierpatterns zu weiten Klangflächen, leise Sounds entwickeln sich zu treibenden Beats und geben der

Musik eine dringliche Kraft, die den Hörer in ihren Bann zieht.

BLAER wird 2012 gegründet und vereint fünf aktive Vertreter des jungen Schweizer Jazz:

Maja Nydegger am Klavier,

Nils Fischer und Claudio von Arx an Bassklarinetteund Saxophon,

Simon Iten am Kontrabass und

Emanuel Künzi am Schlagzeug.

Schon früh begeistert sich die Bandleaderin Maja Nydegger vor allem für die leisen Klänge der nordeuropäischen Jazzszene und zieht daher 2012 für ein halbes Jahr nach Dänemark. Dort komponiert sie die Musik für das erste Album von BLAER, welches die Band zwei Jahre später beim Berner Label Morpheus Records veröffentlicht. Es folgen Konzerte in der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland. 2015 wird BLAER ausserdem für den ZKB Jazzpreis nominiert. Für die Produktion des zweiten Albums

zieht sich Maja Nydegger 2016 erneut für einige Wochen nach Dänemark zurück.

Im kalten nordischen Winter entstehen Songs, welche nun auf dem Album Out Of Silence veröffentlicht werden.

Getauft wird die neue CD am 19. Februar 2017 bei Bee-Flat Bern

und die Band wird während ihrer Release Tour im Frühjahr 2017 weitere Konzerte in der Schweiz und Deutschland spielen.

Nils Fischer: Altsaxophon, Bassklarinette

Claudio von Arx: Tenorsaxophon

Maja Nydegger: Klavier, Komposition

Simon Iten: Kontrabass

Emanuel Künzi: Schlagzeug

 

Organic News

Organic News

 Michael Kersting am Schlagzeug ist Landesjazzpreisträger von Baden-Württemberg und seit vielen Jahren als Sideman für internationale Stars der Blues- und Jazzszene tätig. Martin Meixner an der Hammond-Orgel ist Gewinner zahlreicher internationaler Jazzwettbewerbe. Er ist als Musiker in der internationalen Gospelszene unterwegs, spielte mit Adel Tawil, Cassandra Steen und bei den Souldiamonds. Der Saxophonist Klaus Graf ist Mitglied der SWR Big Band in Stuttgart und stand schon mit Al Jarreau und Chaka Khan sowie mit vielen internationalen Jazzstars auf der Bühne.


 Klaus Graf zu Organic News:


 Mit Michael Kersting verbindet mich seit Ende der 1980 Jahre eine langjährige, persönliche und musikalische Freundschaft. Mit seinem schier unglaublichen, geprüften Fachwissen über wegbereitende Jazzbands sowie Neuentdeckungen, öffnete er mir damals und bis heute immer wieder musikalische Horizonte, die in mir große Motivation für meine kontinuierliche Weiterentwicklung als Jazzmusiker wecken. Martin Meixner kenne ich als hochmusikalischen und fantastisch groovenden Organisten von diversen Bandprojekten, bei denen es mir immer eine große Freude ist, auf ihn zu treffen!

 Die Verwendung von elektronischem Equipment beim Saxophonspiel hatte mich schon in den 1980 Jahren fasziniert, als Michael Brecker und Bob Mintzer dies mit großem Erfolg praktizierten. Einer meiner Söhne, beeinflusst von der Musik der Bands von Robert Glasper, Snarky Puppy und Mars Volta, hat mir vor ein paar Jahren vorgeschlagen, in unserer gemeinsamen Band auf elektronisch verstärkten Saxophonsound zurückzugreifen. Ich fand sofort sehr großen Gefallen daran und war bestrebt, dies in einer weiteren Wunschformation auszubauen.

 Die vorliegende Aufnahme von Organic News, die in einer nächtlichen Recordingsession am Ende einer Tour entstand, ist nun ein weiterer Beleg!

 Organic News spielt „avant - groove - blues - soul - funk - music“.

 It's cooking, it's steaming, it's hot and organic !!!

 Viel Spaß beim anhören und wir werden weiter tierischen Spaß beim spielen haben!


 Klaus Graf (sax), Martin Meixner (organ), Michael Kersting (dr)

Philleicht Jazz?! präsentiert Max Clouth Clan - 30.09.17

„Return Flight“ heißt das Album des Quartetts. Ein Titel, der für Max Clouth gleich mehrere Bedeutungen hat, Flug, Flucht und den Lauf der Dinge beinhaltet, ein Hin und Zurück – zentrales Thema: Unterwegs sein.

Subtil, nicht plakativ ist die Devise. Nur einmal erklingt die indische Langhalslaute mit ihren so typischen flirrenden Borduntönen. im Titelsong der Platte, gespielt von Hindol Deb. Und eins von zwei Vokalstücken auf „Return Flight“, in Bengali gesungen, heißt „Charukeshi“, der Name einer Raga, die auch Basis dieses Stücks ist. Was man nicht auf Anhieb hört. Wir lernen: Glaubwürdigkeit bedeutet nicht, nur in der eigenen Kultur verhaftet zu sein.

Genau das dokumentiert „Return Flight“ im Bandkontext und mit ausgesuchten Studiogästen wie Shruti Ramani (Gesang auf „Noon Tune“), Michael Wahab (Tabla), Percussionist Ziya Tabassian (Riq), Jason Schneider (mit Trompete und Flügelhorn – ätherisch-nordisch wie Nils Petter Molvær) und Christopher Herrmann. Dessen Cello erklingt im Finale des Albums, „Sanju's Waltz“, für Clouths kleine Tochter, deren Lachen das Wiegenlied eröffnet. Ein barock anmutender Walzer, der swingt wie Gypsy Jazz, zu dem der Gitarrist scattet. Nicht minder überrascht „Kusadasi Kelim“, tatsächlich nach einem Teppich benannt und von türkischer Kunstmusik animiert, die Clouth durch den Baglama-Virtuosen Deniz Köseoglu kennen lernte.

Der Clan des Gitarristen Max Clouth - das ist moderner Jazz mit indischem Gewürz und einem großen Potential, Zuhörer überall auf der Welt zu berühren.


Max Clouth-Gitarre

Andrey Shabashev- keys

Markus Wach- Bass

Martin Standke-Schlagzeug


PRESSE:


Exotische Perkussion, Sitarklänge, ein spielerischer Fusion-Sound...

Rolf Thomas, JazzThing


Wo Jimi Hendrix und John Mclauglin als Paten winken, bewegt sich auch Max Clouth mit Fluggeschwindigkeit und scheinbar mühelos, wobei er nicht nur expressiv wilde Läufe, sondern auch sanftere Zwischentöne anschlägt.

Concerto (Österreich)


Immer reflektieren die Stücke, mehr oder weniger direkt, die Ästhetik des indischen Subkontinents. Beispielsweise adaptiert Clouth verwischte Töne der Sitar auf der Gitarre und baut solche typischen Klänge in seinen musikalischen West-Ost-Transfer ein…

Norbert Krampf, Frankfurter Allgemeine Zeitung


…in diesem organischen Band-Klang beeindruckt Max Clouth mit einprägsamen Melodien oder schnellen Fusion-Jazz-Linien, mal mit warmer Zerre oder im dumpfen Semiacoustic-Klang. Schöne offene wie dezente Ost-West-Fusion…

Gitarre und Bass


Erstaunlich gereifte und ganz und gar nicht an Weltmusik-Klischees orientierte Musik-Fusion… sorgfältig durchdachte und klanglich durchgestaltete musikalische Gebilde voller Zitate und Verweise…

Hans-Jürgen Linke, Frankfurter Rundschau

Philleicht Jazz?! präsentiert Janning Trumann Quartett 14.10.2017

Janning Trumann Quartett

Das Janning Trumann Quartett spiegelt den Klang einer jungen und aufregenden Generation von Jazzmusikern wieder. Die vier Kölner Musiker Lucas Leidinger (p), Florian Herzog (b), Thomas Sauerborn (dr) und Janning Trumann (trb) haben sich 2015 zusammengefunden um gemeinsame Ideen musikalisch zu realisieren.


Der Klang ist bestimmt von Elementen der Improvisation und des energetischen Zusammenspiels. Die Kombination von Improvisation mit Komposition definiert das Quartett.

Die vier Musiker kennen sich aus der Kölner Jazzszene und spielen in diversen Formationen miteinander.

Die Besetzung ist eine logische und musikalische

Schlussfolgerung. Janning Trumann und Florian Herzog (b) spielen bereits seit drei Jahren im Duo “Hermann”

und bilden das Herzstück. Lucas Leidinger (p) und

Thomas Sauerborn (dr) haben ihre gemeinsame musikalische Sprache in Kopenhagen entdeckt und komplettieren das Quartett mit energetisch -freier Ästhetik.

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Janning Trumann - trb

Lucas Leidinger - p

Florian Herzog - b

Thomas Sauerborn - dr

und Verneri Pohjola aus Finnland an der Trompete.


Janning Trumann (*1990) studierte Jazzposaune an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der New York University. Er ist als Posaunist und Komponist seiner

eigenen Ensembles Deutschlandweit zu hören. Darüber hinaus ist er als Kurator eigener Konzertreihen in Köln tätig und Sprecher der Kölner Jazzkonferenz.

In 2016 gewann Janning Trumann den renommierten

„J.J. Johnson Award“ der Internationalen Posaunenvereinigung ITA und wurde mit dem

„Förderpreis Musik des Landes Nordrhein Westfalen 2016

“ ausgezeichnet.

Sein Fokus liegt aktuell auf der Arbeit mit seinem Quartett und dem Sextett MAKKRO. Das Quartett definiert sich durch das Wechselspiel zwischen Improvisation und Komposition. Im Gegensatz dazu arbeitet MAKKRO r

hythmisch- elektronisch.

Vom Duo Projekt bis hin zum Klangkörper Bigband hat Janning Trumann bereits diverse Aufnahmen mit seinen eigenen Ensembles veröffentlicht.

Er ist Mitglied in diversen Jazzformationen wie dem

“Subway Jazz Orchestra” „Cologne Contemporary Jazz Orchestra“ oder dem „Jazz Baltica Ensemble.

Zusammengearbeitet hat er schon mit namhaften Musikern und

Ensembles wie der WDR Bigband, Peter Herbolzheimer, Dave Douglas, Donny Mc Caslin, Niels Klein,Vince Mendosa, Peter Erskin, uva.

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Lucas Leidinger (*1988 in Aachen) studierte Jazzklavier und Komposition an der Musikhochschule Köln und am Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen.

Seine musikalische Arbeit als Pianist und Komponist im Bereich Jazz/improvisierte Musik ist aktuell (2016) auf über 10 Alben dokumentiert und bei Labels wie "Traumton Records"

"Doublemoon" oder "Fuhrwerk Musik" erschienen.


Sein Schaffen umfasst eine Vielzahl an Kompositionen für kleine und große Jazz-Ensembles bis hin zu Solo-Klavierstücken, Streichquartetten und Theatermusiken. Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Band- und Kompositions-Wettbewerbe wie dem Convento Jazzpreis 2010, dem Sparda Jazzaward 2012 und 2013 und der DPA Competition for Composers 2014 in Kopenhagen.Tourneen mit

verschiedensten Ensembles führten ihn durch ganz Europa und nach Asien. Unter anderem spielte er 2011 auf dem internationalen Hongkong Jazzfestival. Er wirkte bei zahlreichen Rundfunk und Fernsehproduktionen des WDR, SWR, NDR, des niederländischen und dänischen Rundfunks, des Deutschlandfunks und des Kölner Campusradio mit. Lucas Leidinger lebt als freischaffender Musiker in Köln.

2016 wurde er mit dem mit „Horst und Gretl Will Stipendium der Stadt Köln für Jazz und improvisierte Musik“ ausgezeichnet.

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Florian Herzog (*1989) studierte Kontrabass zunächst in Maastricht bei Philippe Aerts und dann in Köln bei Dietmar Fuhr und Dieter Manderscheid. Dort ist er aktives Mitglied der Jazzszene und arbeitet mit regionalen und internationalen Größen wie Jonas Burgwinkel, Michael Moore, Pablo Held, Sebastian Gramss u.A..

Seine Mitarbeit in diversen Formationen führte ihn auf Bühnen in Benelux Italien und Deutschland, wo er auf bedeutenden Festivals wie dem "Moers Festival", "Jazz Maastricht" oder "Brussels Jazz Marathon" spielte.

2013 erhielt er ein Förderstipendium der Yehudi Menuhin Stiftung und 2014 gewann er den Kompositionspreis beim Jazzpreis Biberach mit seiner Band "Turn".

Mit der Duo - CD "Hermann" wirkt er nun zum zweiten Mal bei einer JazzHausMusik Produktion mit und auch mit seinen Projekten "Turn", "Hard To Draw" und "Emco"sind Album-Erscheinungen in der Entstehung.

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Thomas Sauerborn (*1987) – deutscher Schlagzeuger und Komponist. Er studierte am Konservatorium in Amsterdam und später an der Musikhochschule in Köln unter Jonas Burgwinkel, Henning Berg und Frank Gratkowski. 2013 schloss er sein Studium „summa cum laude“ ab.

2010-11 war er Mitglied des Bundes Jazz Orchesters BuJazzO und tourte mit verschiedenen Bands in China, den Philippinen, Syrien, Libanon, Jordanien, Palästina, Israel, Frankreich, Vietnam, Benin, Südkorea, Litauen, den USA, Palau und den Niederlanden.

Seine kompositorische Arbeit präsentiert er in seinen Bands Makkro („Räume“ 2014 / “.why” 2016) und pollon („herb“ 2016) mit denen er regelmäßig konzertiert. Auf Basis dieser Arbeit wurde ihm 2014 ein Stipendium des DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst) verliehen, um für ein Jahr am Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen / Dänemark zu studieren.

Thomas ist ein aktives Mitglied der jungen deutschen Jazzszene. Er arbeitet neben seinen eigenen Projekten aktuell u.a. mit dem Subway Jazz Orchestra (“Primal Scream” 2016), dem Mengamo Trio (“The One” 2016), und der elektro-hardcore Band Monophonist („Personalunion“ 2014). Er spielte Konzerte auf vielen verschiedenen Festivals, wie dem Enjoy Jazz Festival, dem Klavierfestival Ruhr, dem Moers Festival, auf der Jazz Ahead in Bremen, Klaipeda Jazz Festival Lithuania, dem Euroblast Festival und der Kölner Philharmonie.

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„Verneri Pohjola hat das Zeug zum internationalen Jazzstar.“ (Allaboutjazz.com) Der Trompeter wurde 1977 als Sohn der finnischen Jazzlegende Pekka Pohjola geboren. Ähnlich wie sein Vorbild Miles Davis zeichnen ihn sein Sinn für Raum in der Musik und große Melodiebögen, doch zugleich auch ein virtuoser Umgang mit subtilen Zwischentönen aus. Mindestens genauso faszinierend, wie der Trompeter Verneri Pohjola, sind seine Fähigkeiten als Komponist und Arrangeur – von höchst unkonventionellen Quartett-Sounds bis zu komplexen Arrangements für große Besetzungen.

Er studierte am Jazz-und-Pop-Konservatorium und der Örebro-Musikschule in Helsinki. Ab 1999 studierte er Jazzmusik an der Sibelius-Akademie. Hier lernte er den Pianisten Tuomo Prättälä, den Bassisten Antti Lötjönen und den Schlagzeuger Olavi Louhivuori kennen, mit denen er 2002 das Ilmiliekki Quartet gründete. 2004 erschien deren Debütalbum March of the Alpha Males, dem 2006 Take It With Me folgte.

Daneben ist Pohjola Mitglied der Band Quintessence, der Band von Iro Haarla, des Ensembles Suhkan Uhka von Antti Hytti und Jone Takamäki, des UMO Jazz Orchestra und der Postrock-Band Silvio, wo er Schlagzeug spielt. Mit seinem Bruder Ilmari spielte er erstmals auf dem Album Views (2001) seines Vaters Pekka Pohjola.

Sein Quartett wurde mit dem Teosto-Preis der Verwertungs-Gesellschaft der finnischen Komponisten ausgezeichnet, und Pohjola wurde beim Pori Jazzfestival zum Künstler des Jahres gewählt. 2004 wurde das Quartett zum offiziellen Empfang durch die finnische Staatspräsidentin Tarja Halonen anlässlich des finnischen Unabhängigkeitstages geladen. Für sein Album Aurora erhielt Pohjola 2009 einen Jazz-Emma

Philleicht Jazz?! präsentiert ADHD (aus Island) 25.10.2017

Lebenskurven verlaufen unterschiedlich. Auf einer Insel wie Island, auf der nicht nur jeder Einwohner fast jeden anderen Einwohner kennt, sondern jeder Musiker, egal welchen Genres, schon mal mit jedem anderen Musiker, egal welchen anderen Genres, gespielt hat, entfalten sich Lebenskurven ganz anders als in einem multiplen Wimmelgebilde wie Deutschland. Die vierköpfige Band ADHD kommt aus Island. Ihre bisherigen fünf CDs waren Sinnbilder für die unendlichen Weiten des hohen Nordens, dessen freie Sichtachsen höchstens von Vulkanen unterbrochen werden, deren Namen nicht einmal geübte Nachrichtensprecher problemfrei über die Lippen bekommen. Island – ein Land der Extreme. Zu diesen Extremen gehört eben auch eine extrem hohe Musikerdichte, gemessen an der Gesamtbevölkerung. Eine Dichte, die auf kurz oder lang Reibung verursacht. Und die ist nun auf „6“ zu hören.


Das Motto von ADHD könnte lauten: „We are family“! Keyboarder DAVÍÐ ÞÓR JÓNSSON, Gitarrist und Bassist ÓMAR GUÐJÓNSSON, Saxofonist ÓSKAR GUÐJÓNSSON und Schlagzeuger MAGNÚS TRYGVASON ELIASSEN kennen sich schon seit ihrer Kindheit. Mehr als alles andere sind sie Freunde, die gemeinsam durch Dick und Dünn gehen. Genau genommen sind sie der kreative Kern einer großen Familie, zu der auch alle anderen Mitglieder – Frauen, Kinder, Freunde, Verwandte, Gleichgesinnte – dieses verschworenen Stammes gehören. Immer was los im Hause ADHD. Also doch ein Wimmelgebilde. Seit 2009 sind sie obendrein eine Band, aber da sie sich schon so lange kennen, sind sie immer ohne Definitionen oder Kategorien ausgekommen. „Viele Bands arbeiten zusammen, weil es sich aus musikalischen Gründen anbietet“, erzählt ÓSKAR GUÐJÓNSSON. „Bei uns ist das ein wenig anders. Unsere musikalischen Hintergründe sind höchst unterschiedlich, aber wir gehören zusammen. In der Band können wir unsere gemeinsame Basis definieren.“


Diese Suche nach dem gemeinsamen Punkt in der Konzentration der Weite macht die vier Wikinger zu einer unverwechselbaren Einheit. Obgleich die instrumentalen Zuständigkeiten zwischen den Mitgliedern klar verteilt sind, geht es doch immer um den kollektiven Sound, der wiederum so kompakt ist, dass sich das Kollektive in einem unteilbaren Ganzen auflöst. Sie sind eine Band, in der sich die vier Extremisten ausleben können, aber komplett ohne rituelle Muskelspielereien auskommen.


Der Bandname ADHD (Attention Deficit Hyperactivity Disorder) mag angesichts der geradezu hypnotischen Wirkung der musikalischen Verläufe innerhalb der Formation dieses Namens ein wenig verwirrend sein, aber GUÐJÓNSSON räumt auch eine therapeutische Wirkung auf die Gruppe selbst ein. Wie bei einem Vulkan konzentriert sich die Energie zunächst nach innen, um daraufhin mit umso mehr Wucht und Nachdruck nach außen zu dringen. Auf ihrem neuen Album „6“ fokussieren ADHD sich noch viel überzeugender als bisher auf ihre eruptive Live-Energie.


„6“ – die Nummerierungen der Titel haben sie sich von Led Zeppelin abgeguckt – ist in vieler Hinsicht eine Zäsur. ADHD nahmen sich im Studio doppelt so viel Zeit wie sonst. Und plötzlich treten wie Geysire Dinge an die Oberfläche, die man so nicht im Sound der Band vermutet hätte. Im festen Verbund eines kohäsiven Quartetts schälen sich vier Individualisten heraus, die mit dem Standbein jeweils immer noch auf der gemeinsamen Plattform stehen, sich mit dem Spielbein aber in vier unterschiedliche Richtungen wagen. Es rockt, brodelt und zischt. Kontraste treten hervor. Die Musik bleibt im jazzigen Flow kontemplativ, und doch sind da plötzlich Störgeräusche, Umleitungen und Ablenkungen, die so im Gefüge der Band bisher nicht zu hören waren. GUÐJÓNSSON lacht versonnen. „Ist es nicht genau das, worum es im Leben geht? Kontraste.“


Einen ähnlich wichtigen Anteil an dieser Neuaufstellung unter gleichen Vorzeichen hatte das heimliche fünfte Mitglied von ADHD, Toningenieur ÍVARI RAGNARSSYNI, der in der zerklüfteten Landschaft des isländischen Sounds all jene Kontraste, Konturen und Abgründe herausarbeiten konnte, die der stilistischen Vielfalt der Band endlich vollends gerecht werden. Doch nicht nur das, die Isländer klingen rauer und direkter als je zuvor. In das zentrale ADHD-Motiv Frieden mischen sich Anklänge von urbaner Wut und Unnachgiebigkeit. GUÐJÓNSSON führt das auf den Umstand zurück, dass alle vier Bandmitglieder mittlerweile Väter sind, was die gemeinsame Family Affair nochmal mehr in den Mittelpunkt rückt. „Wir wissen inzwischen, worum es im Leben geht. Das schlägt sich in unserer Musik wieder.“


ADHD leugnen keineswegs ihre Wurzeln im Jazz. Improvisation und das spontane Reagieren auf den Augenblick sind immer noch wesentliche Komponenten in ihrer Musik. Doch Musiker von einer Insel, auf der nur 300.000 Menschen leben, müssen vielseitig aufgestellt sein. Insofern leugnen sie überhaupt nichts, sondern öffnen alle Türen, lassen alles zu, was sie auch in anderen Kontexten musikalisch umtreibt. Mit jedem Album steigern sie die radikale Bewusstheit, mit der sie diese ebenso monolithische wie holistische Musik spielen, und gehen aufs Ganze. Auf „6“ lassen sie vollends alle Regeln und Rücksichten hinter sich und gelangen an einen Punkt, an dem es nur noch um ein unmittelbares Ausleben ihrer selbst im Klang geht. Jeder für sich und alle gemeinsam. Das Drehbuch für „6“ ist ihnen direkt vom Leben in die Instrumente geschrieben worden. Und das ist gut so, denn auf diesem Weg wird die Familie immer größer.

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ÓSKAR GUÐJÓNSSON - saxophone player

DAVÍÐ ÞÓR JÓNSSON – p,organ, keys

ÓMAR GUÐJÓNSSON - guitarist und bassist

MAGNÚS TRYGVASON - drums

Philleicht Jazz?! präsentiert Thomas Bracht Band 04.11.2017

Einer der ersten Musiker im Leicht & Selig (damals noch Sinnbild) kehrt heim! Wir freuen uns sehr auf Thomas Bracht und seiner Band, die mit der aktuellen CD "Unterwegs" wieder nach Ladenburg kommen.

Es beginnt alles mit einem ersten Schritt, dem Mut nach vorne zu gehen, sich umzuschauen und zu wissen von nun an einen neuen Pfad zu beschreiten.

Sich zu lösen, aus der alltäglichen Komfortzone auszubrechen und schlicht den Aufbruch wagen. Diesen Aufbruch hat auch Thomas Bracht gewagt, nicht nur aus musikalischer Sicht, aber seit diesem Moment ist der Pianist und Komponist unterwegs.

Thomas Bracht war jahrelang als Sideman (u.a. mit Dee Dee Bridgewater, Nils Landgren, Didier Lockwood, Paquito d’Rivera, Maynard Ferguson) in etlichen musikalischen Formationen unterwegs, es brauchte aber erst ein großes und einschneidendes Erlebnis bis er den Mut fasste selbst

aktiv zu werden.

Seine Tochter Maria wurde geboren und so begann neben dem privaten auch der musikalische Aufbruch.

Neues wurde entdeckt, Verantwortung übernommen, neue Menschen kennengelernt, der „Schatten des Sideman“ verlassen, Landschaften erkundet, auch mal ein Irrweg beschritten oder in einer Sackgasse wieder gewendet, aber jedes Mal auf ein neues die Herausforderung erkannt und sich dieser angenommen.

Auf dieser Reise war Thomas Bracht auch nicht alleine. Unterstützt wurde er durch seine Familie, auf seinem musikalischen Weg durch seine langjährigen Bandkollegen und Freunde aber auch durch neue musikalische Mitstreiter.

Einer dieser Mitstreiter ist der international gefeierte Ausnahme-Posaunist Nils Wogram.

Ebenfalls mit von der Partie ist der Saxophonist Sven Decker, sowie Stephan Matheus an der Trompete, Tobias Fritzen am Bass, der New Yorker Perkussionist Jerome Goldschmidt, Konrad Matheus am Schlagzeug, Leana Sealy als Vocal und Thomas Bracht selbst am Piano, Clavinet, Synthesizer und den Samples.

Die neue CD unterwegs

„Mit dieser sehr reizvollen Besetzung, bestehend aus Bandleadern, Komponisten und kreativen Köpfen - sie in meine Klangwelt zu ziehen, zu erleben wie sie meinen Kompositionen Leben „einhauchen“, ihre ganz persönliche Note mit einbringen und Teil meiner „Welt“ werden, war eine

großartige Erfahrung!“, schwärmt Thomas Bracht von der

Zusammenarbeit für unterwegs

Vor allem die großen Featuregäste, Nils Wogram und Sven Decker haben in den vergangenen Jahren doch für sehr viel Aufhören gesorgt. Auf der vorliegenden Produktion finden sich beide allerdings, für deren Verhältnisse, in einem eher entspannten, jazzigen Gewand. Nils Wogram als ECHO Preisträger und einer der international gefragtesten Musiker Deutschlands verleiht der Produktion ihre unverwechselbare

Sounddefintion. Sven Decker, aus der modernenEssener Schule kommend, am Saxophon gilt auch als einer der innovativen jungen Wilden auf dem nationalen und internationalen Jazzparkett.

Ebenfalls zeichnet sich das Album durch die Variabilität innerhalb der Besetzung und der unterschiedlichen Stücke aus.

Auch die besondere Besetzung durch Percussions und Schlagzeug heben die Klangwelt der Veröffentlichung nur hervor.

Die Inspiration für Brachts Kompositionen kommen oftmals von seiner Familie.

„Der Song 'Maria' ist entstanden nach einem Motiv meiner 3-jährigen Tochter. Sie hat die Melodie auf dem Klavier fantasiert, den ersten Takt habe ich ihr praktisch „gestohlen“ und daraus entstand der gesamte Titel“, schwelgt Thomas Bracht stolz in Erinnerung.

Auch bei den weiteren Titeln geht es oftmals um die Familie und die vielen, tollen Erfahrungen und Erlebnisse die gemeinsam geteilt wurden. Der Track 'Elegant Lady' beschreibt ebenfalls seine Tochter Maria und der Titel 'Karussell' spricht in diesem Fall wohl auch für sich. Mit 'The Hour of the Wolf' fasst Thomas Bracht nochmals den ganzen Prozess des Aufbruchs zusammen, der neue Abschnitt in seinem Leben, welcher durch seine eigene Familie eingeläutet wurde bedeutet für ihn das größte Gut. Dieser Titel wird mit der warmen und sehr klaren Vocal von Leana Sealy als einziger Vocaltrack auch noch komplettiert.

Aber auch die restlichen Kollegen stehen dem in nichts nach.

So bilden Tobias Fritzen am Bass, Fred Noll an Percussion, Euphonium und Trompete und Konrad Matheus am Schlagzeug immer einen soliden, groovigen Rhythmus-Teppich.

Thomas Bracht und Band spielen in wechselnder Besetzung. Die Basis bildet das Quartett mit Tobias Fritzen, Fred Noll und Konrad Matheus. Das Musiker Kollektiv tritt aber auch in größerer Besetzung auf, als Quintett mit Sven Decker an Bassklarinette, Tenorsaxofon und Klarinette oder als Sextett mit Philipp Schug oder Nils Wogram an der Posaune, kann aber auch erweitert werden durch Leana Sealy am Gesang und Jerome Goldschmidt an den Latin Percussion.

Thomas Bracht will sich hier keine Grenzen setzen. Die Kompositionen stehen im Vordergrund und bestimmen die Orchestrierung...

Einordnen lässt sich der Sound, in einer Mischung aus Jazz, Rock, Pop und Fusionmusik der 70er Jahre a la „Weather Report, Jan Hammer oder Billy Cobham“ mit progressiven, modernen, originellen Elementen und ein wenig Weltmusik. Das Comeback der „Keyboardburg“, eine gewisse Lautstärke und Spielfreude, wabernde Synthesizer über coolen, funkig- bis rockigen Beats und eine Hornsection vom Feinsten.


Thomas Bracht - Keyboards,

Tobias Fritzen - Bass,

Konrad Matheus - Drums,

Fred Noll - Percussion,Euphonium und Trompete

Philleicht Jazz?! präsentiert Stareychinska und Klohmann 15.12.2017

Unser Weihnachtskonzert der anderen Art! Wir freuen uns das jahr mit dem Musiker zu beenden, der damals unsere Räume als erstes bespielte - Peter Klohmann! Und so wie es an Weihnachten dazu gehört wird er diesmal von einer Harfe begleitet. Seien Sie gespannt auf Miroslava Stareychinska & Peter Klohmann - aber erwarten Sie keine Weihnachtslieder ,-)


"Miroslava Stareychinska (Harfe) und

Peter Klohmann (Saxophon, Flöte, Bassklarinette),

spielt vorwiegend eigene Stücke, aber auch den ein oder anderen Hit aus Rock, Pop und Jazz. Die Stücke von Miroslava Stareychinska sind rhythmisch von bulgarischer Volksmusik beeinflusst, aber harmonisch im Jazz verwurzelt. Die Kompositionen von Peter Klohmann beinhalten eine Vielzahl verschiedener Stilistiken des Jazz, bekommen aber gerade durch die spezielle Instrumentierung dieses Duos ihre einzigartige Klangfarbe. Lyrische Klangflächen entstehen im Spiel und der Improvisation über scheinbar dem Impressionismus entliehenen Harmonien, gepaart mit der rhythmischen, aber subtilen, expressionistischen Energie des Jazz."

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Peter Klohmann (*1986), Saxophonist, Komponist und Multi-Instrumentalist. 2013

Träger des Arbeitsstipendiums Jazz der Stadt Frankfurt am Main. 2014 eröffnete er das 45. Deutsche Jazzfestival in Frankfurt am Main. Er studierte Jazz Saxophon in Mainz und Stuttgart bei Steffen Weber und Prof. Bernd Konrad und Jazz Komposition bei Prof. Rainer Tempel. Von 2001-2007 spielte er im Landesjugendjazzorchster Rheinland-Pfalz und von 2007-2011 im

Bundesjazzorchster. Seit 2012 hilft er gelegentlich in der HR-Big Band aus. 2009 gründete er die Konzertreihe „Junge Szene Frankfurt“, welche regelmäßig im Jazzkeller Frankfurt gastiert. Seit 2006 konzertiert er mit seinen eigenen künstlerischen Projekten. Tourneen führten ihn nach Brasilien, USA, Südafrika, SüdKorea,

Russland, Polen, Indien, Italien und auf den Balkan.

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Miroslava Stareychinska wurde in Plovdiv (Bulgarien) in einer Musikerfamilie geboren. Sie erheilt ihren ersten Harfenunterricht an der nationalen Musikgymnasium ihrer Heimatstadt. Im Jahr 2000 schloss sie die High School von Chicago (USA) mit spezieller Auszeichnung für musikalische Begabung ab. Zusätzlich erhielt sie in dieser Zeit Unterricht bei Deanne van Rooyan und Sarah Bullen (Soloharfenistin des Chicago Sinfonieorchesters).


Im Alter von 21 Jahren erhielt sie ein Engagement als Solo-Harfenistin des Opern- und Sinfonieorchesters Plovdiv, Bulgarien. Zuvor war sie bereits als Gastharfenistin des Opern- und Philharmonischen Orchesters in Rousse, Varna, Schumen, Vratsa, Sofia und Plovdiv (Bulgarien) tätig.


2005-2010 studierte sie in der Harfen-Klasse von Francoise Friedrich (Solo-Harfenistin der Oper Frankfurt und des Museumsorchesters) an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst – Frankfurt am Main.


Seit 2009 wird Miroslava Stareychinska von Margit-Anna Süß unterrichtet und gefördert.


Im Jahr 2012 bekam sie von Museumsverein ''Müllner Peter'' – Sachrang ein eigenes Instrument (Harfe Lyon&Healy Style 100) als Dauerleihgabe.


Meisterkurse bei Margit-Anna Süß, Elisabeth Fontan-Binoche, Marie-Pierre Langlamet, Erika Waardenburg, Adelheid Blovsky-Miller, Isabelle Abscheidt und Marie-Claire Jamet ergränzen ihre Ausbildung.


Unter anderem sammelte sie Orchestererfahrung als Aushilfe bei den Berliner Philharmonikern, Oper Frankfurt, WDR-Rundfunk Köln, SWR Stuttgart, HR-Bigband

Philleicht Jazz?! präsentiert Malstrom 13.01.18

MALSTROM


Salim Javaid – Saxophone Axel Zajac – Guitar Jo Beyer - Drums



Ein wirbelnder Sog der in einem erloschenen unterirdischen Riesenvulkan verschwindet. Es ist ein ewiges Wechselspiel zwischen dem Abstürzen in die unendliche Tiefe des Meeres und dem Reiz des Risikos am Rande des Wirbels die Gefahr zu genießen. Sicherheit gibt es in jedem Fall nicht. Fische und anderes Meeresgetier meiden instinktiv die Nähe des Strudels, Menschen hingegen werden immer wieder Opfer ihrer nicht zu bezähmenden Neugier und wagen sich zu nahe heran.


- Gewinner des europäischen Burghauser Jazzpreises 2015


„Die Musik der drei ist eine perfekt gespielte Mischung aus Progessive Rock von Bands wie “Dream Theatre” oder “Tool” und Gitarrenvirtuosen wie Yngwie Malmsteen und vertracktem Jazz von Steve Coleman oder der Expressivitat von John Zorn. Dazu kommt aber eine jugendliche Unbedarftheit und Frische, die Spaß macht. Naturlich, wer Swing oder Hardbop erwartet hat, wurde enttauscht. Wer sich aber Zeit zum Einhoren und Miterleben dieser Musik gab, erlebte ein Konzert zum Staunen. Jeder Break sitzt, nichts knirscht da, die unzahlbaren Rhythmen wechseln in noch vertracktere; ein halbwegs ambitionierter Musiker brauchte Wochen, um die Melodielinien, die Saxophon und Gitarre beilaufig abliefern, einzuuben. Vielleicht eine mutige Entscheidung, die Jazzwoche von so einem kantigen Beitrag eroffnen zu lassen, aber sicher eine sehr gute.“

(BR-Blog, Ulrich Habersetzer, 19. März 2015)


„Mit Gitarre, Saxophon und Schlagzeug schaffen Axel Zajac, Salim Javaid und Jo Beyer mehr Farben und Assoziationsraume, als man von der kleinen Besetzung erwartet und haben dabei so viel Spaß an Dekonstruktion, dass aus ihrer Musik ein rundherum humorvoller Kommentar zu den Moglichkeiten des Gegenwartsjazz wird. Grund genug, ihnen den 7. Europaischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis zu uberreichen“, erklart die Jury.


(18. März 2015, Redaktion JazzZeitung)

"[...] Da trat beispielsweise die Band „Malstrom“ auf, ein Trio in außergewohnlicher Besetzung: Ein Saxofonist, ein Gitarrist und ein Schlagzeuger interpretierten eigene Stucke wie „Eine grune Wiese mit bunten Blumen drauf“. Da lieferte sich Axel Zajac mit seiner unkonventionellen achtsaitigen Gitarre nicht weniger unkonventionelle Schlagabtausche mit Saxofonist Salim Javaid. Melodisch-schone Passagen wurden mit experimentell-assoziativen konterkariert, eingefahrene Horgewohnheiten eingedampft."

Philleicht Jazz?! präsentiert Monoglot 24.02.2018

Das Album-Debut von MONOGLOT erschien im Dezember 2014. Mit mitreissend energetischen Live-Performances hat das schweizerisch-deutschisländische Quintett in den letzten Jahren von Basel aus auf sich aufmerksam gemacht. Der Sound zweier Tenorsaxophone ( Fabian Willman und Sebastian von Keler), Gitarre ( Kristinn Smári Kristinsson ), E-Bass ( Florian Keller ) und Schlagzeug (Luca Glausen) zeichnet ein energetisch und naives, fragiles und emotionales Klangbild. Kompositorische Raffinesse zerfließt zu improvisierten Gebilden, Struktur und Chaos vereinigen sich zu einer Art Indie-Alternative-Jazz mit Punk Attitüde.


Fabian Willmann (ts, ss)

Sebastian von Keler (ts, ss)

Kristinn Smári Kristinsson (guitar)

Florian Keller (eb)

Luca Glausen (drums)

Philleicht Jazz?! präsentiert Just Another Foundry 17.03.18

Eine Foundry, eine Manufaktur, eine Gießerei. Industrielle Großeinrichtungen, die darauf fokussiert sind, ihre Produkte mit engen Toleranzen durch die Retorten zu jagen. Dabei immer ein Ziel vor Augen: dass ein Werkstück dem anderen bis in die molekulare Struktur gleicht und so, nach erfolgreichem Verkauf, seinem oft einzigen Verwendungszweck zugeführt wird. Ganz anders verhält es sich jedoch mit JUST ANOTHER FOUNDRY! Das Ziel welchem das Kölner Trio entgegenstrebt, unterscheidet sich deutlich von dem der Gießerei. Es geht um Vielfalt, Wohlgestalt und die eigenen Wurzeln. Die Gruppe selbst hat sich in der Zeit des Zusammenspiels zu einer Einheit entwickelt. In ihren Kompositionen spiegelt sich immer der authentische Klang von JAF wider. Anstatt das Werkstück in eine Form zu pressen und ihm so enge Toleranzen aufzubürden, wählen sie die Form der Freiheit im Zusammenspiel trotz mikrotonale Strukturen und vertrackte Grooves. Vielmehr ist immer ein melodiöser Grundgedanke richtungsweisend, um so die Ästhetik in den Vordergrund zu rücken. Dazu gehört ebenso, dass JAF auch vor rustikalen Klängen nicht Halt macht. Jonas Engel - Saxophon Florian Herzog - Kontrabass Anthony Greminger - DrumsTrotz ihrer relativ kurzen Bandkarriere haben die drei bereits in der deutschen Jazzszene auf sich aufmerksam gemacht. Sie gewannen im Oktober 2015 den Jungen Deutschen Jazzpreis Osnabrück, im August 2016 den Tremplin Jazz Award in Avignon (FR), den Maastricht Jazz Award, spielten bei WDR Campusjazz und wurden Zweite beim Jungen Münchener Jazzpreis. “So sieht die Zukunft des Jazz in Deutschland aus.” - Süddeutsche Zeitung Ihr souveränes Spiel mit melodischer Finesse und rustikaler Brachialität gleichermaßen haben der Band bereits einige Preise eingebracht” - Uli Lemke, JazzThing“Mut zur Kante, zum Nicht-Lieblichen im intensitätsgeladenen Auftritt des exzellent zusammenspielenden Trios” - Roland Spiegel, Bayrischer Rundfunk

Philleicht Jazz?! präsentiert Marithé & Jonathan Duo am 14.04.3018

Ein Konzert nur mit Gesang und Kontrabass? Warum macht das keiner? Diese Frage haben sich auch Marithé und Jonathan gestellt. Denn mal ganz ehrlich, mehr braucht man nicht! Wunderschöne Melodien und herzerwärmende Texte zusammen mit groovigen Basslinien und warmen Klangteppichen von gestrichenem Kontrabass ist alles, was man für ein gutes Konzert braucht.


Die holzige Wärme der tiefen Kontrabass-Klänge und die darüber schwebende glänzende Frauenstimme erzeugen eine intime, gemütliche Atmosphäre. Ihre Musik drängt sich nicht auf, ist nicht laut, aggressiv oder kontrovers, wie so vieles in dieser Welt. Es ist ein Konzert der filigranen und leisen Töne, eine Hommage an die Schönheit der Dinge

Philleicht Jazz?! Karolina Strassmayer, Drori Mondlak - Klaro! am 15.04.2018

Karolina Strassmayer & Drori Mondlak - KLARO!

KLARO! verbindet die Lyrik der europäischen Klassik und Folklore mit der rhythmischen Kraft des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse der zeitgenössischen Musik. Der musikalische Bogen spannt sich von kraftvoll, spritzigen Grooves zu poetischen Balladen und explosivem Swing. Egal in welchem Genre sich die Musiker von KLARO! bewegen, ihre Musik ist stets voller Passion, Neugier und Lebenslust.


Von den Lesern des amerikanischen Jazzmagazins Downbeat wurde die Ausnahmemusikerin Karolina Strassmayer mehrmals unter die weltweit fünf besten Altsaxophonisten gewählt. Sie erspielte sich eine ausgezeichnete Reputation in der New Yorker Jazzszene und ist seit 2004 die erste Frau in der mit mehreren Grammys ausgezeichneten WDR Big Band Köln. Sie spielte mit McCoy Tyner, Joe Zawinul, Joe Lovano, Chris Potter, John Scofield u. v. a.



Drori Mondlak ist einer der herausragenden Jazz-Schlagzeuger und Bandleader. Seine eklektische Arbeit in mehr als zwanzig Jahren in New York haben Mondlak mit Jazzgrößen wie Frank Foster, Joe Williams, Chris Potter, und Ernestine Anderson zusammengeführt. Mondlak ist auch in der europäischen Jazzszene angekommen und spielte mit Lee Konitz, Sonny Fortune, Barbara Dennerlein, David Friedman, Lynne Arriale, Nicolas Simion und Pablo Held.


Der renommierte Bassist Thomas Stabenow ist ein Veteran der deutschen Jazzszene und spielte mit internationalen Jazzgrößen wie Johnny Griffin, Charlie Rouse, Lee Konitz, Mel Lewis, Kenny Wheeler, Billy Cobham, Cedar Walton und Stan Getz.


Karolina Strassmayer - Altsaxophon

Thomas Stabenow - Bass

Drori Mondlak - Schlagzeug

Philleicht Jazz präsentiert Tuyala am 28.04.2018

Release Tour Booking TUYALA


Die Band um die Sängerin Lisa Tuyala, die ihre familiären Wurzeln unter anderem im Kongo hat, dem Mannheimer Bassisten Jonathan Sell, dem aus Rumänien stammenden Stuttgarter Schlagzeuger Daniel Kartmann und dem Freiburger Saxophonisten Nico Hutter wartet mit berührenden Vocal-Jazz und Spoken-Word Tracks auf, die ein hier und da an Abbey Lincoln erinnern lassen und an anderer Stelle einen Hauch von Ursula Rucker in sich tragen. Die Formation entwickelt eine Klangästhetik, die durch intuitives Spiel und energetische Improvisationen geprägt ist. Das Quartett erschafft Klangwelten, in denen Sprache und Musik in ständiger Wechselbeziehung stehen.





Lisa Tuyala – Gesang

Nico Hutter – Tenorsax, Bassklarinette

Jonathan Sell – Kontrabass

Daniel Kartmann – Drums, Percussion

Philleicht Jazz?! präsentiert Aggregat 3 11.05.18

Das „AGGREGAT 3“, ist ein deutsches Trio bestehend aus Leonhard Huhn (alt-sax), Stefan Schönegg (Bass) und Moritz Schlömer (Schlagzeug). Ihre Musik bewegt sich von Bebop bis zur

Avent-Garde. Die drei Musiker – alle Absolventen der Musikhochschulen Köln und Arnheim – lernten sich bei einem Konzert in Köln kennen. Nach einigen Sessions in Köln, spielten sie Anfang 2016 ihr erstes Konzert in Arnheim, NL.

Weitere Konzerte in DE und NL folgten.

Die musikalische Idee, hinter dieser im Jazz nicht ungewöhnlichen Besetzung, ist, dass entgegender traditionellen Interpretation des Saxophon Trios, hier jeder Musiker ein gleichwertiges und gleichberechtigtes Teil eines größeren Ganzen ist. Es gibt keine klassische Rollenverteilung, sondern jede Rolle wird immer wieder neu verteilt. Diese Art des Musizierens verlangt sehr viel

Spontanität, Mut und Konzentration. Platz für Egoismus gibt es hier nicht. Das Trio spielt größtenteils frei improvisiert oder eigene Kompositionen, die jedoch keinesfalls immer gleich

interpretiert werden. Je nach Stimmung und Atmosphäre, können aus eher schnellen und aufwühlenden Stücken, ruhige und sanfte Balladen werden. Der starke individuelle Charakter jedes

einzelnen Musikers, wird hier immer in den Dienst des Ganzen gestellt.

Der Reiz, der die drei verbindet, ist der Reiz der Improvisation, der im Jazz den größten Stellenwert einnimmt. Kollektiv zu improvisieren ist eine Herausforderung und nur wenige stellen sich Ihr. Die Aggregat3, ist ein Ensemble, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, nicht in Muster zu verfallen und ständig auf der Suche nach Neuem zu sein. Dabei verlieren sie nie ihr Ziel aus den Augen, den Zuhörer nicht einfach etwas vorzuspielen, sondern Gefühle, Gedanken und Hörgewohnheiten neu zu definieren.

Philleicht Jazz?! präsentiert Sarah Buechi 29.09.18

Sarah Buechi – Contradiction of Happiness

Das Hinzufügen von drei Streicherinnen zur neuesten musikalischen Kreation von Sarah Buechi beweist, dass sie Ihre Abenteuerlust nicht verloren hat.

Schon der Erstling `THALi` (Unit Records, 2010) beschrieben mit „woanders mit Sarah Buechi“ wurde dafür gelobt, dass die damaligen Einflüsse Indischer Musik, die Buechi vor Ort 18 Monate lang bei R.A. Ramamani und T.A.S. Mani studiert hatte, keine oberflächigen Abschweifungen, sondern „das Resultat

intensiver Auseinandersetzung“ waren.

Mit der zweiten Platte `Flying Letters` (Intakt Records, 2014), entstanden in New York, wurden rockigere Töne und abstraktes Gedankengut rhythmischer Natur inspiriert durch Studien bei Steve Coleman (USA) und Bernard Woma (Ghana) in Buechi`s Weiterentwicklung des `modernen Jazzsongs` eingespeist. Diese

Musik wurde als „Musik der Zukunft“ gelobt und brachte das Quartett mit Mitmusikern Stefan Aeby am Piano, André Pousaz am Kontrabass und Lionel Friedli am Schlagzeug auf einen abermals neuen, abenteuerlichen Kurs.

Mit Ihrem Drittling `Shadow Garden` (Intakt Records, 2015) gelang Ihr schliesslich eine Synthese mit „Musik für Kopf und Geist“ mit mehr Gewichtung der poetischen Lyrics und Gesamtdramaturgie der einzelnen Songs.

Das „Quartett, das Hoffnung macht“, welches in den letzten zehn Jahren zusammengewachsen ist, führt auch im neusten Album zu einer Verschmelzung von Komposition, Improvisation und Interaktion.

Simple Themen finden in Ihren Texten kaum Platz und erklingen in Songs wie `Fahamore (Paradise)` in einer Art musikalischen Prosa.

Die Streicherinnen (Estelle Beiner an der Violine, Isabelle Gottraux an der Viola und Sara Oswald am Cello) sind in die Geschichten eingebunden und fungieren nicht nur im Hintergrund mit emotionalen Farben, sondern auch im improvisatorischen und interaktiven Kontext und Gesamtklang.

Mit den Streichern vollzieht sich eine emotionale Vertiefung der einfach klingenden und nie oberflächlich wirkenden, aber oft komplexen und abenteuerlichen Musik von Sarah Buechi.


„Grossartig, wie dieses Quartett interagiert, wie Sarah Buechi ihre schlanke Stimme facettenreich einzusetzen weiss, wie diese Musik atmet und – ja - Hoffnung macht.“

(Martin Schuster, Concerto)


„Die Sängerin zählt zu den interessantesten Jazzstimmen in Europa."

Südkurier Villingen, 29.11.2016


„Sie macht die Musik der Zukunft“

(Manfred Papst, NZZ)


„Sarah Buechi ist eine faszinierende Stimme im Jazz des 21. Jahrhunderts und musikalisch absolut auf Höhe der Zeit"

Thomas Lois Mink, Badische Zeitung, 20.6.2016


Sarah Buechi, Voice

Stefan Aeby, Piano

André Pousaz, Double Bass

Lionel Friedli, Drums

Estelle Beiner, Violin

Sara Oswald, Cello

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