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Philleicht Jazz?!

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Konzerte 2019

Philleicht Jazz?! wurde am 14.11.2018 durch die  Bundesrepublik Deutschland für sein herausragendes Livemusikprogramm ausgezeichnet.

10 Jahre Philleicht Jazz?!

Philleicht Jazz?! präsentiert Acousmatics 07.12.2019

Drei Jahre nach dem EP « TNO », gestaltet Acousmatics eine elektrische Musik, die mit Sturm und Freude stilitische Grenzen überschreitet. Zwischen Hip Hop beats, electro sounds und post-rock Atmosphären vermittelt das Quartett eine offene Botschaft inmitten seiner Zeit.

Accousmatics schätzt die Originalität und lebt von der ständigen Suche nach neuen Dingen.

Der kraftvoller Sound integriert Jazz, Hip-Hop, Electro und viele andere Einflüsse wie Wellen, die Körper und Geist zum Schwingen bringen. Acousmatics ist eine junge Band, die mit einem offenen Geist geboren wurde, wie neue leidenschaftliche Pioniere, die dazu beitragen, die Zukunft der Musik zu schreiben. Genau das. "Altitude Jazz Festival 2016".

Nils Boyny - Keyboards
Aurélien Spach - drums
Nicolas Daguet - Bass and MicroKorg
Paul Schwartz - Alto Sax

2020

Philleicht Jazz?! präsentiert Trio Hauptmann Schömegg Philpp 18.01.2020

Felix Hauptmann – Piano
Stefan Schönegg – Bass
Jan Philipp - Drums

„Das Trio präsentiert Eigenkompositionen der drei Musiker in unprätentiöser Form. Minimalismus und die gemeinsame musikalische Vorstellung der Band charakterisieren die Interpretation ihrer Songs, die durch Klarheit und Raum bestimmt sind.

Felix Hauptmann, Gründungsmitglied des Trios, arbeitet in verschiedensten Besetzungen vom Duo über Large Ensemble bis hin zum BundesJazzOrchester. Als aktives Mitglied der Kölner Jazzszene (Teil des Kollektivs „Junges Loft“, Kuration einer eigenen Konzertreihe „Jazz im Greesberger“) bewegt sich Hauptmann im Bereich der improvisierten Jazzmusik. Er ist zweifacher Stipendiat der Dr.Carl Dörken Stiftung und erhielt den Solistenpreis beim „International Jazz Contest Mechelen“ (BE).


Stefan Schönegg studierte klassischen Kontrabass und Jazzkontrabass in Berlin und Köln. Er steht für das Spannungsfeld von improvisierter Musik, Jazz und Neuer Musik. Er ist Gründungsmitglied des Kölner Kollektivs für Improvisierte Musik „Impakt“ und gastiert bei Festivals in ganz Europa, u.a. beim Moers Festival, Warschauer Herbst und den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik, Darmstadt. Schönegg lebt und arbeitet in Köln.

Jan Philipp ist Mitglied in zahlreichen Bands und Ensembles, 2016 gewann er den Jazzpreis der Stadt Frankfurt mit seiner Band „The Whereme?!“ sowie das Stipendium der Dr.Carl Dörken Stiftung und den Jury-Preis des Avignon Jazz Festivals mit dem Simon Below Quartett.“

Philleicht Jazz?! präsentiert Christoph Beck Quartett 15.02.2020

Christoph Beck Quartet ­ „reflections“

Christoph Beck (Sax/Stuttgart) legt, zusammen mit Andreas Feith (Piano/Nürnberg), Sebastian Schuster (Bass/Stuttgart) und Thomas Wörle (Drums/Köln), mit „Reflections“ sein erstes Album unter eigenem Namen vor, welches die Strahlkraft eines Leuchtfeuers in einer zunehmend unübersehbaren deutschen Jazzlandschaft besitzt. Ausnahmslos eigene Kompositionen mit unkonventionellen Titeln wie zum Beispiel „Grellgruen“, „Nutzlos“, „Unveraenderlich“ oder „Unbekannte Schatten“ skizzieren die suchende Persönlichkeit Becks, der für die Umsetzung bewusst eine konventionelle Besetzung gewählt hat.
Sowohl bei Balladen wie bei Uptempo­ Nummern wählt der Stuttgarter einen eigenen Weg, der ihn bald als markante
Stimme mit Alleinstellungsmerkmal hervorheben dürfte. Eine Musik wie eine Signatur: Verspielte Melancholie trifft auf skeptischen Optimismus. Für das handelsübliche Schubladendenken einfach eine Nummer zu groß.

Besetzung:

Christoph Beck ­ sax
Andreas Feith ­ piano
Sebastian Schuster ­ bass
Thomas Wörle ­ drums
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Pressestimmen:

"Von einem echten Debüt mag man in diesem Fall allerdings gar nicht sprechen. Zu versiert ist Becks Spiel, zu reif sein Saxophonton, zu meisterhaft das Zusammenspiel des Quartetts."

Reiner Kobe, Jazzpodium 4/17
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"Ein reifes Stück aus der Abteilung Modern Jazz kommt mit der Folge 67 der Jazz thing Next Generation auf uns zu."

Uli Lemke, Jazz thing April/Mai 17
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„Christoph Beck, der neue Schmerzensmann des jungen deutschen Jazz, ist nun mal keiner fürs Plakative. Ein höchst reflektiertes Debüt!“

Josef Engels, Rondo 6/2017

Philleicht Jazz?! präsentiert Woodoism 29.02.2020

WOODOISM ZKB Jazzpreis 2018


WOODOISM praktizieren „einen Kammerjazz, der gleichzeitig filigran und kraftvoll ist. [...] Der junge Posaunist und seine Partner bauen subtilen Polyfonien, und handkehrum lassen sie es krachen wie in alten New Orleans- Kollektivimprovisationen; mit viel Witz, Temperament, ja Übermut. Natürlich nie in einem restaurativen Sinn, sondern eher so, wie Charles Mingus sich mit neuen Mitteln auf alte Spielformen bezog. [...] Musik, die gleichzeitig anspruchsvoll und vergnüglich ist. Vor Zeiten war das einmal ein Charakteristikum von Jazz überhaupt." (Peter Rüedi, Weltwoche)

Es knorzt und knirscht und knistert und knackt, wenn das Quartett um Florian Weiss durch das Unterholz des Jazz stapft. Die vier Musiker vermögen es auch ohne Harmonieinstrument, Licht in die dunkelsten Winkel zu bringen und dabei die Hand des Zuhörers nicht loszulassen. So folgt man der Band in ihr musikalisches Buschwerk und lässt sich seine Gedanken von den Kompositionen des jungen Bandleaders zu einer abendfüllenden Geschichte ausspinnen.


Linus Amstad, Altsaxophon (sax)
Florian Weiss, Posaune (tb)
Valentin von Fischer, Kontrabass (b)
Philipp Leibundgut, Schlagzeug (dr)

Philleicht Jazz?! präsentiert Gregor Leners Floating Time 21.03.2020

Der deutsch-österreichische Jazz-Trompeter und Komponist Gregor Lener präsentiert uns diesen Sommer mit seinem Debütalbum „Shore of now“, zusammen mit seinem Quartett Floating Time, ein außergewöhnlich intimes Erlebnis zwischen Aufbruch und Retrospektive.
Mit seinem Gespür für Schlichtheit und Empathie transportiert sich durch die tragende Energie eingängiger Melodien und einer außergewöhnlichen Kombination aus elektronischen und experimentellen Komponenten aus Jazz und Funk eine intime Reise ins Jetzt.
Das Album nimmt uns mit in den Zustand des Dahintreibens, vermittelt ein Gefühl des Aufbruchs und lässt doch immer wieder Zeit für einen Schulterblick in die Vergangenheit.
Das Quartett schafft mit Leichtigkeit ein immer wieder neues Jetzt, ein Innehalten und Fallenlassen, das sich vor allem durch die vielen musikalischen Freiräume und improvisatorischen Momente der einzelnen Künstler auszeichnet. Es bleibt viel Zeit für Verzweigungen, Ab- und Umwege und doch findet man sich immer wieder neu in dieser Gemeinschaft aufgehoben.
Wie eine Glasscherbe in der Brandung, werden wir immer wieder neu mit- und aufgenommen.
Thematisch bewegt sich Gregor Lener zwischen dem Versuch gemeinsam einen Weg zu beschreiten, auf die Dinge hinter den Dingen zu schauen, sich ohne Worte zu verstehen und trotz eigener Wege in Verbindung zu bleiben.

Floating Time ist:
Gregor Lener - Trompete/FX
Bernhard Ludescher - Piano
Felix Barth - Bass
Markus Dassau - Drums

Philleicht Jazz?! präsentiert Karin Hammar fab4 18.04.2020

KARIN HAMMAR FAB 4 “Circles”

Die Schwedische Posaunistin Karin Hammer gilt als eine der besten ihres Fachs in Europa und ist auch hierzulande keine Unbekannte mehr. Spätestens seit Nils Landgren sie als musikalische Entdeckung feierte, manifestierte sich ihr Eintrag in der Liste der außergewöhnlichen Talente. Zwei Jahre nach der Veröffentlichung des von der Kritik hoch gelobten Albums «Imprints» (Redhorn Records), stellt Karin Hammar nun ihr neues Werk «Circles» vor. Dabei verlässt sie sich wie bereits zuvor auf ihre famose Formation Karin Hammar Fab 4, um acht neue Kompositionen und eine Interpretation von Nina Simones «Four Women» in das ihr so eigene musikalischen Gewand zu kleiden - Modern Jazz mit Einflüssen aus Salsa, Bossa Nova, Bop, Swing und Popmusik. Hammars Formation Fab 4 besteht aus einigen der besten schwedischen Jazzmusikern: Niklas Fernqvist am Bass, Fredrik Rundqvist am Schlagzeug und Andreas Hourdakis an der Gitarre. Letztere bringt als neues Mitglied frische Impulse in den Sound der Band.


Karin Hammar: Trombone

Andreas Hourdakis: Guitar

Niklas Fernqvist: Bass

Fredrik Rundqvist: Drums

Karin Hammar


Die Stockholmer Posaunistin Karin Hammar hat schon eine lange Liste von musikalischen Referenzen abgeliefert. Neben Tourneen und Veröffentlichungen mit gestandenen Jazz Stars wie Kenny Werner, Tim Hagans, Steve Swallow, Gary Burton oder Maria Schneider ist es vor allem ihr schwedischer Landsmann und Instrumenten Kollege Nils Landgren, der sie immer wieder ins Rampenlicht z.B. beim Jazz Baltica Orchester oder der EBU Bigband rückte. In Japan waren darüber hinaus vor allem die Einspielungen mit ihrer ebenfalls Posaune spielenden Schwester Mimmi als Sliding Hammers von großem Erfolg.

Andreas Hourdakis
Born 1981 in Malmö, Sweden, Andreas Hourdakis started playing the guitar at the age of 11. He has played and toured with artists within the jazz field such as Magnus Öström, Jeanette Lindström, Sebastian Studnitzky to name a few.


Niklas Fernqvist

Based in Stockholm, Sweden, 30 year old bass player Niklas Fernqvist has spent the last decade or so touring with some of the biggest names in Swedish vocal jazz and pop music, such as Isabella Lundgren, Lisa Nilsson, Edda Magnason and many more. He is also a sideman and co-leader of various instrumental jazz groups, one of the most sought-after musicians of his generation and can be heard on a number of award winning recordings.

Fredrik Rundqvist was born in central Sweden but he has been living in Stockholm since 1994. Back in 2000 he won the Ronnie Gardiners Drummers Award, and he has been playing in un impressive number of albums and gigs in all continents both as member and guest of so many important Swedish bands like Velódrone, Håkan Goohde Trio, Johan Berke Upstairs Five, Karin Hammar Quartet, Sarah Blasko, Fredrik Nordström Kvintett/Trio, Ingebrigt Håker Flaten Kvintett, Örjan Hultén Trio / Fakir & Karlsson, Gösta Rundqvist Trio, Yttling Jazz, Lina Langendorf Quintet, Berit Andersson-Göran Strandberg Quartet and Daniel Karlsson’s Trio.

Philleicht Jazz?! präsentiert Maik Krahl Quartett 25.04.2020

Maik Krahl Quartett - Decidophobia

„Decidophobia“ bezeichnet die Angst, Entscheidungen zu treffen. Das klingt erstmal ungemütlich und dass eine Jazz-Platte so heißt, wirft zugegebenermaßen auch Fragen auf, muss man bei der Produktions eines Albums doch so einige Entscheidungen treffen.

Angst vor Entscheidungen hat der junge in Köln lebende Trompeter Maik Krahl aber überhaupt nicht. Geboren 1991 in Bautzen, arbeitet er seit seinem 8. Lebensjahr entschlossen an seiner Karriere als Jazz-Trompeter. Nur ein kleiner Auszug seiner beachtlichen Stationen sind ein Platz im Bundesjugendjazzorchester, ein Jazz-Studium in Dresden bei Till Brönner, ein Master-Studium bei Ryan Carniaux an der Folkwang Universität der Künste Essen sowie zahlreiche Tourneen in unterschiedlichsten Formationen. Und eben das 2017 gegründete Maik Krahl Quartett, das nun sein Debütalbum veröffentlicht.

Bei „Decidophobia“ kommen Freunde von traditionellem Jazz genauso auf ihre Kosten wie all jene, die es etwas experimenteller mögen. Stets bleibt Maik Krahls an Chet Baker erinnernder weicher Trompetensound der rote Faden. Den Spagat in die Moderne schafft er nicht nur spielerisch, sondern auch durch den geschmackvollen Einsatz von Effekten. Er versieht seine Trompete mit einem Delay, verfremdet ihr Signal durch Phaser oder Distortion.
Bass (Oliver Lutz) und Drums (Hendrik Smock) bilden die Klammer zu einem klassischen Jazz-Sound, um neben Maik Krahl’s Trompete abwechselnd mal Gitarre, mal Rhodes zu featuren.
Gitarristisch (Bruno Müller) gibt es auf Decidophobia neben weichen und spannenden Linien, die man auf einer Jazz-Platte erwartet, durchaus neo-soulige Momente in Spanky Alford-Marnier und Tasten-Freunde dürfen sich zudem auch auf ein wohlig-warmes wie ebenso facettenreiches Rhodes (Constantin Krahmer) freuen.

Bleibt also festzuhalten, dass die „Angst, Entscheidungen zu treffen“ sehr wohl etwas Gutes haben kann, wenn sie zu einem abwechslungsreichen und stimmigen Sound- & Motiv-Feuerwerk wie auf „Decidophobia“ führen kann.


Maik Krahl Trompete

Constantin Krahmer Rhodes

Oliver Lutz Kontrabass

Leif Berger Schlagzeug

Philleicht Jazz?! präsentiert das Hildegunn Øiseth Quartet (NOR) 09.05.2020

Hildegunn Øiseth lebt in Trondheim und zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten im norwegischen Jazz. 2020 wird sie wieder mit ihrem Quartett unterwegs sein, um ihr neustes Album, das sie im Herbst 2019 in den renommierten Bauer Studios in Ludwigsburg aufgenommen hat, zu präsentieren.

Neben dem Hildegunn Øiseth Quartet, mit dem sie bereits drei Alben veröffentlichte, ist sie Mitglied im Trondheim Jazz Orchestra, sie tourt mit ihrem Worldmusic-Projekt «Rabalder», das Musiker aus verschiedensten Teilen der Welt versammelt, und sie ist Bandleaderin vom norwegisch-palästinensischen Kollektiv «Sharaka». Nicht genug damit: Hildegunn Øiseth ist Mitglied von Marilyn Mazurs «Shamania», der skandinavischen Band «Nordic Beat» mit Fokus auf nordische Klanglandschaften und repräsentiert Norwegen seit 2012 im «Jazz Baltica Ensemble» des bekannten Festivals in Schleswig-Holstein.


Hildegunn Øiseth - trumpet, flugelhorn, goat horn
Espen Berg - piano
Magne Thormodsater -bass
Simon Albertsen - drums

Philleicht Jazz?! präsentiert Monoglot 24.05.2020

Fabian Willmann (ts)
Sebastian von Keler (ts)
Kristinn Smári Kristinsson (g)
Pascal Eugster (eb)
Luca Glausen (dr)


Repetitive Patterns, pulsierender Rock Groove, Pop Mock-Ups und Improvisation sind die Hauptzutaten für Monoglots mittreissenden und einmaligen Genremix. Gelegentlich glänzen geheimnisvolle Melodien aus dem zugänglich gestalteten musikalischen Gewebe.
Wenn Monoglot in eine Schublade geschoben werden müsste, dann stünde womöglich Avant-Garde-Rock oder Minimal-Post-Jazz darauf.
Monoglot besteht aus den Saxophonisten Fabian Willmann und Sebastian von Keler, Kristinn Kristinsson an der Gitarre, Pascal Eugster am Bass und Luca Glausen am Schlagzeug. Die Musiker leben in Berlin und Basel, haben seit 2014 zwei Studioalben eingespielt und waren sechs mal international auf Tournee. Das aktuelle Album “Wrong Turns And Dead Ends” (2017) kürt The Math Rock Times zum “Post-Jazz/Prog Masterpiece” und das JazzThing Magazin beschreibt es als “frech, freigeistig und frisch”.


“Schon mehrmals konnte ich mich live davon berzeugen lassen, dass die 5 Musiker starke Statements abgeben und nachhaltig einen individuellen und sehr stimmigen Bandsound entwickelt haben. Ich bin gespannt, was die Band in Zukunft von sich hören lassen wird!”
- Domenic Landolf


“ [Monoglot] brilliert mit halsbrecherischen Kompositionen und performt in Codes und metrischen Schlüsseln, die von mir als Hörer unmöglich verstanden werden können, was mich auf angenehme Weise nachhaltig intellektuell inspiriert und mir eine Art Hirnmassage beschert. [...] Die Band spielt in einer maskulinen Mischung aus Ego und Kollektiv und
hinterlässt mir eine mysteriöse Bewunderung! “
- Wolfgang Zwiauer


“Komplexe Kompositionen, virtuose Musiker, ein sonnenklar erarbeiteter Bandsound. Bei Monoglot gibt es keine Fragezeichen! Auf unglaublich hohem Niveau Spielen die fünf ihre Musik. Nicht nur ist die Band wirklich äusserst gut eingespielt, sondern jeder Einzelne bedient sein Instrument auf einem entsprechenden Level.”
- Matthias Kohler

Saison 2020/21

Philleicht Jazz präsentiert Malstrom 05.09.2020

Ein wirbelnder Sog der in einem erloschenen unterirdischen Riesenvulkan verschwindet. Es ist ein ewiges Wechselspiel zwischen dem Abstürzen in die unendliche Tiefe des Meeres und dem Reiz des Risikos am Rande des Wirbels die Gefahr zu genießen. Sicherheit gibt es in jedem Fall nicht. Fische und anderes Meeresgetier meiden instinktiv die Nähe des Strudels, Menschen hingegen werden immer wieder Opfer ihrer nicht zu bezähmenden Neugier und wagen sich zu nahe heran.


- Gewinner des internationalen Biberacher Jazzpreises 2018 -
- Gewinner der internationalen Getxo Jazz Competition 2017 -
- Gewinner des europäischen Burghauser Jazzpreises 2015 -
„Die Musik der drei ist eine perfekt gespielte Mischung aus


Florian Walter – Saxophone
Axel Zajac – Guitar
Jo Beyer - Drums


Progessive Rock von Bands wie “Dream Theatre” oder “Tool” und Gitarrenvirtuosen wie Yngwie Malmsteen und vertracktem Jazz von Steve Coleman oder der Expressivitat von John Zorn. Dazu kommt aber eine jugendliche Unbedarftheit und Frische, die Spaß macht. Naturlich, wer Swing oder Hardbop erwartet hat, wurde enttauscht. Wer sich aber Zeit zum Einhoren und Miterleben dieser Musik gab, erlebte ein Konzert zum Staunen. Jeder Break sitzt, nichts knirscht da, die unzahlbaren Rhythmen wechseln in noch vertracktere; ein halbwegs ambitionierter Musiker brauchte Wochen, um die Melodielinien, die Saxophon und Gitarre beilaufig abliefern, einzuuben. Vielleicht eine mutige Entscheidung, die Jazzwoche von so einem kantigen Beitrag eroffnen zu lassen, aber sicher eine sehr gute.“
(BR-Blog, Ulrich Habersetzer, 19. März 2015)


„Mit Gitarre, Saxophon und Schlagzeug schaffen sie mehr Farben und Assoziationsraume, als man von der kleinen Besetzung erwartet und haben dabei so viel Spaß an Dekonstruktion, dass aus ihrer Musik ein rundherum humorvoller Kommentar zu den Moglichkeiten des Gegenwartsjazz wird. Grund genug, ihnen den 7. Europaischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis zu uberreichen“, erklart die Jury.
(18. März 2015, Redaktion JazzZeitung)


"[...] Da trat beispielsweise die Band „Malstrom“ auf, ein Trio in außergewohnlicher Besetzung: Ein Saxofonist, ein Gitarrist und ein Schlagzeuger interpretierten eigene Stucke wie „Eine grune Wiese mit bunten Blumen drauf“. Da lieferte sich Axel Zajac mit seiner unkonventionellen achtsaitigen Gitarre nicht weniger unkonventionelle Schlagabtausche mit dem Saxofonisten. Melodisch-schone Passagen wurden mit experimentell-assoziativen konterkariert, eingefahrene Horgewohnheiten eingedampft."
(Tom Bullmann , NOZ, Juli 2014)

Philleicht Jazz?! präsentiert Bathing Birds 19.09.2020

Marcel Krömker steht seit über 20 Jahren als Kontrabassist auf Bühnen von Festivals und Clubs in China, Südamerika und Europa, insbesondere mit experimentellen Bands, die sich der reichen Klang- und Rhythmusvielfalt Südamerikas bedienen. Sein Studium absolvierte er am Conservatory van Amsterdam und am Jazz Institut Berlin mit Unterricht bei Bobby McFerrin, Avi Shai Cohen, John Scofield und einigen anderen Größen des Jazz.

2018 arbeitete Krömker mit dem Trompeter Alex Sipiagin (Michael Brecker, Chris Potter, Gonzalo Rubalcaba...) zusammen, eine Quartett-aufnahme folgte, die gleichzeitig das Debutalbum der Band Bathing Birds ist.

Das Album Tweet! zeichnet sich durch den Wechsel von neuen Kompositionen und freiem Improvisationskonzept unter Einbindung elektronischer Instrumente aus. Ein besonderes
Element ist dabei die Verbindung des akustischen Kontrabasses mit einem Basssynthesizer sowie die Integration von selbst produzierten Samples, die vom Schlagzeuger per Drum-Machine bedient werden. Der Gesang verschiedener Vogelarten dient als Grundlage für freie Improvisationen, in denen jedes Instrument eine Vogelart interpretiert.
Regelmässige Mitstreiter auf Festivals von Shanghai über Riga bis Bogota sind seit 10 Jahren der uruguayische Schlagzeuger und Echogewinner Diego Pinera und der australische Saxofonist Dan Freeman.

Die gemeinsamen Reisen und Eindrücke bilden den Ideen-Pool für die dichten Improvisationen und die Stilsicherheit der Band. Die Melodien der 4 Musiker aus Australien, Uruguay, Deutschland und den USA sind eingängig, entfernen sich aber schnell in freie Klanglandschaften. Sturzflugartig preschen vertrakte, südamerikanische Rhythmen hervor und kreieren folkloristische Stimmungen. Zuweilen schwirren elektronisch anmutende Sounds in der Luft umher - man fühlt sich, als würde man badende Vögel beobachten.


Dan Freeman (sax)
Marcel Krömker (b)
Diego Piñera (dr)


Philleicht Jazz präsentiert Maria Baptist & Jan von Klewitz 24.10.2020

CD-Release Konzert


Maria Baptist präsentiert zusammen mit ihrem Duo Partner Jan von Klewitz ihr erstes gemeinsames Album.

Vom ZDF als "Vorbild einer ganz neuen Jazzgeneration“ gehandelt, zählt die Pianistin zu den angesagtesten Protagonistinnen an ihrem Instrument - Maria Baptist gab mit ihren Projekten mehr als 1.000 Konzerte in über 20 Ländern auf 4 Kontinenten.
Sie tritt als Solistin oder mit ihrem eigenen Orchester auf, hat 14 CDs unter ihrem Namen veröffentlicht, erhielt zahlreiche Preise und gab ein privates Klavierkonzert für Michael Jackson. All About Jazz ordnet Maria Baptist in „eine Liga mit dem Schlüsselfiguren des modernen Jazz“ ein. Sie ist Professorin für Komposition & Improvisation an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

Altsaxophon Virtuose Jan von Klewitz ist aus der deutschen Jazzszene nicht mehr wegzudenken. „Dieser Weltklasse-Mann beherrscht sein Instrument, von der tiefsten Lage bis in die glänzende Höhe" (Neuburger Rundschau).

Beide Musiker verbindet eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit; So ist Jan von Klewitz festes Mitglied des Maria Baptist Orchestras. Auf dem 2017 veröffentlichten Trio Album Poems without Words war er Feature
Gast und hat wesentlich dazu beigetragen „Maria Baptist‘s Musik vollends Richtung Coltrane-Power“ zu bringen (Jazz Thing).
Zwischenzeitlich waren die beiden bereits ausgiebig in der Duo-Formation auf Tour. Das Projekt feierte beim Hong Kong Jazzfestival 2019 seine internationale Premiere.

Im September 2020 erscheint das erste gemeinsame in New York City eingespielte Studioalbum. Das Duo hat sich von alle Genre-Bezeichnungen befreit und es gelingt den beiden Musikern, so etwas wie eine extrovertierte Innerlichkeit zu erzeugen.


Maria Baptist - Piano, Komposition
Jan von Klewitz - Sax

Philleicht Jazz?! präsentiert Minua 14.11.2020

Minuas Musik befindet sich in einem steten Wandel: Ambient Drones, Minimal Patterns, Free Improv oder songbasierten Strukturen geben ihr eine Form, ohne einzuschränken.
Mit einer raffinierten Mischung aus akustischen und elektronischen Texturen abseits jeglicher Genregrenzen verschmelzen die drei Musiker in der einzigartigen Besetzung von zwei Gitarren und einer Bassklarinette zu einer Einheit und ordnen sich ganz dem Gesamtklang unter – ein Erlebnis mit dem man vielleicht verschwommene Landschaften oder subtile Melancholie assoziiert.
Nach ihrem Debut-Album “In Passing” (2015) erscheint das zweite Album “Still Light” am 1. Februar 2019 beim renommierten Berliner Label Traumton Records.
Internationale Tourneen und Festivalauftritte führten Minua seit 2014 nach China, Island, Österreich, Deutschland, sowie in die Niederlande und die Schweiz.


Fabian Willmann: Bassklarinette
Kristinn Kristinsson: elektrische Gitarre
Luca Aaron: elektrische Gitarre


The instrumentation of Minua is unique and their sound evokes a mood that one can easily get lost in. Their use of balance, space, and almost constant melodic improvising is intriguing as well very beautiful. What I admire most about

Minua is their patience to allow their songs and compositions to unfold in very flowing rubato feel but at the same time holding the listener captive with an almost imperceptible intensity.”
– Jim Black


“This is pure tranquility. (…) It is way to soon to be saying things like, “This is the most beautiful thing I’ve heard all year,” but this is the most beautiful thing I’ve heard all year.”

– Dave Sumner, Bandcamp daily (USA)


“I am starting to submerge and the feeling of wetness on my skin and air travelling up on my face is both calming and healing. I love this recording: it makes me hungry to hear its predecessor, and wait for future releases. “
– Greg Drygala, HiFi Critic (UK)


“Die Charaktere der Instrumente […] erreichen manchmal geradezu kongruente Wirkungen.”
– Jazzpodium

“post-chillig, slow & beat-frei”

– Gitarre & Bass


“Diese Band [hat] alle Zeit der Welt.”

– Jazzthing

Philleicht Jazz?! präsentiert Past Present & Tortusa 05.12.2020

Ein Orchester aus drei Personen. (aus Norwegen)

Diese aufregende Zusammenarbeit repräsentiert eine neue Welle aufstrebender Musiker, die Elektronik und Live-Sampling in ihren Ausdruck integrieren. Past Present & Tortusa fangen die resonanten Schwingungen ihrer akustischen Instrumente ein, fügen Tortusas einzigartige texturale Voicings und Klangmanipulationen hinzu und bilden zusammen einen einzigartigen Sound mit einer starken Identität.
Das Trio besteht aus drei erfahrenen Musikern mit vielen früheren Kooperationen und Auszeichnungen. Tortusa hat zusammen mit Eivind Aarset und Jan Bang Musik gemacht und wurde für sein 2016 bei Jazzland Recordings veröffentlichtes Soloalbum für den norwegischen Grammy nominiert. Simen Kiil Halvorsen und Alexander Hoholm haben kürzlich ein Album mit dem Saxophonisten Andrew D'Angelo veröffentlicht. und alle drei haben mehrere Preise und Stipendien für ihre Musikproduktionen erhalten.


Simen Kiil Halvorsen - Trompete

Alexander Hoholm - Kontrabass

Tortusa - Live Sampling

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