vergangene Konzerte

Leicht & Selig

Kunst, Konzerte und mehr

Öffnungszeiten

 

Dienstag 17°° - 19°°

Donnerstag 17°° - 19°°

Samstag 14°° - 19°°

Philleicht Jazz?!

Philleicht Jazz?! präsentiert "Picksburgh! - a trip to Contrapunctual Jazz Guitar Heaven!" am 19.09.15 im Leicht & Selig

Andy Fite (USA / SE) - guitar / voc

Niklas Fite (SE) - guitar

Maurice Kuehn (DE) - double bass / voc

Max Jentzen (DE) - drums

 

 

Das Schwedisch / Deutsche Quartett um Andy Fite (Gitarre / Gesang) und seinen Sohn Niklas Fite (Gitarre) spielt Jazz auf Weltklasse-Niveau. Andy Fite (*1958) war über 10 Jahre fester Teil der New Yorker Jazzscene bevor er der Liebe wegen nach Schweden auswanderte. Das Resultat kann man heute, 19 Jahre später, bestaunen. Niklas Fite (*1995) kann getrost als Wunderkind und Genie bezeichnet werden und stellt dabei wohl alles in den Schatten was im Jazzbereich seit Tony Williams eine Bühne betreten hat. Dabei ist er so locker und natürlich sympathisch und spielt mit soviel Feuer und Funken sprühender Kreativität, dass es dem Connoisseur wie dem Laien eine Freude ist, ihm zuzuhören. Mit seinem Vater versteht er sich blind - die beiden sprechen die gleiche musikalische Sprache - im wahrsten Sinne des Wortes - denn auf diesem Niveau wird Musik wahrhaftig zur Sprache, reiner Kommunikation, bei der kein Gedanke mehr auf Technik oder Theorie verschwendet werden muss.

 

 

Maurice Kuehn (*1986) (Kontrabass / Gesang) und Max Jentzen (*1985) (Schlagzeug) sind ein seit Jahren eingespieltes Team und bedienen unzählige Bands als unbestechliche Rhythm-Section. Mit Andy Fite spielen sie im vierten Jahr in Folge und freuen sich besonders darauf, dieses mal beide Fites begleiten zu dürfen.

 

 

Zu hören gibt es hochvirtuosen Gitarren-Jazz - dabei jedoch keine „Freejazz - oder Gefuddel - Irrfahrten“ sondern melodiöse Improvisation mit viel Herz! Dazwischen werden sicherlich einige der schönsten Standards aus der „golden era of songwriting“ präsentiert: gesungen von Andy Fite und Maurice Kuehn. Außerdem darf sich das Publikum auf einige Gitarren-Duett-Improvisatio

 

Philleicht Jazz?! präsentieret am 24.10.15 das Filán Duo im Leicht & Selig

Das "Filán Duo" um die Sängerin Hanna Schörken und den Pianisten Constantin Krahmer, lässt Improvisationen durch

Stimme, Klavier und Elektronik erklingen.

Das Spiel mit Wörtern steht im Mittelpunkt; Fragmente aus Gedichten von Ted Hughes und E.E. Cummings oder eigene Gedichte der Sängerin.

Tom Waits oder Bob Dylan tauchen auf und Jazzstandards lassen sich erkennen.

Melodien, Harmonien und Geräusche verschmelzen, um dann wieder auseinander zu gehen.

'Filán' ist Lautmalerei, bewegliche Klanglandschaft.

Hanna Schörken, entschied sich 2008 für ein Musikstudium in den Niederlanden. Dort studierte sie Jazzgesang am Artez Conservatorium. Sie sammelte Erfahrungen auf langen Reisen, Konzertreisen mit unterschiedlichen Bands führten sie in verschiedene europäische Städte.

 

Hanna Schörken singt, schreibt und komponiert für diverse Projekte, deren Spannbreite von Jazz und improvisierter Musik über Elektronika und Pop bis hin zu Klezmer reichen.

 

Constantin Krahmer, Piano, studierte von 2006 bis 2011 Jazzklavier an der Musikhochschule Köln bei Hubert Nuss, Frank Wunsch, Florian Ross und John Taylor. Er ist in diversen Bands und Projekten als „Sideman“ aktiv (z.B. Willit Blend, Hot Brownies, Entzian Quartett u.v.m.) und betreibt zusammen mit Dierk Peters das Offshore Quintett.

Philleicht Jazz?! präsentiert Pegelia Gold & polychrome orchestra 04.12.2015 im Leicht & Selig

In Analogie zur hintergründig pittoresken Sprachform eines Jim Morrison, lässt die eigensinnige Chanteuse Pegelia Gold in ihrem aktuellen Programm geheimnisvoll bizarre Welten erstehen, in denen es bisweilen "pulsiert wie in einer spiritistischen Sitzung"

In atmosphärischen Liedern keimt ein irisierender Kosmos der Gegenwartsklänge, dessen erklärtes Ziel ist, die Wiederkehr der musisch-poetischen Sinnlichkeit zwischen Feingefühl & Radikalität einzuleiten. So durchstreifen die Musiker die endlosen Sphären zeitgenössischer Liedkunst, wenden & biegen das von klassischer Moderne inspirierte, mit populären Musikstilen kokettierende & im Jazz beheimatete Material im improvisierenden, interaktiven Kontext und bleiben dabei stets dem erzählerischen Kern verbunden. Derzeit produziert Pegelia Gold mit Les Polychromes ihr drittes Studioalbum, das Anfang 2015 offiziell im Handel erscheint.

 

Pressestimmen:

 

Jazzzeitung (Feb.2014) "...die pittoresken Resonanz - und Traumwelten voller latenter Schrecken, zarter Poesie und feinster Klangnebelschleier von Pegelia Gold und ihrer Band waren der Höhepunkt des Abends. Spannungsreich, atemlos, berückend und gleichermaßen beklemmend ist diese Welt voll klangsinnlicher Kontraste - kunterbunt und düster-schattig, grazil-versponnen und zackig, freudig jubilierend und bedrohlich. Musikalisch zwischen experimentellem Pop, Improvisation und zeitgenössischem Kammerjazz angesiedelt, changiert Gold zwischen den folkloristischen Jodlern Mari Boine´s, Björk´schem Eigensinn und der märchenhaften Zauberwelt eines Tim Burton. Eine der interessantesten Erscheinungen auf Europas reicher Jazzszene der letzten Jahre."

 

Saarbrücken. "...Mit märchenhaft-poetisch versponnenen Geschichten mäandern sie lustvoll zwischen verträumter Melancholie und karussellhaft überdrehter Ausgelassenheit - ein faszinierend auf diversen stilistischen wie emotionalen Schräglagen rutschender Erzählkosmos, der Vergleiche mit Tom Waits provoziert. Und während einige Passagen mit ihren stimulierenden Tanz-Grooves jedem Finnen ein ekstatisches „Humppa!“ entreißen würden, entfachen andere einen dunklen, hypnotischen Sog.... Sinnlich, schön und grandios eigensinnig. kek"

 

Rocktimes."...Einer mit sirenenhafter Sinnlichkeit und bizarren Sangeskünsten gesalbte Thüringerin, samt ihrer instrumental bestens aufgestellten Gefolgschaft, gelingt es den Zuhörer mit pointierten Kunstliedern, folkartigem Minnegesang und bleiernen Kameraarrangements in ein seltsam angenehmes und musikalisch kaleidoskopenes Paralleluniversum zu entführen. Die über weite Strecken erfrischend desorientierten und vom romantischen Zauber trunkenen Kompositionsgebilde offenbaren tiefe Einblicke in die unheimlichen, von exzentrischer Schönheit zerrissenen Gefühlslandschaften einer weiblich verstimmten und verwundeten Seele..."

Pegelia Gold - Vox/Komposition

Marija Kandic- Akkordeon

Elisabeth Fügemann - Cello

Leonhard Huhn- Bassklarinette/Saxophon

Constantin Herzog - Bass

Fabian Hönes - Schlagzeug

Philleicht Jazz?! präsentiert Karl-F. Degenhardt - Solo 16.01.16

Unter der Annahme, sein bedeute handeln, illustriert die Konstituierung von Raum als Dynamisierungsprozess subjektive Zeit, die ein interaktives System komplex und immateriell macht.

Diese nicht-Messbarkeit von Zeit im sozialen Raum schwingt im Schaffen vom improvisierenden Performance Künstler/Schlagzeuger/Komponisten und Verfasser Karl-F. Degenhardt ständig mit.

Wie können wir im Bereich ästhetischer Peripherie anerkennen? Wie schafft man den blinden Fleck einer Anästhetik, der sukzessiv das Handhaben inter-subjektiver Differenzen durch verbalen sowie insbesondere non-verbalen Dialog ermöglicht?

Aus kritischem Hinterfragen dogmatischer Standards resultieren Solo-Performances, welche an das Bewusstsein für temporäre Gemeinschaft appellieren, die Hörgewohnheiten kritisch beleuchten, jedoch nuanciert und implizit Elemente von neuer und elektronischer Musik, Ambient und Minimalismus einweben.

Beginnend im Jazz war der Improvisation schon immer eine Schlüsselrolle inne. Für K.-F.

Degenhardt ist das improvisierte Vollführen eine Eigenschaft, die, wenn sie bewusst in Performance erlebt wird, potentiell auf das ständige Sein überschlägt und hilft, individuelle und prozesshafte

Verkörperung in einer transkulturellen und komplexen Welt zu verstehen. Karl-F. Degenhardts Diskographie, Kulturpreise wie der „Kasseler Kunstpreis der Dr. Wolfgang Zippel-Stiftung“, der bilaterale „Jazzprix“ und der „Sparda Jazz Award“, Konzerte in Italien, Frankreich, Tschechien, den Niederlanden, Unterricht bei Barry Guy, Agusti Fernandez, Ramon Lopez, Paulo Alvares, Andreas Lang, John Hollenbeck, ein interdisziplinäres Forschungsprojekt LAB und künstlerische Zusammenarbeit mit Brad Henkel, Gunter Hampel, Matthias Schriefl,

Nicola Hein und Ryan Carniaux haben ihn zu einem gefragten Bestandteil der deutschen Improvisationsszene gemacht. Seit 2011 studiert er an der Folkwang Universität der Künste und

seit 2013 lehrt er beim internationalen Improvisations-Workshop „Blue Boat“.

Beeinflusst von postmoderner Philosophie, kontextueller Architektur, bildender Kunst und Performance-/Aktionskunst, entwickelt Karl-F. Degenhardt sein Schaffen interdisziplinär und sucht nach Potentialen zwischen den Kategorien.

Philleicht Jazz?! präsentiert Bazga 27.02.2016

Bazga spielen mitreißende Musik.

Die vier jungen Herren aus den Niederlanden und Köln verstehen es mühelos, ihre persönliche musikalische Geschichte im Kollektiv zu einem Ganzen werden zu lassen. Als Rahmen für die musikalische Gestalt dienen Eigenkompositionen, die viel Raum für Improvisation und Kommunikation, Lyrik und Dissonanz sowie Intimität und exzessive Ausbrüche lassen. Bazga ist lyrisch, wenn es sein muss melancholisch, findet sich wieder zwischen treibenden Grooves und energetischem Post Rock und entfaltet sich in der Freiheit und Soundvielfalt des Jazz.

 

 

 

 

Bazga ist:

Evgeny Ring – saxophones

Uli Weber – electric guitar

Jort Terwijn – double bass

Hans Arnold – drums

Philleicht Jazz?! präsentiert OPEN SOURCE TRIO 12.03.2016

OPEN SOURCE TRIO

Altitude

 

Kunst bestimmt Deine Art zu leben, so wie die Menschen, denen du begegnest (Momchil Atanasoff)

 

Bereits seit 2010 tourt das OPEN SOURCE TRIO in der Besetzung Piano, Bass und Schlagzeug nahezu pausenlos durch Europa und modernisiert die als klassisch geltende Form des Jazztrios. Ihr Bandname ist dabei Programm, denn die Einflüsse, die sich in ihrer Musik niederschlagen, reichen von Klassik über Jazz, Rock, Funk, Folk bis hin zu Electronica und Drum & Bass.

Anfang 2014 veröffentlichte das OPEN SOURCE TRIO das Debüt-Album Mirage, das auf breiten Zuspruch traf und von niederländischen Sender radio6.nl und der renommierten Seite allaboutjazz.com gepickt und gefeaturet wurde. Die Band wurde mehrfach in bulgarische Radiosender eingeladen (u.a. Radio BNR, Nova Tv, bTV und Radio Darik) und lieferte den Soundtrack zum Kurz-Dokumentarfilm „Movers and Shakers of Contemporary Art“ über die junge bulgarische Kunst-Szene, in dem sie auch vorgestellt wurden (https://www.youtube.com/watch?v=4jMW-7VpDns). Die erste Jahreshälfte 2015 stand ganz im Zeichen eines Konzertes mit dem bulgarischen „Pleven Philharmonic Orchestra“, überdies wurde das OPEN SOURCE TRIO für das Finale des "EBU - European Jazz Contest" nominiert und spielte diverse Festivals und Clubshows in ganz Europa. Nur auf Konzerten ist seit dem Herbst zudem die Live-EP „On The Road – Live“ erhältlich.

 

Altitude heißt das neue, zweite Album des OPEN SOURCE TRIO, und der Titel spiegelt gleich in zweierlei Hinsicht die Erfahrungen wider, die das Trio in den vergangenen Jahren reifen ließ: „Altitude steht für die Höhe in den Bergen, in denen wir schon oft

mit der Band waren, sei es im Rila-Gebirge in Bulgarien oder in den Alpen in Österreich“, so Drummer Juri Schewe. „Diese Höhen erreichen wir auch in den besten musikalischen Momenten. Man ist einerseits frei, unsicher und schwebend, alles geht, andererseits ist man auch geerdet und die Zeit scheint stehenzubleiben.“

 

Es sind Kompositionen wie das gleitende Eastern Breeze, das kraftvoll voranpreschende F Minor oder das leichtfüßige Savana, die mit Intelligenz und Eingängigkeit gleichermaßen mitzureißen vermögen. Letztlich gilt das Jazz-Trio als eine exklusive Form der Jazz-Formationen, in der es nicht nur auf Virtuosität der einzelnen Musiker, sondern in besonderem Maße auch auf das „Zusammenwachsen“ aller Beteiligten ankommt. Und hier erweist sich als Stärke des OPEN SOURCE TRIOs einmal mehr die Freundschaft, die alle Mitglieder miteinander verbindet.

 

Bereits 2010 lernten sich der Pianist Momchil Atanasoff, der Hamburger Drummer Juri Schewe und Bassist Ray Janga in Rotterdam kennen. Letzterer kehrte jüngst in seine Heimat Curacao zurück und wird aktuell durch Martin Velev ersetzt, der wie Atanasoff aus Bulgarien stammt. Alle drei sind erstklassig ausgebildete Instrumentalisten einer jungen Jazz-Generation, für die stilistische Grenzüberschreitungen zu den Selbstverständlichkeiten gehören. Dabei sind Musik und Sound bei aller akademischen Bildung des OPEN SOURCE TRIO alles andere als kopflastig: Spielfreude und Neugier feuern die Musiker an, und das melodisch-rhythmische Fließen ihrer Stücke entfaltet seine Wirkung auf einer Ebene, die musikalisch anspruchsvoll ist, aber emotional nachvollziehbar bleibt.

 

 

Das aktuelle Album Altitude wurde innerhalb von nur drei Tagen im HOBO-Studio, südlich von Hamburg in Lüneburg aufgenommen. Teilfinanziert durch eine von der Band ins Leben gerufene Crowdfunding-Aktion wird Altitude im Eigenvertrieb im März 2016 und via cdbaby sowie natürlich auf den Konzerten des OPEN SOURCE TRIOs ab März 2016 erhältlich sein.

Philleicht Jazz?! präsentiert Trio.Diktion 02.04.16

Antonia Hausmann - Posaune

Matti Oehl – Saxophon/Klarinette

Philip Frischkorn - Klavier

Jakob Petzl – Kontrabass

 

Vier Leipziger Musiker finden eine einzigartige Musiksprache. Inspiriert von Kammermusik der klassischen Romantik, Broadway-Songs und aktueller Singer-Songwriter-Musik entwickeln sie verträumte Miniaturen. Ernste und melancholische Momente treffen auf Witz und Humor. Kurze bis ins Detail durchdachte Kompositionen wechseln sich mit langen und freien Improvisationen ab. Die so entstehende Musik klingt sehr facettenreich, mal nach Kunstlied, mal nach Jazzsong und mal nach moderner Filmmusik. Die einzigartige Besetzung lässt dabei verschiedene musikalische Welten vor den Ohren der Zuhörer entstehen. Musik zum Zuhören.

2014 wurden die Band Preisträger des Leipziger Jazznachwuchspreises der Marion-Ermer-Stiftung.

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Antonia Hausmann, Posaune

 

Antonia Hausmann begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von 7 Jahren, zuächst auf der Blockflöte, wechselte aber bald zur Klarinette. Seit 2006 hat sie Posaunenunterricht, dabei beschäftigte sie sich zunächst mit klassischem Repertoire. Unter anderem gewann sie einen 1. Preis beim Regionalwettbewerb "Jugend Musiziert". Sie entwickelte in dieser Zeit ein reges Interesse für Improvisation und Jazzmusik. Sie wurde Mitglied in diversen Bigbands, z.B. Lajazzo Sachsen oder Lajazzo Brandenburg unter der Leitung von Jiggs Whigham. 2009 begann sie ihr Studium bei Michael Winkler an der HfM Dresden, das sie seit 2010 bei Simon Harrer an der HMT Leipzig fortsetzt. Von September 2013 bis August 2014 war sie Studentin von Prof. Nils Wogram in Luzern. Sie spielte zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, unter anderem unter Leitung von Eliot Zigmund, Prof. Thomas Zoller und Nicolai Thärichen.

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Matti Oehl, Saxophon

 

Matti Oehl wurde in Hoyerswerda geboren. Seinen ersten musikalischen Unterricht bekam er im Alter von 6 Jahren, später folgte eine klassische Ausbildung auf der Klarinette. In der Band seines Vaters hatte er ersten Kontakt zur Improvisation. Seit dem 14. Lebensjahr spielt er Saxophon, mit 17 fasste er den Entschluss Musik zu studieren. In Dresden gründete sich seine erste eigene Band, das "Quartet No. 2" , mit der er an der 7. Bundesbegegnung "Jugend jazzt" 2009 teilnahm und mehrere Preise gewann. Im Oktober 2009 begann er sein Studium an der HfM Dresden bei Prof. Finn Wiesner, seit 2010 studiert er Jazzsaxophon an der HMT Leipzig bei Prof. Johannes Enders.

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Jakob Petzl, Kontrabass

 

Als Sohn eines Kantors war Jakobs Kindheit geprägt durch Kirchen-, Kammer- und Chormusik. Früh erhielt er Cellounterricht. Als Jugendlicher beschäftigte er sich zunächst am E-Bass, später auch am Kontrabass mit dem Improvisieren.

Philleicht Jazz?! präsentiert das Babak Nemati Quartet: am 16.04.2016

Babak Nemati Quartet:

Einlass 19°° Beginn 20°° Eintritt 15€

 

Babak Nemati: guitars, compositions

Carles Peris: sax, flute

Beat Gisler: bass

Olaf Ryter: drums

 

Kraftvoll, mitreissend und voller Impulse aus persischer Tradition und Modern Jazz. Mit dem zweiten Album ZARATHUSTRA präsentiert das Babak Nemati Quartet ein musikalisches Feuerwerk.

Mit viel Spielfreude, Leidenschaft und Virtuosität reisen die Musiker durch Raum und Zeit. Das Album ist äusserst abwechslungsreich und stellt eine musikalische Verbindung zwischen Orient und Okzident dar.

Die Kompositionen offenbaren alle Facetten des Modern Jazz. Gefühlvolle Balladen gehen über zu frech-rockigen Riffs, ungerade Metren werden mit viel Groove und orientalischen Rhythmen und Melodien vereint.

Über das ganze Album wird ein breiter Bogen von komponierter Musik über freiere Musik bis hin zu Improvisation und Interaktion gespannt. Dieses bunte Quartett hat einen prägenden Sound und eine eigene Klangsprache entwickelt.

Hoch spannende, energiegeladene zeitgenössische Musik mit raffiniertem Interplay

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Babak Nemati wurde im Jahre 1976 in Teheran (Iran) geboren. Mit 8 Jahren wanderte seine Familie in die Schweiz aus. Mit 14 Jahren begann er mit dem Gitarrenspiel. Nach ersten autodidaktischen Schritten nahm er klassischen Gitarrenunterricht. Er befasste sich zu Beginn mit Musikstilrichtungen wie Blues, Rock, Funk und Pop, inspiriert von grossen Vorbildern wie Jimi Hendrix, Led Zeppelin, Pink Floyd und James Brown. Nach ersten Banderfahrungen in der Schülerband gründete er seine eigenen Bands.

 

Die Musik wurde immer wichtiger in seinem Leben, und so beschloss er, Musik zu studieren. Während des Musikstudiums befasste er sich vor allem mit Jazz und der E-Musik, beeinflusst von Musikern wie Miles Davis, John Coltrane, Charlie Parker, Keith Jarrett, Chick Corea, Pat Metheny, John Scofield, Mike Stern etc. Sein Musikstudium schloss er erfolgreich am WIAM (Winterthurer Institut für aktuelle Musik) ab. Er spielt momentan in verschiedenen Bands und Studioprojekten mit, aber vorwiegend mit seiner eigenen Band: "Babak Nemati Trio" und "Babak Nemati Quartet".

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Carles Peris (sax/flute): Multiinstrumentalist, beherrscht Querflöten sowie Saxophone und bringt eine vielfältige Palette von gepflegten und “ungepflegten” Klängen auf die Bühne. Seine musikalische Laufbahn begann in der Jazzszene von Barcelona. Seine Offenheit als Künstler hat ihn dazu gebracht, bei verschiedensten Formationen und Projekten mitzuwirken: Babak Nemati Quartet, Radar Suzuki, Open Mind Memory Testers, 3 Wheel Drive, Swiss Improvisers Orchestra etc.

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Beat Gisler (bass): Beat Gisler (bass): Studium am Berklee College of Music bei Jim Stinnett, Bruce Gertz, Whit Browne, Rich Appleman, Mick Goodrick, Bob M

Philleicht jazz?! präsentiert das Sander Baan Quartett 22.05.16

Die deutsch-niederländische Gruppe verkörpert einen kraftvollen Band-Sound, mitreißende Melodien und die Einstellung, nicht vor musikalischen Genre-Grenzen zurückzuschrecken. Dies wird sofort deutlich, wenn sie einem bei ihren Konzerten eine rotzige Nirvana-Nummer um die Ohren hauen direkt nachdem ein friedlicher Raga aus dem Norden Indiens ausgeklungen ist. Und die Band hat schon in der Öffentlichkeit von sich hören gemacht: sie waren kürzlich als Finalisten bei Jazz-Preisen in Leiden und Dorderecht (NL). Abgesehen davon, dass sie sich großzügig bei verschiedensten Musikstilen bedienen und alles in ihren Jazz mit einbeziehen, schreibt die Band auch viele eigene Kompositionen. Nach zahllosen Konzerten in den Niederlanden und Deutschland haben Sie ein Album mit ihrer eigenen Musik aufgenommen, welches im Herbst 2014 unter dem Namen “Country Music” veröffentlicht wurde.

 

Saxofonist Sander Baan ist der Gewinner des Publikumspreises in den Vorrunden des Leidener Jazz Awards. In 2011 und 2012 war er Gewinner des internationalen Bigband-Wettbewerbs in Hoofddorp (NL) mit der Stageband. Sander Thijsen ist ein gefragter Pianist, der viel mit seinem Trio spielt sowie mit Bands in New York. Jonathan Nagel ins ein aufstrebendes Talent am Kontabass. Er tritt auf mit verschiedenen eigenen Gruppen und Michael Moore Pool aus Amsterdam. Der Schlagzeuger David Rosenstock war 2008 der Gewinner des Bisegger-Förderpreises der Stadt Bielefeld als außergewöhnliches Nachwuchs-Talent.

 

Bassist Joris Teepe: "Das sind vier begabte junge Musiker, die sich am Prins Claus Conservatorium (Groningen / NL) kennengelernt haben. Ich war sehr erfreut als ich ihre Aufnahmen gehört habe, sie klingen sehr reif. Jeder sollte sie anhören."

 

Jury des Leidener Jazz Awards: "Sander hat gute Eigenkompositionen und interpretiert sie lyrisch und rund mit einem vollen Klang. Er spielt gute Solos, die auch einen guten Sound haben und nur selten Klischees gebrauchen. Sander kann sein Saxofon zum Singen bringen! Seine Ballade ist wunderschön, lyrisch und voll im Klang. Die Jury ist kurzum begeistert von seinem kompositorischen Talent."

Philleicht Jazz?! präsentiert Volker Engelberth Trio | 'Kaleidoskop' - Leicht & Selig am 13.08.16

Volker Engelberth Trio - ‚Kaleidoskop‘

 

„Erfreulich überraschend.“ (kulturtipp.ch)

 

Das Volker Engelberth Trio ist das seit mittlerweile sechs Jahren bestehende Hauptprojekt - die ‚Workingband’ - des Pianisten und aktuellen Landesjazzpreisträgers Baden-Württemberg Volker Engelberth.

Weg von der klassischen Rollenverteilung einer solchen Konstellation befinden sich Engelberth, Arne Huber am Bass sowie Silvio Morger am Schlagzeug völlig gleichberechtigt auf dem Weg zu ihrer eigenen Version des zeitgenössischen, kammermusikalischen Jazz.

 

Ihre vielbeachteten ersten beiden Alben ‚Perpetuum‘ und ‚Kaleidoskop‘ erfreuen sich bester Kritiken. „Eine makellose Trio-Performance“ findet zB. das Jazzpodium, „ein kleines, prachtvolles Juwel“ die Jazztime.

 

Sicher und versiert, „instrumental über jeden Zweifel erhaben“ (jazzthing), bewegen sich Engelberth, Huber und Morger in einem Meer unterschiedlichster Einflüsse, auf dem schmalen Grat zwischen Improvisation und Komposition.

 

Fast ausschließlich stammt die Musik des Trios aus den eigenen Reihen, wobei ein Großteil Eigenkompositionen Volker Engelberths sind. Von modernem europäischen Jazz beeinflusst, jedoch ohne die Tradition zu verleugnen, zeichnen sich die Kompositionen besonders durch starke Melodien aus, denen ein komplexes harmonisches wie rhythmisches Gerüst zugrunde liegt.

 

Die drei Musiker, die sich in den letzten Jahren in den verschiedensten Konstellationen einen Namen gemacht haben, bilden ein pulsierendes, stets interagierendes Gefüge. Mal lyrisch verspielt, mal energetisch groovend entsteht die abwechslungsreiche, individuelle Sprache dieser Band.

 

 

Volker Engelberth - piano / Arne Huber - bass / Silvio Morger - drums

 

weitere Infos: www.volkerengelberth.com

 

VIDEOS: http://www.volkerengelberth.com/media.html

 

 

 

KALEIDOSKOP

(Hans-Jürgen Linke)

 

 

Klassisch? Warum nicht. Das Trio um den Pianisten Volker Engelberth mit Arne Huber, Bass, und Silvio Morger, Schlagwerk, ist ein klassisch besetztes Klaviertrio. Aber wenn man darunter eine Band versteht, in der der Pianist die Musik macht und Schlagzeuger und Bassist ihn dabei begleiten, dann ist dieses Trio ganz und gar nicht klassisch. Die Verteilung der Arbeit und der Verantwortung ist nicht festgeschrieben. Immer sind die drei fugenlos nahe beieinander, ihre Übereinstimmung in wichtigen Fragen und Entscheidungen scheint belastbar. Nie spielen sie einander nur hinterher. Die Musik entsteht in dreifacher Eigenständigkeit, das Klangbild ist vielfarbig, transparent und auf ganz eigene Weise schön.

 

Es sind Eigenschaften wie dieser feinfühlige Gruppenkonsens, dieser komplexe, unaufgeregte Klang, die das Attribut „klassisch“ nahelegen. Es ist eine elegant gebaute, sehr frische Trio-Musik, die voller Anspielungen und bewusst wach gehaltener Traditionen steckt und voller Überraschungen im Detail, und sie erlaubt sich allerlei Freiheiten. Plötzliche Tempowechsel, subtile harmonische Vorgänge klingen hier nicht schwierig, sondern fließend, souverän und prägnant. Melodien schimmern durch und wirken erhellend, nie rückwärts gewandt. Schließlich sind dies nicht drei gereifte Herren in ihrer klassischen Phase. Volker Engelberth, Arne Huber und Silvio Morger können schon auf vieles zurückgreifen und haben noch viel vor. Aber sie wissen nun mal, was sich gehört. Sie machen aus ihrer Beherrschung der Instrumente und des Spielprozesses nichts Beliebiges. Was sie tun, meinen sie ernst.

 

Das klassisch besetzte Klaviertrio ist im westeuropäischen Gegenwartsjazz nicht gerade eine Ausnahmebesetzung. Die gelegentlich so genannte Latte liegt also hoch. Daran hat auch Volker Engelberths Trio seinen Anteil. Kein Wunder, dass es dafür schon etliche Preise und Stipendien gab.

 

Jazzmusiker sind in der Regel in mehreren Projekten parallel beschäftigt, da bilden die drei keine Ausnahme. Volker Engelberth zum Beispiel ist regelmäßig in zahlreichen weiteren Jazzprojekten zu hören. So spielt er momentan unter anderem in den Bands des Gitarristen Sebastian Böhlen, des Tenoristen Alexander Kuhn und der Sängerin Stephanie Neigel, sowie in Duo-Projekten mit dem Bassisten Thomas Stabenow oder der Sängerin Julia Pellegrini.

 

Das Trio aber ist das Haupt-Projekt. Das gilt für alle drei. Im Trio fließen Erfahrungen und Fähigkeiten zusammen und konzentrieren sich. Es gibt im Jazz keine andere Formation, die dem Einzelnen mehr Raum lässt und ihn zugleich stärker ins kollektive Geschehen einbindet. Keine, die mehr fordert und mehr gibt.

 

Nach dem hoch gelobten Album „Perpetuum“ (2012) folgt nun „Kaleidoskop“. Ein Kaleidoskop ist eine Röhre, in die man hineinblickt, um sich an immer neuen, stets regelmäßigen farbigen Formen zu freuen. Das Wort bedeutet so viel wie „schöne Formen sehen“. Schöne Formen dürfen nicht langweilig und müssen nicht perfekt sein. Sie sollten sich anpassen können, ohne formlos zu werden. Sie sollten Raum für ihre Inhalte haben. Und sie sollten, bei aller Erneuerung und Überraschung, immer auch etwas Vertrautes behalten.

Das Volker Engelberth Trio kreiert im Zusammenspiel ständig neue Farben, immer wieder überraschende Formen, formale Überraschungen. Ist das „klassisch“?

Philleicht Jazz?! präsentiert Filippa Gojo & Sven Decker am 03-09-16 im Leicht & Selig

Was haben die menschliche Stimme, eine Shrutibox, Kalimba und Sansula mit der Klarinette/ Bassklarinette, dem Glockenspiel und der Melodica gemeinsam?

Durch die Erzeugung all ihrer Klänge entstehen Sounds, die den Zuhörer sowohl fordern, als auch zugleich betören und umarmen können, ihn mitnehmen auf eine Wanderung durch den Kosmos schräger und wohlklingender Akkorde und Intervalle und ihn zu

abstrakten und zugleich zupackenden Rhythmen mitfühlen lassen.

Filippa Gojo und Sven Decker geben diesen Klängen, diesen Akkorden, diesen Intervallen und Rhythmen lediglich eine Richtung und sind dabei immer bedacht, den Fokus auf das Entstehen im Moment zu legen, immer wachsam und bereit im Sinne der Musik und des Moments auch mal einen anderen Weg einzuschlagen, Impulse und Ideen am Wegesrand einzusammeln und mitzunehmen.

Das Ziel dieser Wanderung jedoch ist immer klar vor Augen: ehrliche, direkte, unverblümte, authentische und zupackende Musik.

 

Filippa Gojo: Gesang, Shrutibox, Kalimba, Sansula

Sven Decker: Klarinette, Bassklarinette, Melodica, Glockenspiel

 

(Foto von Jana Heinlein!)

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Schon als kleines Mädchen bekam Filippa (geboren im Sept. 1988) den Spitznamen “Opernsängerin” angedichtet, als man sie singend im Kinderwagen sitzend durch den Supermarkt schob. Zwar hat sich seitdem ihr Fokus mehr auf das weite Feld des Jazz gerichtet, die Passion für ihr Instrument blieb jedoch die selbe.

Durch Klavierlehrer und Gesangslehrerin der Musikschule ihrer Heimatstadt Bregenz gefördert, konnte man sie bereits mit 15 Jahren auf professionellen Jazzbühnen der Bodenseeregion hören.

mit Thoneline Orchestra in der Unterfahrt München, Foto: Thomas Schmidt

Das Publikum staunte schon damals über das gut entwickelte Formgefühl, die solide Time, die bestechende Intonationssicherheit, und die Präsenz und Lässigkeit, mit der sie die Vorzüge ihrer Stimme zur Geltung bringt.

„… Filippa Gojo vermochte die Zuhörer mit ihrer wunderbaren Stimme zu verzaubern… „Dieses Mädchen hat eine Ausstrahlung, die einen einfach fesselt.“ (Südkurier)

Als ihr Jazzgesang-Studium sie an die Hochschule für Musik und Tanz in Köln führte, war sie nach kurzer Zeit schon mit deutschen Jazz-Größen und renommierten Klangkörpern wie der WDR Bigband, sowie ihrem eigenen Quartett mitten im Geschehen.

Weitere Inspirationen und Erfahrungen sammelte sie bei einem Auslandssemester am “Conservatorium van Amsterdam” im Wintersemester 2010/2011.

Nach ihrem Diplomabschluss in Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, machte die 26-jährige ihren Master ebenfalls in ihrer Wahlheimat. 2014 wurde sie als erste Sängerin mit dem Förderstipendium der Stadt Köln für Jazz und improvisierte Musik, dem Horst und Gretl Will Stipendium, ausgezeichnet, 2015 erhielt sie mit ihrem “Filippa Gojo Quartett” sowohl den Bandpreis des NEUEN DEUTSCHEN JAZZPREISES, als auch den SOLISTENPREIS.

 

” (…) präzise, individuell geprägt und niemals in Klischees abdriftend.”

” (…) Denn, was sie an stimmlichem Potential mitbringt, lässt ebenso erstaunen wie das, was sie daraus macht” (Vorarlberger Nachrichten)

 

“Filippa Gojos Stärke ist es, sich das Intuitive, Ursprüngliche bewahrt zu haben und dabei trotzdem ihre Stimme in geschulten, stilsicheren Bahnen zu bewegen.” (Anja Buchmann)

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Sven Decker

- studierte von 2000 bis 2005 Jazz-Saxofon an der Folkwang Hochschule Essen

- lebt und arbeitet seit 2011 in Köln

- 2002-2004: Zusammenarbeit mit Gunter Hampel: New Next Generation!

- Juni 2005:

Preisträger des

Förderpreises jazzwerkruhr 2005

mit dem

Jazzavantgarde-Trio ` Ohne 4

gespielt drei `

- Herbst 2005: Gründung

der Großformation U.F.O. unidentified flying

orchestra, die 13

Musiker aus dem

Ruhrgebiet vereint.

-2005: Gründung des Quartetts “Feinkost Decker”

-2007: Zusammen

mit Katrin Scherer wird das

eigene Label GREEN DEER

MUSIC

ins Leben gerufen

-2007: Einladung nach Serbien/ Novi Sad zum Interzone Festival mit “Ohne 4

gespielt drei”

-2008: Preisträger des

Förderpreises jazzwerkruhr 2008

mit U.F.O.

unidentified flying orchestra

-

2013

: Konzerte mit THE BLISS auf dem Moers-Festival

und mit

Ohne 4 gespielt drei im Finale des "Neuer deutscher Jazzpreis" in Mannheim

.

Zusammenarbeit

mit u.a. : Dieter Glawischnig,

Wollie Kaiser, Christoph

Hillmann, André Nendza, Nils Tegen, Katrin Scherer, Andreas Wahl, Hartmut

Kracht, Stefan Scheib, Jochen Krämer, Bernd Oezsevim, Gunter Hampel, Oliver

Maas, Matthias Goebel, Stephan Meinberg, Celine Rudolph, Adam Pieronczyk,

Tobias Hoffmann, Johannes Schmitz, Akeo Nowak, Etienne Nillesen, Peter

Herborn, Christian Thomé, CCJO- Köln...

Konzerte u.a.: Moers-Festival 2013, Finale "Neuer deutscher

Jazzpreis 2013,

_WINTERJAZZ Köln, Jazzrally Düsseldorf, WDR3

jazz.cologne-Festival, November

Music (Essen), Jazzwerk Greiz, internat.

Interzone-Festival Novi Sad,

Sommermusik Saarbrücken...

- CD-Produktionen (Auszug):

- Little Bigband: Das erste Band (zerozero)

- Little Bigband: a silly kind of walk (zerozero)

- Christof Thewes ́Little Bigband: Greyhound (JazzHausMusik)

- André Nendza ́s A.tronic "Spectacles"_ 2008 (jazzsick)

- Ohne 4 gespielt drei: debut_ 2005 (JazzHausMusik)

- Feinkost Decker_ 2007 (GREEN DEER MUSIC/ GDM01)

- U.F.O. unidentified flying orchestra_ 2008 (GREEN DEER MUSIC/ GDM02

- Ohne 4 gespielt drei "A40"_ 2009 (GREEN DEER MUSIC/ GDM03)

- Jan Klare ́s the Dorf_ 2008 (LEO- Records)

- Katrin Scherer ́s THE BLISS_ 2010 (GREEN DEER MUSIC/GDM04)

- Ohne 4 gespielt drei "Time Trial"_ 2012 (GREEN DEER MUSIC/GDM05)

- Feinkost Decker "Second Crack"_ 2013 (GREEN DEER MUSIC/GDM06)

weitere musikalische

Aktivitäten:

- Zusammenarbeit mit Philipp Ludwig Stangl (Theatermusikeinspielungen)_-

Christoph Hillmann ́s Kallimotio_- Jan Klare ́s The Dorf_- ́In Klausur ́ - Duo

mit Katrin Scherer (sax, bcl., komp.)_- André Nendza`s A.Tronic_- Mel Maroon

and the Swingin ́Mallets

Philleicht Jazz?! präsentiert das Axel Kühn Trio am 14.10.2016 im Leicht & Selig

CD Release Tour

 

Mit seinem jüngsten Werk „ZEITGEIST“, stellt das Trio um den preisgekrönten Bassisten und Komponisten Axel Kühn eindrucksvoll unter Beweis, wie homogen ihre Mischung aus Jazz, Grunge Rock, Pop und Weltmusik klingt. Die verschiedenen Genres verschmelzen zu einem ganz

neuen Stil, welchen Bandleader Kühn „Grunge Jazz“ nennt. Konsequent wird der Weg, welchen das Trio bei seinem Vorgänger Album „OPEN-MINDED“ einschlug weitergegangen.

Dabei hört man deutlich, dass ihre gemeinsame Reise nun schon einige Jahre anhält.

Die Musik hat an Raffinesse, Eigenständigkeit, Power und Intensität deutlich dazu gewonnen.

Zusammen agieren die 3 Musiker wie ein grosser Organismus bei dem alles perfekt aufeinander abgestimmt ist.

So entsteht ein ganz eigenständiger Triosound, der tief in unserer Zeit verwurzelt ist und immer von Axel Kühns persönlichem Anliegen zeugt. Es besteht darin, mit jedem Song ein klares emotionales Statement abzugeben, um den Zuhörer dort zu treffen, wo Musik die größte Wirkung hat: im Herzen.

 

Axel Kühn - bass

Ull Möck - piano

Marcel Gustke - drums

www.axelkuehntrio.com

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Folgendes schrieb die Fachpresse über das Axel Kühn Trio:

„Charting a course that feels like what ECM would be sounding like today if Eicher brought his kid

into the business, the compositions mesh succinctly with the improv and the soundscaping giving

this trio a bigger and bolder sound than you would expect from three cats. Well on his way to being

one of the leading lights in contemporary German jazz, Kuhn and his pals know how to deliver the

goods right on the mark. Killer stuff.“ (MIDWEST RECORD)

„Ein Volltreffer, dieses Album, das neue Maßstäbe im Fusion-Jazz auf Basis eines Piano-Trios

setzt.“ (BIT NEWS)

„Dieses Album ist ein Statement von leuchtender emotionaler Kraft und Klarheit. Dabei ist es von

erfrischender Modernität. Axel Kühns Musik ist genreübergreifend konzipiert und gerade dadurch

ein leidenschaftliches Bekenntnis zum unerschöpflichen Beziehungsreichtum des Jazz." (VOLKER

DOBERSTEIN)

„Hier sind vielmehr drei kollegial gesinnte Musiker bei der Arbeit, die jederzeit gewillt sind, den

Genossen Zufall als willkommenen Gast in ihrer Mitte zu begrüssen.“ (PIANO NEWS)

„Das ist Jazz im heutigen Sinne. Axel kühne Kompositionen, vor allem ihr Songcharakter, prägen

das Gesamtbild dieses hervorragend agierenden Trios“ (CONCERTO)

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Axel Kühn wurde am 17.03.1981 in Tübingen geboren. Im Alter von 12 Jahren fängt er zunächst an, Gitarre zu spielen und beginnt damit seine musikalische Laufbahn. Mit 15 Jahren tauscht er die Gitarre gegen einen E-Bass, um schließlich mit 17 Jahren den Kontrabass zu entdecken. Ab diesem Zeitpunkt nimmt er fleissig Unterricht bei seinem Onkel Paul Müller, einem professionellen Jazzbassisten. Von 2002 bis 2007 folgt ein Jazzstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart, welches er mit Auszeichnung unter den Bassdozenten Mini Schulz, Günther Lenz und Henrik Mumm absolviert.

Seit dem Jahre 2005 leitet er seine eigene Jazz-Formation „Kühntett“. Im Oktober 2006 erscheint „The Contemporary Jazz Movement“ (Label: Satin Doll Productions), das Debütalbum des Kühntetts, mit dem die Band bei Fachkritikern großen Aufsehen erregt.

Die Formation gewinnt im Jahre 2006 sowohl den zweiten Platz beim internationalen Biberacher Jazzpreis als auch 2007 beim internationalen Jazznachwuchswettbewerb in Straubing. Im Dezember 2006 tourt Axel Kühn zudem mit dem berühmten Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding durch Europa. Als Solisten stehen mit Axel Kühn Anne-Sophie von Otter und Peter Mattei auf der Bühne. Im November 2008 erscheint mit„ (Label: Satin Doll Productions) das zweite Album des Kühntetts im Handel. Es beinhaltet eine 45–minütige Suite, komponiert von Axel Kühn. 2009 gewinnt das Kühntett den „1.Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis 2009“, steht im Finale der internationalen „Jazz Hoeilaart competition“ und Bandleader Axel Kühn wird zum Landesjazzpreisträger Baden-Württemberg gekürt. Seit Juni 2011 ist „Checkpoint Jazz“ (Label: Double Moon), das aktuelle Album des Kühntetts im Handel. Im März 2012 erscheint mit „On the run" (Label: Enja) das Debütalbum des „Very Kühn Quartet".

2013 wird Axel kühn mit einem Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg ausgezeichnet.

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Ull Möck nahm klassischen Klavierunterricht seit er 10 Jahre alt war und studierte von 1981 bis 1985 klassisches Klavier an der Musikhochschule Mannheim. Er ist als Komponist, Arrangeur und Studiomusiker tätig und erhielt bereits Engagements als Pianist und Korrepetitor am Staatstheater Stuttgart bei "Bye bye showbiz" und "Linie 1".

Er spielte mit Größen wie Ute Lemper und den Pointer Sisters wie auch den Machern von Freundeskreis und zahlreichen Spitzenjazzern des Landes.

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Marcel Gustke geboren 1983 in Heilbronn (Baden Württemberg)

Studium Jazz-und Popularmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart bei Manfred Kniel und Eckhard Stromer, Abschluss mit der Note "sehr gut mit Auszeichnung"

Unterricht bei Flo Dauner (Die Fantastischen Vier), Holger Nell (Freelancer), Obi Jenne (Freelancer), Paul Höchstädter (HR Bigband), Peter Lübke (Udo Jürgens) und Christian Lettner (Klaus Doldinger´s Passport)

Credits Live/Studio/TV: Ack Van Rooyen, Barbara Dennerlein, Helen Schneider, Jazz Factory Orchestra (ehem. Bobby Burgess Bigband), Jim Snidero, Joo Kraus, Nils Gessinger, Sandy Patton, SWR Bigband, The Voice Of Germany...

Preise und Auszeichnungen

2006 zweiter Platz mit Kühntett beim internationalen Biberacher Jazzpreis

2007 zweiter Platz mit Kühntett beim internationalen Jazznachwuchswettbewerb Straubing

2008 Marcel Gustke erhält den Young Lions Jazz Award

2009 erster Platz mit Kühntett beim „1.Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis 2009“

2009 Fernsehaufzeichnung und 3 malige Ausstrahlung des Kühntett-Konzerts bei der Burghauser Jazzwoche durch Bayern Alpha

2009 vierter Platz mit Kühntett im Finale der internationalen „Jazz Hoeilaart Competition“ in Belgien

2009 Diplomprüfung: Künstlerische Ausbildung für Jazz- und Popularmusik im Hauptfach Schlagzeug mit der Note "sehr gut mit Auszeichnung"

Philleicht Jazz?! präsentiert Nachtfarben am 05.11.2016 im Leicht & Selig

Martin Bosch N A C H T F A R B E N

Wenn der Tag geht, es draußen still wird, und die Dinge des Lebens, die uns unsere Sinne als Realität vermittelt haben – vom Schein der Sonne entkleidet und vom übertönenden Lärm befreit – zu Erinnerungen gerinnen, wenn sie ins

Zwielicht des Unterbewussten getaucht, mit dem Weichzeichner unserer Intuition bearbeitet, zu Ahnungen, Sehnsüchten, Visionen, Utopien verschwimmen, oder gar vom Licht der Erkenntnis spärlich beleuchtet, für einen Moment ihr Wesen enthüllen, dann zeigen sie sich uns in ihren »Nachtfarben«.

 

Mit den Prinzipien des Jazz bestens vertraut und von der Klanglichkeit zeitgenössischer skandinavischer Ausprägung beeinflusst, befragen Martin Bosch (b), Clemens Litschko (dr), Malte Sieberns (p) und Markus Rom (git) ihre musikalischen Mittel spielerisch immer wieder neu auf ihre Ausdrucksfähigkeit hin. Dabei stehen bei den Musikern aus der Weimarer und Leipziger Jazz- und Alternativeszene nicht die Zurschaustellung der Virtuosität des Einzelnen im Spotlight. In den Kompositionen von Martin Bosch werden

gemeinsam aus einfachen rhythmischen und harmonischen Keimzellen komplexe musikalische Gebilde entwickelt, entflechtet, verworfen und verwandelt wieder neu zusammengefügt. Im Einschwingen auf einen gemeinsamen Puls entsteht dabei stets aufs Neue etwas Ureigenes, das das Prädikat »Groove« verdient tragen darf. Als besonderes Element tritt dazu die Stimme von Nastja (Anastasiya Volokitina), die sich nicht etwa mit der musikalischen Interpretation von Texten in den Vordergrund drängt, sondern

mit sanft fließendem Atemstrom farbige Konturen in den nächtlichen Himmel zeichnet, die an die Zartheit eines Nordlichts in einer klaren Polarnacht erinnern lassen.

 

 

Malte Sieberns - piano

Clemens Litschko - drums

Markus Rom - guitar

Nastja - vocals/fx

Martin Bosch - bass/composition

Philleicht Jazz?! präsentiert Center im Leicht & Selig 03.12.16

Center

"Ein Hörerlebnis des neuen deutschen Jazz.“

„Ein unverwechselbares Puzzelteil in der schwer auslotbaren „Art Of The Piano“.

„Wer glaubt, er habe bezüglich piano, bass and drums schon alles gehört, dessen Horizont wird dieses Trio auf jeden Fall erweitern.

Mit Center ist ein neuer Stern am Himmel dieses Formats aufgegangen“ Starke Klänge, spontane Entscheidungen, jeder Song ist eine kleine Reise.

Das Ziel ist klar: Musik im center, triomusic. Mit Elementen aus moderner Klassik bis hin zu Indie-Rock gehen sie die Kunstform Jazz aus immer neuen Perspektiven an und erweitern damit den bewährten Gestus eines Klaviertrios.

Dabei verzichten die Drei geschickt auf langatmige Solo-Selbstdarstellung zugunsten der Stimmung ihrer starken Eigenkompositionen.

Nach 2 erfolgreichen Alben, diversen Preisen (u.a. der 2. Platz beim Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim) und einer kreativen Schaffenspause ist das Trio nun mit vollem Elan zurück. Dabei verleiht der Neuzugang Marcel Krömker (Bass) der Musik der Band auch als zusätzlicher Komponist eine frische und eigenwillig spannende Note. Eine große Bereicherung für das Trio, das bereits im November 2015 in den legendären „Hansa Studios“ in Berlin sein neues Album einspielte, welches Mitte 2016 erscheinen wird. Neben dem Piano ist außerdem ein Fender Rhodes nun fester Bestandteil des musikalischen Konzepts. Man darf

also gespannt sein.

 

Eike Wulfmeier – Piano

Marcel Krömker – Bass

Lizzy Scharnofske - Drums

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Eike Wulfmeier

Eike Wulfmeier ist freischaffend tätig als Pianist, Komponist und Dozent. Im Alter von 4 Jahren begann er Klavier und Gitarre zu spielen. Er studierte Jazzklavier an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.

In Unterricht- und Workshopsituationen lernte er unter anderem bei Marc Copeland, Fred Hersch, John Taylor, Horace Parlan, Richie Beirach, J.M. Pilc, u.a.

Eike Wulfmeier erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter zuletzt den zweiten Platz beim „Neuen Deutschen Jazzpreis 2012“, den Jazzpodiumspreis u.a.

Seine vielschichtigen Kompositionen, oft geprägt von faszinierender Mehrstimmigkeit und subtiler Melancholie, befinden sich weitab von ausgetretenen Mainstream - Pfaden. Sie verbinden geschickt abstrakte und eingängige Elemente zu einem eigenwilligen und schlüssigen Klangbild.

Neben der Arbeit mit seinem Trio „Center“ ist der Pianist aktuell in verschiedenen Formationen aktiv, darunter Klaus Spenckers „Elements“, das „Anja Ritterbusch Quartett“, das „Lars Störmer Quartett“, das „JMW-Quintett“, , das Ensemble „Fette Hupe“, das "Ofri Ivzori Quartet", u.a.

Er wirkte bei verschiedenen Fernseh- und Rundfunk-Produktionen (u.a. bei NDR-Kultur, BR – Klassik, Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur) und CD-Aufnahmen mit.

Eike Wulfmeier wohnt in Hannover und ist seit 2008 Dozent für die Fächer Jazz - Klavier und TbK (Theoriebegleitendes Klavierspiel) an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

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Marcel Krömker

Als Bassist tourte Marcel für 13 Jahre , von Island nach Marokko und von Venezuela nach Südkorea. Er arbeitete mit unter anderem mit Produzenten wie Yensin Jahn Planet Roc Studio , Mando Diao , Alice Cooper, Till Brönner und Andy Jung Seed , Blackmail.

Als Jazzbassist sind seine musikalische Höhepunkte Konzerte mit Nils Landgreen , Alex Sipiagin , Toni Lakatosh , Nils Wogram , Tino , Derado , Changuito (9 Grammy - Auszeichnungen) , Pernell Saturnino , Michael Moore , Jasper Blom, Leni Stern , Peter Ehwald und andere. Zwischen 2007 und 2015 nahm er an zahlreichen Tourneen und Plattenveröffentlichungen nahm von Labels wie Traumton , ACT, Rough Trade , Indigo und Laika teil . Marcel gab in 24 Ländern in Europa , China, Korea , Vereinigte Arabische Emirate , Marokko, Argentinien, Uruguay, Peru, Kolumbien, Venezuela und den Vereinigten Staaten Konzerte.

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Lizzy Scharnofske ist eine deutsche Jazz- und Fusion-Musikerin (Schlagzeug, Perkussion, Gesang) und Komponistin.

Scharnofske wuchs in einer Musikerfamilie in der Nähe von Hannover auf und spielte ab 14 Jahren Schlagzeug in verschiedenen Bands. Sie studierte ab 2001 Jazz-Schlagzeug am Conservatorium van Amsterdam, wo sie parallel in der Trad-Jazz-Frauenband Alice in Dixieland spielte. Sie setzte dann ihr Bachelor-Studium am Conservatoire National de la Danse et de la Musique de Paris fort und schloss es 2005 ab.

Neben dem Jazz beschäftigt sie sich auch mit elektroakustischer Musik (u. a. im Duo mit der Saxophonistin Edith Steyer) und der Produktion eigener Kompositionen. Seit ihrer Graduierung arbeitet sie in verschiedenen Projekten, wie in der Formation Girl Talk, dem Ladies-Swing-Trio (mit Inka Hellmich und Adi Sharon, in der Band Les Belles du Swing und in der Drum-and-Bass-Band Grambowski. Seit Mitte der 2000er Jahre ist sie Mitglied im Jazztrio Center mit Andreas Edelmann (Bass) und Eike Wulfmeier (Piano).

Scharnofske gewann während ihrer Ausbildung sowohl im Jazz- als auch im klassischen Bereich Auszeichnungen und Förderpreise (Jugend jazzt, Winning Jazz, Jazzin, Kammermusik-Förderpreis). 2012 erhielt sie den Solistenpreis des Neuen Deutschen Jazzpreises.

 

Philleicht Jazz?! präsentiert Trillmann am 14.01.2017

Was macht die junge Generation der Jazzmusiker heute noch besonders? Gibt es nicht sowieso zu viele von ihnen? Über sie wird gesagt, sie seien perfekt ausgebildet, technisch überragend und geförderte Akademiker. Aber es fehle ihnen eben auch der berühmte „Dreck“, der bekannte Jazzer früherer Generationen groß gemacht hat. Nun - aller Klischees entgegen ist das Quartett Trillmann bereit, die Musik sprechen zu lassen.

Einfach nur das tun, was sie am besten können: gemeinsam musizieren. Klesse, Willmann und Trumann haben sich in New York kennen und schätzen gelernt. Ihre individuellen Erfahrungen, von Kindesbeinen an Musik aufzuführen, die eigene Stimme zu finden und jede Form von Musik zu atmen, verbindet die Drei. Bassist Florian Herzog ist als kongenialer Partner die perfekte Ergänzung für Trillmann. Die kompositorische Handschrift führt das Ensemble in Sphären des filigranen und energetischen Verständnisses. Die Kombination aus detaillierter Komposition mit der Anarchie der Improvisation schafft ein außergewöhnliches Klangspektrum.

Janning Trumann - Posaune

Fabian Willmann - Saxophon

Florian Herzog - Kontrabass

Eva Klesse - Schlagzeug

Janning Trumann (*1990) - studierte Jazzposaune an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und in New York. Er ist als Musiker und Komponist in Köln und der deutschlandweiten Jazzszene vielseitig gefragt und kuratiert in den bekannten Kölner Veranstaltungsorten Loft und Subway eigene Konzertreihen.

Vom Duo Projekt bis hin zum Klangkörper Bigband hat Janning Trumann bereits diverse Aufnahmen veröffentlicht:

MAKKRO - Räume (Fuhrwerk Musik)

Trumann Doktrin - Impuls (Fuhrwerk Musik)

HERMANN (Jazz Haus Musik)

Subway Jazz Orchestra - Primal Scream (FLOATmusic)

MAKKRO - .why (KLAENG records)

Er ist Mitglied in diversen Jazzformationen wie zum Beispiel dem „Cologne Contemporary Jazz Orchestra“ oder dem „Jazz Baltica Ensemble. Zusammengearbeitet hat er schon mit namenhaften Musikern und Ensembles wie der WDR Bigband, Peter Herbolzheimer, Dave Douglas, Donny Mc Caslin, Niels Klein, Vince Mendosa, Peter Erskin, uva.

Fabian Willmann studierte von 2011 bis 2015 Jazz-Saxophon bei Prof. Domenic Landolf und Prof. Adrian Mears an der Hochschule für Musik, Basel (CH) und Musikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Seit September 2015 setzt er sein Saxophon-Studium mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) an der New York University bei Mark Turner, Joe Lovano und Chris Potter fort.

Er ist unter anderem Mitglied des „Sarah Chaksad Orchestra“, der „Jonas Winterhalter Bigband“ und der Bands „Monoglot“ und „Minua“. Des Weiteren spielte er in den Auswahlensembles Baden-Württembergs und der Schweizer Jazzhochschulen („DKSJ-Allstar-Band 2013“), dem Philharmonischen Orchester Freiburg, sowie unter der Leitung von Guillermo Klein, Nils Wogram oder Ohad Talmor.

Zahlreiche Konzerte und Tourneen führten in neben Deutschland und den USA unter anderem nach Island, Frankreich, Italien, Spanien, Holland, Luxemburg und in die Schweiz.

Florian Herzog (*1989) studierte Kontrabass zunächst in Maastricht bei Philippe Aerts und dann in Köln bei Dietmar Fuhr und Dieter Manderscheid.Dort ist er aktives Mitglied der Jazzszene und arbeitet mit regionalen und internationalen Größen wie z.B. Michael Moore, Verneri Pohjola, Sebastian Gramss, Christina Fuchs, Rob Bruynen, Sabine Kühlich u.A.Seine Mitarbeit in diversen Formationen führte ihn auf Bühnen in Deutschland, Benelux und Italien wo er auf bedeutenden Festivals wie dem "Moers Festival”, “Jazz Maastricht”, “Jazz Baltica”, “Brussels Jazz Marathon”, “Burghausen Jazz”oder dem “Umbria Jazz Festival spielte. 2013 erhielt er ein Förderstipendium der Yehudi Menuhin Stiftung und 2014 gewann er den Kompositionspreis und war Finalist beim Jazzpreis Biberach mit seiner Band “Turn”. Mit seinem Trio “Just Another Foundry” gewann er 2015 den Neuen Deutschen Jazzpreis Osnabrück und 2016 den Jazz Award Avignon und den Jazz Award Maastricht.Er veröffentlichte zahlreiche Alben unter anderem bei Jazzhausmusik, AJazz und der renommierten “Next Generation” Reihe von JazzThing/DoubleMoon.

Eva Klesse, geboren 1986 in Werl (NRW), begann ihre schlagzeugerische Ausbildung mit 11 Jahren. Sie studiert(e) das Fach Jazzschlagzeug an den Musikhochschulen Leipzig, Weimar Paris und New York und schloss mit zweifachem Diplom (künstlerisch/ pädagogisch) mit Auszeichnung und einem Master of Music ab.

Eva ist als Musikerin in zahlreichen Projekten tätig, aktuell u.a. in der Jorinde Jelen Band, im Trio No Kissing, im Julia Hülsmann Oktett sowie in ihrer eigenen Band, dem Eva Klesse Quartett, für welches sie auch als Komponistin wirkt.

Konzertreisen führten sie u.a. in die USA, nach Chile, Frankreich, Tschechien und China.

2013 wurde Eva mit dem Leipziger Jazznachwuchspreis der Marion-Ermer-Stiftung ausgezeichnet.

Mit ihrem seit Januar 2013 bestehenden Quartett spielte sie zahlreiche Konzerte, u.a. bei namhaften Festivals wie dem Berliner Jazzfest, den Leipziger und Dortmunder Jazztagen sowie mehrere Rundfunkaufnahmen (NDR, WDR, BR, Deutschlandfunk). Im Oktober 2014 erschien das Debütalbum XENON bei enja Records, welches mit dem Echo Jazz 2015 in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Das 2. Album des Quartetts erscheint im November 2016.

Philleicht Jazz?! präsentiert MARIE Mokati 25.02.2017

Da ist ganz schön viel um sie rum. Sehr viel Licht, welches unendlich detailreich das Wesen formt. Marie Mokati ist es. Die, die selbstbewusst und umsichtig beobachtend die Welt betört, in Wort und Klang die Feinheit ihrer Beobachtung benennt.

Wenn das Atmen zum Ereignis wird, so groß wie nur das Monumentalste der Welt, wenn das Wanken zum Impuls wird, der zum treibenden Beat der Freiheit erbebt, wenn die Jugend sich der Weisheit bindet und den Knall der puren Energie erzeugt, dann ist sie es, die es spüren lässt.

 

Sie, das ist auch Tim Bücher, der mit der Gitarre dreckigen Charme versprüht, angetrieben von Moritz Götzen, der zusammen mit Schlagzeuger Karl-F. Degenhardt das reichhaltige Fundament bildet, welches das Dach einer Welt ist.

 

Eine Welt, die Marie Mokati umkehrt.

Eine Welt, die nie die Gleiche ist.

Eine Welt, in der sie das wundersame Wesen schafft.

 

Gesang/Effekte/Komposition - Marie Daniels

Gitarre/Effekte - Tim Bücher

Kontrabass - Moritz Götzen

Schlagzeug/Spielzeuge - Karl F. Degenhardt

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Marie Daniels *15.11.1986

Die gebürtige Kölnerin, Marie Daniels, absolvierte Februar 2013 erfolgreich ihr JazzGesangs-Studium

mit der Konzertnote 1,0 an der renommierten Folkwang Universität der Künste in Essen. "Die Jazzsängerin Daniels kann eine variantenreiche Stimme einsetzen, vom leisen Hauch über rhythmischen Sprechgesang bis zum Feuerton. Oft spielt sie mit ihrer Stimme, wie mit einem Instrument.“ (Zitat Kölner Stadtanzeiger, 18.09.2014)

Marie Daniels versteht sich seit Jahren nicht nur als Sängerin, sondern auch als Komponistin. So schreibt sie für ihre eigenen Projekte und ist feste Sängerin in

verschiedenen Formationen, die von traditionellem Jazz über Popmusik und modernen Jazz bis hin zu frei improvisierter Musik reicht.

2009 - 2012 war sie Mitglied des Landes Jugend Jazz Orchester NRW und 2012 - 2013 war sie in der Konzertbesetzung des Bundes Jugend Jazz Orchesters.

Marie Daniels war mit verschiedenen Projekten im WDR Funk und Fernsehen zu hören/sehen. Die Musik brachte sie unter anderem nach Senegal, den Vereinigten Arabischen

Emiraten, Kuweit, Litauen, Kroatien, Polen, Schweiz, Belgien und in die Niederlanden.

Mit „Marie MOKATI“ errang sie den 3. Platz des Sparda Jazz Award 2015 und spielte mit der gleichnamigen Band auf dem Bundesweiten Jazznachwuchsfestival, Leipzig. Mit „The Dorf“ gewann sie 2013 den „Jazzpreis Ruhr“.

www.mariedaniels.de

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Tim Bücher *16.10.1991

Tim Niklas Bücher fing im Alter von 16 Jahren an Gitarre autodidaktisch zu spielen und bekam später Unterricht bei Axel Zinowsky.

Im Jahre 2012 bestand er noch während des Abiturs seine Aufnahmeprüfung an der Folkwang-Universität der Künste und fing noch im selben Jahr an bei Frank Sichmann zu

studieren und nahm zusätzlich Einzelunterricht bei Jesse van Ruller, Reinier Baas , Tobias Hoffman und Frank Haunschild.

Es folgten Auftritte im Radio (WDR 3, Funkhaus Europa u.w.) bei Festivals, wie dem „JoeJazz-Festival“,

den „Dortmunder Jazz Tagen“ „Jazz am Schloss“ und Weiteren; sowie Touren durch ganz Deutschland u.a. mit Maria Trautmanns „Pottrait“ ; „Drei“ ; „Solomons

Kosmos“ sowie mit seiner eigenen Band „Elements of Tomorrow“. Erst kürzlich durfte er bei der neuen CD von dem renommierten Trompeter Uli Beckerhof mitwirken.

Mit „Marie MOKATI“ errang Tim den 3. Platz des Sparda Jazz Award 2015 und spielte mit der gleichnamigen Band auf dem Bundesweiten Jazznachwuchsfestival, Leipzig. Auch ist er fester Bestandteil der Dozenten des Blueboat Workshops auf Rügen, bei dem u.a. Mads la Cour, Andy Lang und viele weitere renommierte Musiker unterrichtet haben.

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Moritz Götzen *14.09.1988

Moritz Götzen lernte erst E- und später sein Hauptinstrument Kontrabass. 2009 begann er

an der ArtEZ Hogeschool voor de Kunsten Enschede bei Ruud Ouwehand und Wilton Jongmans Kontrabass zu studieren. 2011 wechselte er an die Folkwang Universität der Künste, Essen wo er Unterricht von Robert Landfermann erhielt bis er im Sommer 2014

erfolgreich seinen Bachelor Abschluss machte. Seit September 2015 studiert er in Amsterdam seinen Master (Kontrabass). Er absolvierte zahlreiche Auftritte in Deutschland, Frankreich, Polen, Libanon und den Niederlanden und nahm an Workshops und Masterclasses von u.a. Martin Wind, Karel Boehle, Ben Street und Drew Gress teil.

Seit 2013 spielt er regelmäßig mit dem renommierten Trompeter Uli Beckerhof und wirkte bei seiner neuen CD mit.

Mit „Marie MOKATI“ errang Moritz den 3. Platz des Sparda Jazz Award 2015 und spielte mit der gleichnamigen Band auf dem Bundesweiten Jazznachwuchsfestival, Leipzig.

Moritz Götzen hat sich im Raum NRW zu einem gefragten Bassisten entwickelt und spielt in vielen verschiedenen Projekten, unter anderem bei Sebastian Grams’ Bassmasse.

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Karl F. Degenhardt *21.02.1991

Karl-Friedrich Degenhardt ist im Jahr 1991 in Eisenach zur Welt gekommen und entdeckte mit Löffel und Kochtopf schon sehr früh, dass er Schlagzeuger werden wollte.

Für lange Zeit ein Autodidakt, nahm er ab 2002 schließlich Unterricht und begann 2011 sein Jazz-Studium an der renommierten Folkwang Universität der Künste in Essen. 2008 erhielt er mit seiner Band „Blue Break“ den „Kasseler Kunstpreis der Dr. Wolfgang ZippelStiftung“und

2010 mit gleicher Band den bilateralen und hochdotierten „Jazzprix“. In Kürze folgte eine professionelle CD- Produktion, welche auf MONS Records im Frühjahr

2011 erschien.

Simultan war/ist Karl F. Degenhardt in zahlreichen Bands spielerisch sowie kompositorisch aktiv (schwerpunktmäßig Free Jazz/Imaginary Folklore/New Improvisation).

2014 tourte er mit der Gunter Hampel’s Magic Touch Band und spielt regelmäßig mit dem renommierten Trompeter Matthias Schriefl. Seit 2013 lehrt er beim „Blue Boat“ Jazz und Improvisations- Workshop. Mit „Marie MOKATI“ errang Karl den 3. Platz des Sparda Jazz Award 2015 und spielte mit der gleichnamigen Band auf dem Bundesweiten

Jazznachwuchsfestival, Leipzig

Philleicht Jazz?! präsentiert BabY BoOmer 04.03.2017

 

Zwischen Song und Improvisation, Rockgitarre und nervösem Groove, jung und immer noch jung. Zwischen Ornette und Hendrix, Zeppelin und Abercrombie, Doors und Keith, Cowboys und Radiohead. Zwischen Jazz und Rock, Ost und West, 70´er und jetzt, Babies und Boomers.

 

 

„Baby Boomer - was sagt nochmal Wikipedia ? „The most active, and most physically fit generation up to the era in which they arrived.“

Das liest sich sportlich, bringt aber dennoch Licht ins Dunkel. Werner Neumann und seine Jungs spielen, swingen, rocken, krachen, verzerren, rauschen, oddmetern, verschiebern, achteln, funken, hooken, pattern und shufflen sich durch den Quintenzirkel, als gäbe es kein Morgen. Da kann man ruhig mal vergessen, daß es sich bei diesen Jahrgängen genaugenommen um die Verschmelzung mindestens dreier Generationen in Sachen Jazz handelt: Freunde, das hier ist ne BAND !!

Was könnte man alles schreiben - Infernale rhythm section trifft auf wild-sensible Elektro-Harmoniker ? Ist das noch ehrwürdigausgefuchster Kontrapunkt oder schon retro-eklektizistischer Heidenspaß ?

Egal. Setzen wir uns in den Telegraph. Verstärker an / Ohren auf. „Who the fxxx is Radiohead ?“ Diese Frage kann ja dann die Generation Golf beantworten.“

Michael Wollny

 

 

Werner Neumann - guitar (Professor an der HMT Leipzig, spielte mit Richie Beirach, Max Mutzke, Mauricio Kagel, MC Spax u.v.a.)

Florian Kästner - fender rhodes (Leiter der Studienvorbereitung an der Neuen Musik Leipzig, spielte mit Wolfgang Muthspiel, Frank Möbus, Monika Roscher, u.v.a.)

Robert Lucaciu - bass (Preisträger div. Stiftungen, spielte mit Achim Kaufmann, Dave Liebman, Uli Kempendorff u.v.a.)

Philipp Scholz - drums (diverse Solistenpreise, spielte mit Hayden Chisholm, Rudi Mahall, Clueso u.v.a.)

Philleicht Jazz?! präsentiert InVoid am 18.03.2017

InVoid wurde 2015 im Jazzcampus Basel gegründet.

Das Repertoire basiert auf Originalkompositionen, offene improvisierte Musik und minimalen akustischen Punk.

Die Band ist ein Schmelztiegel unterschiedler Herkunft und musikalischen Hintergründe ( von Klassik bis Punk , von Folk bis Jazz) : eine Kombination aus neuen Tendenzen des zeitgenössischen Jazz ( Wayne Shorter Quartet , Jakob Bro , Craig Taborn , Andrew Hill ) und den Klangentdeckungen der klassischen Komponisten des 20. Jahrhunderts ( Messiaen, Debussy ) , ohne das Potential der elektrischen Klänge zu vergessen.

 

Alvin Schwaar | Klavier

Giovanni Vicari | Gitarre

Noé Frankle | Schlagzeug

Philleicht Jazz?! präsentiert Blaer 07.04.17

BLAER ist das Quintett der Schweizer Pianistin und Komponistin Maja Nydegger.

Mit ihrer Band kombiniert sie gekonnt Einflüsse aus leisem, reduziertem Jazz und sphärischem Pop. Schlichte Melodien verweben mit repetitiven Klavierpatterns zu weiten Klangflächen, leise Sounds entwickeln sich zu treibenden Beats und geben der

Musik eine dringliche Kraft, die den Hörer in ihren Bann zieht.

BLAER wird 2012 gegründet und vereint fünf aktive Vertreter des jungen Schweizer Jazz:

Maja Nydegger am Klavier,

Nils Fischer und Claudio von Arx an Bassklarinetteund Saxophon,

Simon Iten am Kontrabass und

Emanuel Künzi am Schlagzeug.

Schon früh begeistert sich die Bandleaderin Maja Nydegger vor allem für die leisen Klänge der nordeuropäischen Jazzszene und zieht daher 2012 für ein halbes Jahr nach Dänemark. Dort komponiert sie die Musik für das erste Album von BLAER, welches die Band zwei Jahre später beim Berner Label Morpheus Records veröffentlicht. Es folgen Konzerte in der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland. 2015 wird BLAER ausserdem für den ZKB Jazzpreis nominiert. Für die Produktion des zweiten Albums

zieht sich Maja Nydegger 2016 erneut für einige Wochen nach Dänemark zurück.

Im kalten nordischen Winter entstehen Songs, welche nun auf dem Album Out Of Silence veröffentlicht werden.

Getauft wird die neue CD am 19. Februar 2017 bei Bee-Flat Bern

und die Band wird während ihrer Release Tour im Frühjahr 2017 weitere Konzerte in der Schweiz und Deutschland spielen.

Nils Fischer: Altsaxophon, Bassklarinette

Claudio von Arx: Tenorsaxophon

Maja Nydegger: Klavier, Komposition

Simon Iten: Kontrabass

Emanuel Künzi: Schlagzeug

Philleicht Jazz?! präsentiert Organic News am 18.05. 2017

Organic News

Michael Kersting am Schlagzeug ist Landesjazzpreisträger von Baden-Württemberg und seit vielen Jahren als Sideman für internationale Stars der Blues- und Jazzszene tätig. Martin Meixner an der Hammond-Orgel ist Gewinner zahlreicher internationaler Jazzwettbewerbe. Er ist als Musiker in der internationalen Gospelszene unterwegs, spielte mit Adel Tawil, Cassandra Steen und bei den Souldiamonds. Der Saxophonist Klaus Graf ist Mitglied der SWR Big Band in Stuttgart und stand schon mit Al Jarreau und Chaka Khan sowie mit vielen internationalen Jazzstars auf der Bühne.

 

Klaus Graf zu Organic News:

 

Mit Michael Kersting verbindet mich seit Ende der 1980 Jahre eine langjährige, persönliche und musikalische Freundschaft. Mit seinem schier unglaublichen, geprüften Fachwissen über wegbereitende Jazzbands sowie Neuentdeckungen, öffnete er mir damals und bis heute immer wieder musikalische Horizonte, die in mir große Motivation für meine kontinuierliche Weiterentwicklung als Jazzmusiker wecken. Martin Meixner kenne ich als hochmusikalischen und fantastisch groovenden Organisten von diversen Bandprojekten, bei denen es mir immer eine große Freude ist, auf ihn zu treffen!

Die Verwendung von elektronischem Equipment beim Saxophonspiel hatte mich schon in den 1980 Jahren fasziniert, als Michael Brecker und Bob Mintzer dies mit großem Erfolg praktizierten. Einer meiner Söhne, beeinflusst von der Musik der Bands von Robert Glasper, Snarky Puppy und Mars Volta, hat mir vor ein paar Jahren vorgeschlagen, in unserer gemeinsamen Band auf elektronisch verstärkten Saxophonsound zurückzugreifen. Ich fand sofort sehr großen Gefallen daran und war bestrebt, dies in einer weiteren Wunschformation auszubauen.

Die vorliegende Aufnahme von Organic News, die in einer nächtlichen Recordingsession am Ende einer Tour entstand, ist nun ein weiterer Beleg!

Organic News spielt „avant - groove - blues - soul - funk - music“.

It's cooking, it's steaming, it's hot and organic !!!

Viel Spaß beim anhören und wir werden weiter tierischen Spaß beim spielen haben!

 

Klaus Graf (sax), Martin Meixner (organ), Michael Kersting (dr)

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