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Philleicht Jazz?!

Philleicht jazz?! präsentiert das Volker Engelberth Trio 13.08.2016

Achtung!! Konzertbeginn 21°°

Volker Engelberth Jazzpreisträger des Landes Baden Württemberg 2016

Volker Engelberth Trio - ‚Kaleidoskop‘

 

„Erfreulich überraschend.“ (kulturtipp.ch)

 

Das Volker Engelberth Trio ist das seit mittlerweile sechs Jahren bestehende Hauptprojekt - die ‚Workingband’ - des Pianisten und aktuellen Landesjazzpreisträgers Baden-Württemberg Volker Engelberth.

Weg von der klassischen Rollenverteilung einer solchen Konstellation befinden sich Engelberth, Arne Huber am Bass sowie Silvio Morger am Schlagzeug völlig gleichberechtigt auf dem Weg zu ihrer eigenen Version des zeitgenössischen, kammermusikalischen Jazz.

 

Ihre vielbeachteten ersten beiden Alben ‚Perpetuum‘ und ‚Kaleidoskop‘ erfreuen sich bester Kritiken. „Eine makellose Trio-Performance“ findet zB. das Jazzpodium, „ein kleines, prachtvolles Juwel“ die Jazztime.

 

Sicher und versiert, „instrumental über jeden Zweifel erhaben“ (jazzthing), bewegen sich Engelberth, Huber und Morger in einem Meer unterschiedlichster Einflüsse, auf dem schmalen Grat zwischen Improvisation und Komposition.

 

Fast ausschließlich stammt die Musik des Trios aus den eigenen Reihen, wobei ein Großteil Eigenkompositionen Volker Engelberths sind. Von modernem europäischen Jazz beeinflusst, jedoch ohne die Tradition zu verleugnen, zeichnen sich die Kompositionen besonders durch starke Melodien aus, denen ein komplexes harmonisches wie rhythmisches Gerüst zugrunde liegt.

 

Die drei Musiker, die sich in den letzten Jahren in den verschiedensten Konstellationen einen Namen gemacht haben, bilden ein pulsierendes, stets interagierendes Gefüge. Mal lyrisch verspielt, mal energetisch groovend entsteht die abwechslungsreiche, individuelle Sprache dieser Band.

 

 

Volker Engelberth - piano / Arne Huber - bass / Silvio Morger - drums

 

weitere Infos: www.volkerengelberth.com

 

VIDEOS: http://www.volkerengelberth.com/media.html

 

 

 

KALEIDOSKOP

(Hans-Jürgen Linke)

 

 

Klassisch? Warum nicht. Das Trio um den Pianisten Volker Engelberth mit Arne Huber, Bass, und Silvio Morger, Schlagwerk, ist ein klassisch besetztes Klaviertrio. Aber wenn man darunter eine Band versteht, in der der Pianist die Musik macht und Schlagzeuger und Bassist ihn dabei begleiten, dann ist dieses Trio ganz und gar nicht klassisch. Die Verteilung der Arbeit und der Verantwortung ist nicht festgeschrieben. Immer sind die drei fugenlos nahe beieinander, ihre Übereinstimmung in wichtigen Fragen und Entscheidungen scheint belastbar. Nie spielen sie einander nur hinterher. Die Musik entsteht in dreifacher Eigenständigkeit, das Klangbild ist vielfarbig, transparent und auf ganz eigene Weise schön.

 

Es sind Eigenschaften wie dieser feinfühlige Gruppenkonsens, dieser komplexe, unaufgeregte Klang, die das Attribut „klassisch“ nahelegen. Es ist eine elegant gebaute, sehr frische Trio-Musik, die voller Anspielungen und bewusst wach gehaltener Traditionen steckt und voller Überraschungen im Detail, und sie erlaubt sich allerlei Freiheiten. Plötzliche Tempowechsel, subtile harmonische Vorgänge klingen hier nicht schwierig, sondern fließend, souverän und prägnant. Melodien schimmern durch und wirken erhellend, nie rückwärts gewandt. Schließlich sind dies nicht drei gereifte Herren in ihrer klassischen Phase. Volker Engelberth, Arne Huber und Silvio Morger können schon auf vieles zurückgreifen und haben noch viel vor. Aber sie wissen nun mal, was sich gehört. Sie machen aus ihrer Beherrschung der Instrumente und des Spielprozesses nichts Beliebiges. Was sie tun, meinen sie ernst.

 

Das klassisch besetzte Klaviertrio ist im westeuropäischen Gegenwartsjazz nicht gerade eine Ausnahmebesetzung. Die gelegentlich so genannte Latte liegt also hoch. Daran hat auch Volker Engelberths Trio seinen Anteil. Kein Wunder, dass es dafür schon etliche Preise und Stipendien gab.

 

Jazzmusiker sind in der Regel in mehreren Projekten parallel beschäftigt, da bilden die drei keine Ausnahme. Volker Engelberth zum Beispiel ist regelmäßig in zahlreichen weiteren Jazzprojekten zu hören. So spielt er momentan unter anderem in den Bands des Gitarristen Sebastian Böhlen, des Tenoristen Alexander Kuhn und der Sängerin Stephanie Neigel, sowie in Duo-Projekten mit dem Bassisten Thomas Stabenow oder der Sängerin Julia Pellegrini.

 

Das Trio aber ist das Haupt-Projekt. Das gilt für alle drei. Im Trio fließen Erfahrungen und Fähigkeiten zusammen und konzentrieren sich. Es gibt im Jazz keine andere Formation, die dem Einzelnen mehr Raum lässt und ihn zugleich stärker ins kollektive Geschehen einbindet. Keine, die mehr fordert und mehr gibt.

 

Nach dem hoch gelobten Album „Perpetuum“ (2012) folgt nun „Kaleidoskop“. Ein Kaleidoskop ist eine Röhre, in die man hineinblickt, um sich an immer neuen, stets regelmäßigen farbigen Formen zu freuen. Das Wort bedeutet so viel wie „schöne Formen sehen“. Schöne Formen dürfen nicht langweilig und müssen nicht perfekt sein. Sie sollten sich anpassen können, ohne formlos zu werden. Sie sollten Raum für ihre Inhalte haben. Und sie sollten, bei aller Erneuerung und Überraschung, immer auch etwas Vertrautes behalten.

Das Volker Engelberth Trio kreiert im Zusammenspiel ständig neue Farben, immer wieder überraschende Formen, formale Überraschungen. Ist das „klassisch“?

Philleicht Jazz?! präsentiert Filippa Gojo & Sven Decker am 03.09.16

Was haben die menschliche Stimme, eine Shrutibox, Kalimba und Sansula mit der Klarinette/ Bassklarinette, dem Glockenspiel und der Melodica gemeinsam?

Durch die Erzeugung all ihrer Klänge entstehen Sounds, die den Zuhörer sowohl fordern, als auch zugleich betören und umarmen können, ihn mitnehmen auf eine Wanderung durch den Kosmos schräger und wohlklingender Akkorde und Intervalle und ihn zu abstrakten und zugleich zupackenden Rhythmen mitfühlen lassen.

Filippa Gojo und Sven Decker geben diesen Klängen, diesen Akkorden, diesen Intervallen und Rhythmen lediglich eine Richtung und sind dabei immer bedacht, den Fokus auf das Entstehen im Moment zu legen, immer wachsam und bereit im Sinne der Musik und des Moments auch mal einen anderen Weg einzuschlagen, Impulse und Ideen am Wegesrand einzusammeln und mitzunehmen.

Das Ziel dieser Wanderung jedoch ist immer klar vor Augen: ehrliche, direkte, unverblümte, authentische und zupackende Musik.

 

Filippa Gojo: Gesang, Shrutibox, Kalimba, Sansula

Sven Decker: Klarinette, Bassklarinette, Melodica, Glockenspiel

 

(Foto von Jana Heinlein!)

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Schon als kleines Mädchen bekam Filippa (geboren im Sept. 1988) den Spitznamen “Opernsängerin” angedichtet, als man sie singend im Kinderwagen sitzend durch den Supermarkt schob. Zwar hat sich seitdem ihr Fokus mehr auf das weite Feld des Jazz gerichtet, die Passion für ihr Instrument blieb jedoch die selbe.

Durch Klavierlehrer und Gesangslehrerin der Musikschule ihrer Heimatstadt Bregenz gefördert, konnte man sie bereits mit 15 Jahren auf professionellen Jazzbühnen der Bodenseeregion hören.mit Thoneline Orchestra in der Unterfahrt München, Foto: Thomas Schmidt

Das Publikum staunte schon damals über das gut entwickelte Formgefühl, die solide Time, die bestechende Intonationssicherheit, und die Präsenz und Lässigkeit, mit der sie die Vorzüge ihrer Stimme zur Geltung bringt.

„… Filippa Gojo vermochte die Zuhörer mit ihrer wunderbaren Stimme zu verzaubern… „Dieses Mädchen hat eine Ausstrahlung, die einen einfach fesselt.“ (Südkurier)

Als ihr Jazzgesang-Studium sie an die Hochschule für Musik und Tanz in Köln führte, war sie nach kurzer Zeit schon mit deutschen Jazz-Größen und renommierten Klangkörpern wie der WDR Bigband, sowie ihrem eigenen Quartett mitten im Geschehen.

Weitere Inspirationen und Erfahrungen sammelte sie bei einem Auslandssemester am “Conservatorium van Amsterdam” im Wintersemester 2010/2011.

Nach ihrem Diplomabschluss in Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, machte die 26-jährige ihren Master ebenfalls in ihrer Wahlheimat. 2014 wurde sie als erste Sängerin mit dem Förderstipendium der Stadt Köln für Jazz und improvisierte Musik, dem Horst und Gretl Will Stipendium, ausgezeichnet, 2015 erhielt sie mit ihrem “Filippa Gojo Quartett” sowohl den Bandpreis des NEUEN DEUTSCHEN JAZZPREISES, als auch den SOLISTENPREIS.

 

” (…) präzise, individuell geprägt und niemals in Klischees abdriftend.”

” (…) Denn, was sie an stimmlichem Potential mitbringt, lässt ebenso erstaunen wie das, was sie daraus macht” (Vorarlberger Nachrichten)

 

“Filippa Gojos Stärke ist es, sich das Intuitive, Ursprüngliche bewahrt zu haben und dabei trotzdem ihre Stimme in geschulten, stilsicheren Bahnen zu bewegen.” (Anja Buchmann)

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Sven Decker

- studierte von 2000 bis 2005 Jazz-Saxofon an der Folkwang Hochschule Essen

- lebt und arbeitet seit 2011 in Köln

- 2002-2004: Zusammenarbeit mit Gunter Hampel: New Next Generation!

- Juni 2005:

Preisträger des

Förderpreises jazzwerkruhr 2005

mit dem

Jazzavantgarde-Trio ` Ohne 4

gespielt drei `

- Herbst 2005: Gründung

der Großformation U.F.O. unidentified flying

orchestra, die 13

Musiker aus dem

Ruhrgebiet vereint.

-2005: Gründung des Quartetts “Feinkost Decker”

-2007: Zusammen

mit Katrin Scherer wird das

eigene Label GREEN DEER

MUSIC

ins Leben gerufen

-2007: Einladung nach Serbien/ Novi Sad zum Interzone Festival mit “Ohne 4

gespielt drei”

-2008: Preisträger des

Förderpreises jazzwerkruhr 2008

mit U.F.O.

unidentified flying orchestra

-

2013

: Konzerte mit THE BLISS auf dem Moers-Festival

und mit

Ohne 4 gespielt drei im Finale des "Neuer deutscher Jazzpreis" in Mannheim

.

Zusammenarbeit

mit u.a. : Dieter Glawischnig,

Wollie Kaiser, Christoph

Hillmann, André Nendza, Nils Tegen, Katrin Scherer, Andreas Wahl, Hartmut

Kracht, Stefan Scheib, Jochen Krämer, Bernd Oezsevim, Gunter Hampel, Oliver

Maas, Matthias Goebel, Stephan Meinberg, Celine Rudolph, Adam Pieronczyk,

Tobias Hoffmann, Johannes Schmitz, Akeo Nowak, Etienne Nillesen, Peter

Herborn, Christian Thomé, CCJO- Köln...

Konzerte u.a.: Moers-Festival 2013, Finale "Neuer deutscher

Jazzpreis 2013,

_WINTERJAZZ Köln, Jazzrally Düsseldorf, WDR3

jazz.cologne-Festival, November

Music (Essen), Jazzwerk Greiz, internat.

Interzone-Festival Novi Sad,

Sommermusik Saarbrücken...

- CD-Produktionen (Auszug):

- Little Bigband: Das erste Band (zerozero)

- Little Bigband: a silly kind of walk (zerozero)

- Christof Thewes ́Little Bigband: Greyhound (JazzHausMusik)

- André Nendza ́s A.tronic "Spectacles"_ 2008 (jazzsick)

- Ohne 4 gespielt drei: debut_ 2005 (JazzHausMusik)

- Feinkost Decker_ 2007 (GREEN DEER MUSIC/ GDM01)

- U.F.O. unidentified flying orchestra_ 2008 (GREEN DEER MUSIC/ GDM02

- Ohne 4 gespielt drei "A40"_ 2009 (GREEN DEER MUSIC/ GDM03)

- Jan Klare ́s the Dorf_ 2008 (LEO- Records)

- Katrin Scherer ́s THE BLISS_ 2010 (GREEN DEER MUSIC/GDM04)

- Ohne 4 gespielt drei "Time Trial"_ 2012 (GREEN DEER MUSIC/GDM05)

- Feinkost Decker "Second Crack"_ 2013 (GREEN DEER MUSIC/GDM06)

weitere musikalische

Aktivitäten:

- Zusammenarbeit mit Philipp Ludwig Stangl (Theatermusikeinspielungen)_-

Christoph Hillmann ́s Kallimotio_- Jan Klare ́s The Dorf_- ́In Klausur ́ - Duo

mit Katrin Scherer (sax, bcl., komp.)_- André Nendza`s A.Tronic_- Mel Maroon

and the Swingin ́Mallets

 

Philleicht Jazz?! präsentiert das Axel Kühn Trio am 14.10.2016 im Leicht & Selig

AXEL KÜHN TRIO - „OPEN-MINDED“

Axel Kühns Musik besitzt Ecken und Kanten. Es handelt sich um keinen glattgebügelten Mainstream Jazz.

Seine Kompositionen haben Songcharakter!

Die Aggressivität von Rockmusik trifft auf fragil balladeske Momente. Zeitgenössische Popgrooves treffen auf fernöstliche Schwermut. Minimalismus trifft auf kreativ virtuosen Modern Jazz.

In Ull Möck und Marcel Gustke hat Axel Kühn zwei Seelenverwandte gefunden, die sich souverän zwischen den stilistischen Grenzen bewegen, dabei aber trotzdem nie ihre musikalische Persönlichkeit unterordnen.

So entsteht ein ganz eigenständiger Triosound der den Zeitgeist dieses Jahrtausends trifft, dabe aber nicht zwanghaft versucht anders zu sein. Vielmehr besteht Axel Kühns Vision darin, mit jedem Song ein klares, emotionales Statement abzugeben um den Zuhörer dort zu treffen, wo Musik die größte Wirkung hat. Im Herzen!

 

Axel Kühn - bass

Ull Möck - piano

Marcel Gustke - drums

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Axel Kühn wurde am 17.03.1981 in Tübingen geboren. Im Alter von 12 Jahren fängt er zunächst an, Gitarre zu spielen und beginnt damit seine musikalische Laufbahn. Mit 15 Jahren tauscht er die Gitarre gegen einen E-Bass, um schließlich mit 17 Jahren den Kontrabass zu entdecken. Ab diesem Zeitpunkt nimmt er fleissig Unterricht bei seinem Onkel Paul Müller, einem professionellen Jazzbassisten. Von 2002 bis 2007 folgt ein Jazzstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart, welches er mit Auszeichnung unter den Bassdozenten Mini Schulz, Günther Lenz und Henrik Mumm absolviert.

Seit dem Jahre 2005 leitet er seine eigene Jazz-Formation „Kühntett“. Im Oktober 2006 erscheint „The Contemporary Jazz Movement“ (Label: Satin Doll Productions), das Debütalbum des Kühntetts, mit dem die Band bei Fachkritikern großen Aufsehen erregt.

Die Formation gewinnt im Jahre 2006 sowohl den zweiten Platz beim internationalen Biberacher Jazzpreis als auch 2007 beim internationalen Jazznachwuchswettbewerb in Straubing. Im Dezember 2006 tourt Axel Kühn zudem mit dem berühmten Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding durch Europa. Als Solisten stehen mit Axel Kühn Anne-Sophie von Otter und Peter Mattei auf der Bühne. Im November 2008 erscheint mit„ (Label: Satin Doll Productions) das zweite Album des Kühntetts im Handel. Es beinhaltet eine 45–minütige Suite, komponiert von Axel Kühn. 2009 gewinnt das Kühntett den „1.Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis 2009“, steht im Finale der internationalen „Jazz Hoeilaart competition“ und Bandleader Axel Kühn wird zum Landesjazzpreisträger Baden-Württemberg gekürt. Seit Juni 2011 ist „Checkpoint Jazz“ (Label: Double Moon), das aktuelle Album des Kühntetts im Handel. Im März 2012 erscheint mit „On the run" (Label: Enja) das Debütalbum des „Very Kühn Quartet".

2013 wird Axel kühn mit einem Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg ausgezeichnet.

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Ull Möck nahm klassischen Klavierunterricht seit er 10 Jahre alt war und studierte von 1981 bis 1985 klassisches Klavier an der Musikhochschule Mannheim. Er ist als Komponist, Arrangeur und Studiomusiker tätig und erhielt bereits Engagements als Pianist und Korrepetitor am Staatstheater Stuttgart bei "Bye bye showbiz" und "Linie 1".

Er spielte mit Größen wie Ute Lemper und den Pointer Sisters wie auch den Machern von Freundeskreis und zahlreichen Spitzenjazzern des Landes.

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Marcel Gustke geboren 1983 in Heilbronn (Baden Württemberg)

Studium Jazz-und Popularmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart bei Manfred Kniel und Eckhard Stromer, Abschluss mit der Note "sehr gut mit Auszeichnung"

Unterricht bei Flo Dauner (Die Fantastischen Vier), Holger Nell (Freelancer), Obi Jenne (Freelancer), Paul Höchstädter (HR Bigband), Peter Lübke (Udo Jürgens) und Christian Lettner (Klaus Doldinger´s Passport)

Credits Live/Studio/TV: Ack Van Rooyen, Barbara Dennerlein, Helen Schneider, Jazz Factory Orchestra (ehem. Bobby Burgess Bigband), Jim Snidero, Joo Kraus, Nils Gessinger, Sandy Patton, SWR Bigband, The Voice Of Germany...

Preise und Auszeichnungen

2006 zweiter Platz mit Kühntett beim internationalen Biberacher Jazzpreis

2007 zweiter Platz mit Kühntett beim internationalen Jazznachwuchswettbewerb Straubing

2008 Marcel Gustke erhält den Young Lions Jazz Award

2009 erster Platz mit Kühntett beim „1.Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis 2009“

2009 Fernsehaufzeichnung und 3 malige Ausstrahlung des Kühntett-Konzerts bei der Burghauser Jazzwoche durch Bayern Alpha

2009 vierter Platz mit Kühntett im Finale der internationalen „Jazz Hoeilaart Competition“ in Belgien

2009 Diplomprüfung: Künstlerische Ausbildung für Jazz- und Popularmusik im Hauptfach Schlagzeug mit der Note "sehr gut mit Auszeichnung"

 

Philleicht Jazz?! präsentiert Nachtfarben am 05.11.2016 im Leicht & Selig

Martin Bosch N A C H T F A R B E N

Wenn der Tag geht, es draußen still wird, und die Dinge des Lebens, die uns unsere Sinne als Realität vermittelt haben – vom Schein der Sonne entkleidet und vom übertönenden Lärm befreit – zu Erinnerungen gerinnen, wenn sie ins

Zwielicht des Unterbewussten getaucht, mit dem Weichzeichner unserer Intuition bearbeitet, zu Ahnungen, Sehnsüchten, Visionen, Utopien verschwimmen, oder gar vom Licht der Erkenntnis spärlich beleuchtet, für einen Moment ihr Wesen enthüllen, dann zeigen sie sich uns in ihren »Nachtfarben«.

 

Mit den Prinzipien des Jazz bestens vertraut und von der Klanglichkeit zeitgenössischer skandinavischer Ausprägung beeinflusst, befragen Martin Bosch (b), Clemens Litschko (dr), Malte Sieberns (p) und Markus Rom (git) ihre musikalischen Mittel spielerisch immer wieder neu auf ihre Ausdrucksfähigkeit hin. Dabei stehen bei den Musikern aus der Weimarer und Leipziger Jazz- und Alternativeszene nicht die Zurschaustellung der Virtuosität des Einzelnen im Spotlight. In den Kompositionen von Martin Bosch werden

gemeinsam aus einfachen rhythmischen und harmonischen Keimzellen komplexe musikalische Gebilde entwickelt, entflechtet, verworfen und verwandelt wieder neu zusammengefügt. Im Einschwingen auf einen gemeinsamen Puls entsteht dabei stets aufs Neue etwas Ureigenes, das das Prädikat »Groove« verdient tragen darf. Als besonderes Element tritt dazu die Stimme von Nastja (Anastasiya Volokitina), die sich nicht etwa mit der musikalischen Interpretation von Texten in den Vordergrund drängt, sondern

mit sanft fließendem Atemstrom farbige Konturen in den nächtlichen Himmel zeichnet, die an die Zartheit eines Nordlichts in einer klaren Polarnacht erinnern lassen.

 

 

Malte Sieberns - piano

Clemens Litschko - drums

Markus Rom - guitar

Nastja - vocals/fx

Martin Bosch - bass/composition

BEITRÄGE

Center

"Ein Hörerlebnis des neuen deutschen Jazz.“

„Ein unverwechselbares Puzzelteil in der schwer auslotbaren „Art Of The Piano“.

„Wer glaubt, er habe bezüglich piano, bass and drums schon alles gehört, dessen Horizont wird dieses Trio auf jeden Fall erweitern.

Mit Center ist ein neuer Stern am Himmel dieses Formats aufgegangen“ Starke Klänge, spontane Entscheidungen, jeder Song ist eine kleine Reise.

Das Ziel ist klar: Musik im center, triomusic. Mit Elementen aus moderner Klassik bis hin zu Indie-Rock gehen sie die Kunstform Jazz aus immer neuen Perspektiven an und erweitern damit den bewährten Gestus eines Klaviertrios.

Dabei verzichten die Drei geschickt auf langatmige Solo-Selbstdarstellung zugunsten der Stimmung ihrer starken Eigenkompositionen.

Nach 2 erfolgreichen Alben, diversen Preisen (u.a. der 2. Platz beim Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim) und einer kreativen Schaffenspause ist das Trio nun mit vollem Elan zurück. Dabei verleiht der Neuzugang Marcel Krömker (Bass) der Musik der Band auch als zusätzlicher Komponist eine frische und eigenwillig spannende Note. Eine große Bereicherung für das Trio, das bereits im November 2015 in den legendären „Hansa Studios“ in Berlin sein neues Album einspielte, welches Mitte 2016 erscheinen wird. Neben dem Piano ist außerdem ein Fender Rhodes nun fester Bestandteil des musikalischen Konzepts. Man darf

also gespannt sein.

 

Eike Wulfmeier – Piano

Marcel Krömker – Bass

Lizzy Scharnofske - Drums

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Eike Wulfmeier

Eike Wulfmeier ist freischaffend tätig als Pianist, Komponist und Dozent. Im Alter von 4 Jahren begann er Klavier und Gitarre zu spielen. Er studierte Jazzklavier an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.

In Unterricht- und Workshopsituationen lernte er unter anderem bei Marc Copeland, Fred Hersch, John Taylor, Horace Parlan, Richie Beirach, J.M. Pilc, u.a.

Eike Wulfmeier erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter zuletzt den zweiten Platz beim „Neuen Deutschen Jazzpreis 2012“, den Jazzpodiumspreis u.a.

Seine vielschichtigen Kompositionen, oft geprägt von faszinierender Mehrstimmigkeit und subtiler Melancholie, befinden sich weitab von ausgetretenen Mainstream - Pfaden. Sie verbinden geschickt abstrakte und eingängige Elemente zu einem eigenwilligen und schlüssigen Klangbild.

Neben der Arbeit mit seinem Trio „Center“ ist der Pianist aktuell in verschiedenen Formationen aktiv, darunter Klaus Spenckers „Elements“, das „Anja Ritterbusch Quartett“, das „Lars Störmer Quartett“, das „JMW-Quintett“, , das Ensemble „Fette Hupe“, das "Ofri Ivzori Quartet", u.a.

Er wirkte bei verschiedenen Fernseh- und Rundfunk-Produktionen (u.a. bei NDR-Kultur, BR – Klassik, Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur) und CD-Aufnahmen mit.

Eike Wulfmeier wohnt in Hannover und ist seit 2008 Dozent für die Fächer Jazz - Klavier und TbK (Theoriebegleitendes Klavierspiel) an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

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Marcel Krömker

Als Bassist tourte Marcel für 13 Jahre , von Island nach Marokko und von Venezuela nach Südkorea. Er arbeitete mit unter anderem mit Produzenten wie Yensin Jahn Planet Roc Studio , Mando Diao , Alice Cooper, Till Brönner und Andy Jung Seed , Blackmail.

Als Jazzbassist sind seine musikalische Höhepunkte Konzerte mit Nils Landgreen , Alex Sipiagin , Toni Lakatosh , Nils Wogram , Tino , Derado , Changuito (9 Grammy - Auszeichnungen) , Pernell Saturnino , Michael Moore , Jasper Blom, Leni Stern , Peter Ehwald und andere. Zwischen 2007 und 2015 nahm er an zahlreichen Tourneen und Plattenveröffentlichungen nahm von Labels wie Traumton , ACT, Rough Trade , Indigo und Laika teil . Marcel gab in 24 Ländern in Europa , China, Korea , Vereinigte Arabische Emirate , Marokko, Argentinien, Uruguay, Peru, Kolumbien, Venezuela und den Vereinigten Staaten Konzerte.

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Lizzy Scharnofske ist eine deutsche Jazz- und Fusion-Musikerin (Schlagzeug, Perkussion, Gesang) und Komponistin.

Scharnofske wuchs in einer Musikerfamilie in der Nähe von Hannover auf und spielte ab 14 Jahren Schlagzeug in verschiedenen Bands. Sie studierte ab 2001 Jazz-Schlagzeug am Conservatorium van Amsterdam, wo sie parallel in der Trad-Jazz-Frauenband Alice in Dixieland spielte. Sie setzte dann ihr Bachelor-Studium am Conservatoire National de la Danse et de la Musique de Paris fort und schloss es 2005 ab.

Neben dem Jazz beschäftigt sie sich auch mit elektroakustischer Musik (u. a. im Duo mit der Saxophonistin Edith Steyer) und der Produktion eigener Kompositionen. Seit ihrer Graduierung arbeitet sie in verschiedenen Projekten, wie in der Formation Girl Talk, dem Ladies-Swing-Trio (mit Inka Hellmich und Adi Sharon, in der Band Les Belles du Swing und in der Drum-and-Bass-Band Grambowski. Seit Mitte der 2000er Jahre ist sie Mitglied im Jazztrio Center mit Andreas Edelmann (Bass) und Eike Wulfmeier (Piano).

Scharnofske gewann während ihrer Ausbildung sowohl im Jazz- als auch im klassischen Bereich Auszeichnungen und Förderpreise (Jugend jazzt, Winning Jazz, Jazzin, Kammermusik-Förderpreis). 2012 erhielt sie den Solistenpreis des Neuen Deutschen Jazzpreises.

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Philleicht Jazz?! präsentiert Center am 03.12.2016 im Leicht & Selig