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Leicht & Selig

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Philleicht Jazz?!

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Ladenburger Altstadtfest - Philleicht Jazz?! präsentiert Skotty der jazzige Eisverkäufer

Skotty der jazzige Eisverkäufer und der Auszubildenden Christian

 

Der Trompeter und Solokünstler ist ein vielbeachteter Musiker, Entertainer und Schauspieler, Moderator und Aktionskünstler, der mit Energie, Kabaretteinlagen und drolligem Entertainment auftritt.

Dabei kann sich Skotty durchaus neben Spitzenmusikern der Jazzelite hören lassen.

 

Als Musiker, Entertainer, Moderator und Aktionskünstler, sorgt er bereits seit mehr als 20 Jahren für Attraktionen verschiedenster Art.

 

Die Jazzformation „Skotty’s Ingravity“ spielte als innovativste Band beim größten Potsdamer Jazzfestival.

 

Als Schauspieler arbeitete er am Stadttheater Aalen (Baden-Württemberg) im Bühnenstück „die Nichtsfabrik“ von Judith Herzberg, sowie in der Hauptrolle des Startrompeters Rajko Drk – eine Aufführung des Mordsorchesters unter der Leitung von Dr. Udo Schoen.

 

• Comeback-Tournee mit Helge Schneider

 

• Zwei Jahre Besuch der Jazzakademie Dortmund

 

Seine einzigartige Weihnachtsshow, die er in vielen Centern der ECE Projektmanagement GmbH aufführte, wurde vom Fernsehsender RTL Plus zur schärfsten Weihnachtsshow Deutschlands gewählt.

 

Musikalische Moderationen u.a. für Ministerpräsident Stolpe, Ministerpräsident Platzeck, Berlins Bürgermeister Eberhard Diepgen, Geburtstagsparty von Schalkes Präsident Rudi Assauer, Vip-Lounge BVB Dortmund für Dr. Gerd Niebaum, Solist zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch Johannes Rau an Fritz Kötter und vieles mehr & auch private Festlichkeiten gehören zu seinem Programm.

 

09. und 10.09 vor dem Leicht & Selig beim Ladenburger Altstadtfest

Philleicht Jazz?! präsentiert Max Clouth Clan - 30.09.17

Return Flight“ heißt das Album des Quartetts. Ein Titel, der für Max Clouth gleich mehrere Bedeutungen hat, Flug, Flucht und den Lauf der Dinge beinhaltet, ein Hin und Zurück – zentrales Thema: Unterwegs sein.

Subtil, nicht plakativ ist die Devise. Nur einmal erklingt die indische Langhalslaute mit ihren so typischen flirrenden Borduntönen. im Titelsong der Platte, gespielt von Hindol Deb. Und eins von zwei Vokalstücken auf „Return Flight“, in Bengali gesungen, heißt „Charukeshi“, der Name einer Raga, die auch Basis dieses Stücks ist. Was man nicht auf Anhieb hört. Wir lernen: Glaubwürdigkeit bedeutet nicht, nur in der eigenen Kultur verhaftet zu sein.

Genau das dokumentiert „Return Flight“ im Bandkontext und mit ausgesuchten Studiogästen wie Shruti Ramani (Gesang auf „Noon Tune“), Michael Wahab (Tabla), Percussionist Ziya Tabassian (Riq), Jason Schneider (mit Trompete und Flügelhorn – ätherisch-nordisch wie Nils Petter Molvær) und Christopher Herrmann. Dessen Cello erklingt im Finale des Albums, „Sanju's Waltz“, für Clouths kleine Tochter, deren Lachen das Wiegenlied eröffnet. Ein barock anmutender Walzer, der swingt wie Gypsy Jazz, zu dem der Gitarrist scattet. Nicht minder überrascht „Kusadasi Kelim“, tatsächlich nach einem Teppich benannt und von türkischer Kunstmusik animiert, die Clouth durch den Baglama-Virtuosen Deniz Köseoglu kennen lernte.

Der Clan des Gitarristen Max Clouth - das ist moderner Jazz mit indischem Gewürz und einem großen Potential, Zuhörer überall auf der Welt zu berühren.

 

Max Clouth-Gitarre

Andrey Shabashev- keys

Markus Wach- Bass

Martin Standke-Schlagzeug

 

PRESSE:

 

Exotische Perkussion, Sitarklänge, ein spielerischer Fusion-Sound...

Rolf Thomas, JazzThing

 

Wo Jimi Hendrix und John Mclauglin als Paten winken, bewegt sich auch Max Clouth mit Fluggeschwindigkeit und scheinbar mühelos, wobei er nicht nur expressiv wilde Läufe, sondern auch sanftere Zwischentöne anschlägt.

Concerto (Österreich)

 

Immer reflektieren die Stücke, mehr oder weniger direkt, die Ästhetik des indischen Subkontinents. Beispielsweise adaptiert Clouth verwischte Töne der Sitar auf der Gitarre und baut solche typischen Klänge in seinen musikalischen West-Ost-Transfer ein…

Norbert Krampf, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

…in diesem organischen Band-Klang beeindruckt Max Clouth mit einprägsamen Melodien oder schnellen Fusion-Jazz-Linien, mal mit warmer Zerre oder im dumpfen Semiacoustic-Klang. Schöne offene wie dezente Ost-West-Fusion…

Gitarre und Bass

 

Erstaunlich gereifte und ganz und gar nicht an Weltmusik-Klischees orientierte Musik-Fusion… sorgfältig durchdachte und klanglich durchgestaltete musikalische Gebilde voller Zitate und Verweise…

Hans-Jürgen Linke, Frankfurter Rundschau

Philleicht Jazz?! präsentiert Janning Trumann Quartett 14.10.2017

Janning Trumann Quartett

Das Janning Trumann Quartett spiegelt den Klang einer jungen und aufregenden Generation von Jazzmusikern wieder. Die vier Kölner Musiker Lucas Leidinger (p), Florian Herzog (b), Thomas Sauerborn (dr) und Janning Trumann (trb) haben sich 2015 zusammengefunden um gemeinsame Ideen musikalisch zu realisieren.

 

Der Klang ist bestimmt von Elementen der Improvisation und des energetischen Zusammenspiels. Die Kombination von Improvisation mit Komposition definiert das Quartett.

Die vier Musiker kennen sich aus der Kölner Jazzszene und spielen in diversen Formationen miteinander.

Die Besetzung ist eine logische und musikalische

Schlussfolgerung. Janning Trumann und Florian Herzog (b) spielen bereits seit drei Jahren im Duo “Hermann”

und bilden das Herzstück. Lucas Leidinger (p) und

Thomas Sauerborn (dr) haben ihre gemeinsame musikalische Sprache in Kopenhagen entdeckt und komplettieren das Quartett mit energetisch -freier Ästhetik.

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Janning Trumann - trb

Lucas Leidinger - p

Florian Herzog - b

Thomas Sauerborn - dr

und Verneri Pohjola aus Finnland an der Trompete.

 

Janning Trumann (*1990) studierte Jazzposaune an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der New York University. Er ist als Posaunist und Komponist seiner

eigenen Ensembles Deutschlandweit zu hören. Darüber hinaus ist er als Kurator eigener Konzertreihen in Köln tätig und Sprecher der Kölner Jazzkonferenz.

In 2016 gewann Janning Trumann den renommierten

„J.J. Johnson Award“ der Internationalen Posaunenvereinigung ITA und wurde mit dem

„Förderpreis Musik des Landes Nordrhein Westfalen 2016

“ ausgezeichnet.

Sein Fokus liegt aktuell auf der Arbeit mit seinem Quartett und dem Sextett MAKKRO. Das Quartett definiert sich durch das Wechselspiel zwischen Improvisation und Komposition. Im Gegensatz dazu arbeitet MAKKRO r

hythmisch- elektronisch.

Vom Duo Projekt bis hin zum Klangkörper Bigband hat Janning Trumann bereits diverse Aufnahmen mit seinen eigenen Ensembles veröffentlicht.

Er ist Mitglied in diversen Jazzformationen wie dem

“Subway Jazz Orchestra” „Cologne Contemporary Jazz Orchestra“ oder dem „Jazz Baltica Ensemble.

Zusammengearbeitet hat er schon mit namhaften Musikern und

Ensembles wie der WDR Bigband, Peter Herbolzheimer, Dave Douglas, Donny Mc Caslin, Niels Klein,Vince Mendosa, Peter Erskin, uva.

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Lucas Leidinger (*1988 in Aachen) studierte Jazzklavier und Komposition an der Musikhochschule Köln und am Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen.

Seine musikalische Arbeit als Pianist und Komponist im Bereich Jazz/improvisierte Musik ist aktuell (2016) auf über 10 Alben dokumentiert und bei Labels wie "Traumton Records"

"Doublemoon" oder "Fuhrwerk Musik" erschienen.

 

Sein Schaffen umfasst eine Vielzahl an Kompositionen für kleine und große Jazz-Ensembles bis hin zu Solo-Klavierstücken, Streichquartetten und Theatermusiken. Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Band- und Kompositions-Wettbewerbe wie dem Convento Jazzpreis 2010, dem Sparda Jazzaward 2012 und 2013 und der DPA Competition for Composers 2014 in Kopenhagen.Tourneen mit

verschiedensten Ensembles führten ihn durch ganz Europa und nach Asien. Unter anderem spielte er 2011 auf dem internationalen Hongkong Jazzfestival. Er wirkte bei zahlreichen Rundfunk und Fernsehproduktionen des WDR, SWR, NDR, des niederländischen und dänischen Rundfunks, des Deutschlandfunks und des Kölner Campusradio mit. Lucas Leidinger lebt als freischaffender Musiker in Köln.

2016 wurde er mit dem mit „Horst und Gretl Will Stipendium der Stadt Köln für Jazz und improvisierte Musik“ ausgezeichnet.

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Florian Herzog (*1989) studierte Kontrabass zunächst in Maastricht bei Philippe Aerts und dann in Köln bei Dietmar Fuhr und Dieter Manderscheid. Dort ist er aktives Mitglied der Jazzszene und arbeitet mit regionalen und internationalen Größen wie Jonas Burgwinkel, Michael Moore, Pablo Held, Sebastian Gramss u.A..

Seine Mitarbeit in diversen Formationen führte ihn auf Bühnen in Benelux Italien und Deutschland, wo er auf bedeutenden Festivals wie dem "Moers Festival", "Jazz Maastricht" oder "Brussels Jazz Marathon" spielte.

2013 erhielt er ein Förderstipendium der Yehudi Menuhin Stiftung und 2014 gewann er den Kompositionspreis beim Jazzpreis Biberach mit seiner Band "Turn".

Mit der Duo - CD "Hermann" wirkt er nun zum zweiten Mal bei einer JazzHausMusik Produktion mit und auch mit seinen Projekten "Turn", "Hard To Draw" und "Emco"sind Album-Erscheinungen in der Entstehung.

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Thomas Sauerborn (*1987) – deutscher Schlagzeuger und Komponist. Er studierte am Konservatorium in Amsterdam und später an der Musikhochschule in Köln unter Jonas Burgwinkel, Henning Berg und Frank Gratkowski. 2013 schloss er sein Studium „summa cum laude“ ab.

2010-11 war er Mitglied des Bundes Jazz Orchesters BuJazzO und tourte mit verschiedenen Bands in China, den Philippinen, Syrien, Libanon, Jordanien, Palästina, Israel, Frankreich, Vietnam, Benin, Südkorea, Litauen, den USA, Palau und den Niederlanden.

Seine kompositorische Arbeit präsentiert er in seinen Bands Makkro („Räume“ 2014 / “.why” 2016) und pollon („herb“ 2016) mit denen er regelmäßig konzertiert. Auf Basis dieser Arbeit wurde ihm 2014 ein Stipendium des DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst) verliehen, um für ein Jahr am Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen / Dänemark zu studieren.

Thomas ist ein aktives Mitglied der jungen deutschen Jazzszene. Er arbeitet neben seinen eigenen Projekten aktuell u.a. mit dem Subway Jazz Orchestra (“Primal Scream” 2016), dem Mengamo Trio (“The One” 2016), und der elektro-hardcore Band Monophonist („Personalunion“ 2014). Er spielte Konzerte auf vielen verschiedenen Festivals, wie dem Enjoy Jazz Festival, dem Klavierfestival Ruhr, dem Moers Festival, auf der Jazz Ahead in Bremen, Klaipeda Jazz Festival Lithuania, dem Euroblast Festival und der Kölner Philharmonie.

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„Verneri Pohjola hat das Zeug zum internationalen Jazzstar.“ (Allaboutjazz.com) Der Trompeter wurde 1977 als Sohn der finnischen Jazzlegende Pekka Pohjola geboren. Ähnlich wie sein Vorbild Miles Davis zeichnen ihn sein Sinn für Raum in der Musik und große Melodiebögen, doch zugleich auch ein virtuoser Umgang mit subtilen Zwischentönen aus. Mindestens genauso faszinierend, wie der Trompeter Verneri Pohjola, sind seine Fähigkeiten als Komponist und Arrangeur – von höchst unkonventionellen Quartett-Sounds bis zu komplexen Arrangements für große Besetzungen.

Er studierte am Jazz-und-Pop-Konservatorium und der Örebro-Musikschule in Helsinki. Ab 1999 studierte er Jazzmusik an der Sibelius-Akademie. Hier lernte er den Pianisten Tuomo Prättälä, den Bassisten Antti Lötjönen und den Schlagzeuger Olavi Louhivuori kennen, mit denen er 2002 das Ilmiliekki Quartet gründete. 2004 erschien deren Debütalbum March of the Alpha Males, dem 2006 Take It With Me folgte.

Daneben ist Pohjola Mitglied der Band Quintessence, der Band von Iro Haarla, des Ensembles Suhkan Uhka von Antti Hytti und Jone Takamäki, des UMO Jazz Orchestra und der Postrock-Band Silvio, wo er Schlagzeug spielt. Mit seinem Bruder Ilmari spielte er erstmals auf dem Album Views (2001) seines Vaters Pekka Pohjola.

Sein Quartett wurde mit dem Teosto-Preis der Verwertungs-Gesellschaft der finnischen Komponisten ausgezeichnet, und Pohjola wurde beim Pori Jazzfestival zum Künstler des Jahres gewählt. 2004 wurde das Quartett zum offiziellen Empfang durch die finnische Staatspräsidentin Tarja Halonen anlässlich des finnischen Unabhängigkeitstages geladen. Für sein Album Aurora erhielt Pohjola 2009 einen Jazz-Emma

Philleicht Jazz?! präsentiert ADHD (aus Island) 25.10.2017

Lebenskurven verlaufen unterschiedlich. Auf einer Insel wie Island, auf der nicht nur jeder Einwohner fast jeden anderen Einwohner kennt, sondern jeder Musiker, egal welchen Genres, schon mal mit jedem anderen Musiker, egal welchen anderen Genres, gespielt hat, entfalten sich Lebenskurven ganz anders als in einem multiplen Wimmelgebilde wie Deutschland. Die vierköpfige Band ADHD kommt aus Island. Ihre bisherigen fünf CDs waren Sinnbilder für die unendlichen Weiten des hohen Nordens, dessen freie Sichtachsen höchstens von Vulkanen unterbrochen werden, deren Namen nicht einmal geübte Nachrichtensprecher problemfrei über die Lippen bekommen. Island – ein Land der Extreme. Zu diesen Extremen gehört eben auch eine extrem hohe Musikerdichte, gemessen an der Gesamtbevölkerung. Eine Dichte, die auf kurz oder lang Reibung verursacht. Und die ist nun auf „6“ zu hören.

 

Das Motto von ADHD könnte lauten: „We are family“! Keyboarder DAVÍÐ ÞÓR JÓNSSON, Gitarrist und Bassist ÓMAR GUÐJÓNSSON, Saxofonist ÓSKAR GUÐJÓNSSON und Schlagzeuger MAGNÚS TRYGVASON ELIASSEN kennen sich schon seit ihrer Kindheit. Mehr als alles andere sind sie Freunde, die gemeinsam durch Dick und Dünn gehen. Genau genommen sind sie der kreative Kern einer großen Familie, zu der auch alle anderen Mitglieder – Frauen, Kinder, Freunde, Verwandte, Gleichgesinnte – dieses verschworenen Stammes gehören. Immer was los im Hause ADHD. Also doch ein Wimmelgebilde. Seit 2009 sind sie obendrein eine Band, aber da sie sich schon so lange kennen, sind sie immer ohne Definitionen oder Kategorien ausgekommen. „Viele Bands arbeiten zusammen, weil es sich aus musikalischen Gründen anbietet“, erzählt ÓSKAR GUÐJÓNSSON. „Bei uns ist das ein wenig anders. Unsere musikalischen Hintergründe sind höchst unterschiedlich, aber wir gehören zusammen. In der Band können wir unsere gemeinsame Basis definieren.“

 

Diese Suche nach dem gemeinsamen Punkt in der Konzentration der Weite macht die vier Wikinger zu einer unverwechselbaren Einheit. Obgleich die instrumentalen Zuständigkeiten zwischen den Mitgliedern klar verteilt sind, geht es doch immer um den kollektiven Sound, der wiederum so kompakt ist, dass sich das Kollektive in einem unteilbaren Ganzen auflöst. Sie sind eine Band, in der sich die vier Extremisten ausleben können, aber komplett ohne rituelle Muskelspielereien auskommen.

 

Der Bandname ADHD (Attention Deficit Hyperactivity Disorder) mag angesichts der geradezu hypnotischen Wirkung der musikalischen Verläufe innerhalb der Formation dieses Namens ein wenig verwirrend sein, aber GUÐJÓNSSON räumt auch eine therapeutische Wirkung auf die Gruppe selbst ein. Wie bei einem Vulkan konzentriert sich die Energie zunächst nach innen, um daraufhin mit umso mehr Wucht und Nachdruck nach außen zu dringen. Auf ihrem neuen Album „6“ fokussieren ADHD sich noch viel überzeugender als bisher auf ihre eruptive Live-Energie.

 

„6“ – die Nummerierungen der Titel haben sie sich von Led Zeppelin abgeguckt – ist in vieler Hinsicht eine Zäsur. ADHD nahmen sich im Studio doppelt so viel Zeit wie sonst. Und plötzlich treten wie Geysire Dinge an die Oberfläche, die man so nicht im Sound der Band vermutet hätte. Im festen Verbund eines kohäsiven Quartetts schälen sich vier Individualisten heraus, die mit dem Standbein jeweils immer noch auf der gemeinsamen Plattform stehen, sich mit dem Spielbein aber in vier unterschiedliche Richtungen wagen. Es rockt, brodelt und zischt. Kontraste treten hervor. Die Musik bleibt im jazzigen Flow kontemplativ, und doch sind da plötzlich Störgeräusche, Umleitungen und Ablenkungen, die so im Gefüge der Band bisher nicht zu hören waren. GUÐJÓNSSON lacht versonnen. „Ist es nicht genau das, worum es im Leben geht? Kontraste.“

 

Einen ähnlich wichtigen Anteil an dieser Neuaufstellung unter gleichen Vorzeichen hatte das heimliche fünfte Mitglied von ADHD, Toningenieur ÍVARI RAGNARSSYNI, der in der zerklüfteten Landschaft des isländischen Sounds all jene Kontraste, Konturen und Abgründe herausarbeiten konnte, die der stilistischen Vielfalt der Band endlich vollends gerecht werden. Doch nicht nur das, die Isländer klingen rauer und direkter als je zuvor. In das zentrale ADHD-Motiv Frieden mischen sich Anklänge von urbaner Wut und Unnachgiebigkeit. GUÐJÓNSSON führt das auf den Umstand zurück, dass alle vier Bandmitglieder mittlerweile Väter sind, was die gemeinsame Family Affair nochmal mehr in den Mittelpunkt rückt. „Wir wissen inzwischen, worum es im Leben geht. Das schlägt sich in unserer Musik wieder.“

 

ADHD leugnen keineswegs ihre Wurzeln im Jazz. Improvisation und das spontane Reagieren auf den Augenblick sind immer noch wesentliche Komponenten in ihrer Musik. Doch Musiker von einer Insel, auf der nur 300.000 Menschen leben, müssen vielseitig aufgestellt sein. Insofern leugnen sie überhaupt nichts, sondern öffnen alle Türen, lassen alles zu, was sie auch in anderen Kontexten musikalisch umtreibt. Mit jedem Album steigern sie die radikale Bewusstheit, mit der sie diese ebenso monolithische wie holistische Musik spielen, und gehen aufs Ganze. Auf „6“ lassen sie vollends alle Regeln und Rücksichten hinter sich und gelangen an einen Punkt, an dem es nur noch um ein unmittelbares Ausleben ihrer selbst im Klang geht. Jeder für sich und alle gemeinsam. Das Drehbuch für „6“ ist ihnen direkt vom Leben in die Instrumente geschrieben worden. Und das ist gut so, denn auf diesem Weg wird die Familie immer größer.

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ÓSKAR GUÐJÓNSSON - saxophone player

DAVÍÐ ÞÓR JÓNSSON – p,organ, keys

ÓMAR GUÐJÓNSSON - guitarist und bassist

MAGNÚS TRYGVASON - drums

Philleicht Jazz?! präsentiert Thomas Bracht Band 04.11.2017

Einer der ersten Musiker im Leicht & Selig (damals noch Sinnbild) kehrt heim! Wir freuen uns sehr auf Thomas Bracht und seiner Band, die mit der aktuellen CD "Unterwegs" wieder nach Ladenburg kommen.

Es beginnt alles mit einem ersten Schritt, dem Mut nach vorne zu gehen, sich umzuschauen und zu wissen von nun an einen neuen Pfad zu beschreiten.

Sich zu lösen, aus der alltäglichen Komfortzone auszubrechen und schlicht den Aufbruch wagen. Diesen Aufbruch hat auch Thomas Bracht gewagt, nicht nur aus musikalischer Sicht, aber seit diesem Moment ist der Pianist und Komponist unterwegs.

Thomas Bracht war jahrelang als Sideman (u.a. mit Dee Dee Bridgewater, Nils Landgren, Didier Lockwood, Paquito d’Rivera, Maynard Ferguson) in etlichen musikalischen Formationen unterwegs, es brauchte aber erst ein großes und einschneidendes Erlebnis bis er den Mut fasste selbst

aktiv zu werden.

Seine Tochter Maria wurde geboren und so begann neben dem privaten auch der musikalische Aufbruch.

Neues wurde entdeckt, Verantwortung übernommen, neue Menschen kennengelernt, der „Schatten des Sideman“ verlassen, Landschaften erkundet, auch mal ein Irrweg beschritten oder in einer Sackgasse wieder gewendet, aber jedes Mal auf ein neues die Herausforderung erkannt und sich dieser angenommen.

Auf dieser Reise war Thomas Bracht auch nicht alleine. Unterstützt wurde er durch seine Familie, auf seinem musikalischen Weg durch seine langjährigen Bandkollegen und Freunde aber auch durch neue musikalische Mitstreiter.

Einer dieser Mitstreiter ist der international gefeierte Ausnahme-Posaunist Nils Wogram.

Ebenfalls mit von der Partie ist der Saxophonist Sven Decker, sowie Stephan Matheus an der Trompete, Tobias Fritzen am Bass, der New Yorker Perkussionist Jerome Goldschmidt, Konrad Matheus am Schlagzeug, Leana Sealy als Vocal und Thomas Bracht selbst am Piano, Clavinet, Synthesizer und den Samples.

Die neue CD unterwegs

„Mit dieser sehr reizvollen Besetzung, bestehend aus Bandleadern, Komponisten und kreativen Köpfen - sie in meine Klangwelt zu ziehen, zu erleben wie sie meinen Kompositionen Leben „einhauchen“, ihre ganz persönliche Note mit einbringen und Teil meiner „Welt“ werden, war eine

großartige Erfahrung!“, schwärmt Thomas Bracht von der

Zusammenarbeit für unterwegs

Vor allem die großen Featuregäste, Nils Wogram und Sven Decker haben in den vergangenen Jahren doch für sehr viel Aufhören gesorgt. Auf der vorliegenden Produktion finden sich beide allerdings, für deren Verhältnisse, in einem eher entspannten, jazzigen Gewand. Nils Wogram als ECHO Preisträger und einer der international gefragtesten Musiker Deutschlands verleiht der Produktion ihre unverwechselbare

Sounddefintion. Sven Decker, aus der modernenEssener Schule kommend, am Saxophon gilt auch als einer der innovativen jungen Wilden auf dem nationalen und internationalen Jazzparkett.

Ebenfalls zeichnet sich das Album durch die Variabilität innerhalb der Besetzung und der unterschiedlichen Stücke aus.

Auch die besondere Besetzung durch Percussions und Schlagzeug heben die Klangwelt der Veröffentlichung nur hervor.

Die Inspiration für Brachts Kompositionen kommen oftmals von seiner Familie.

„Der Song 'Maria' ist entstanden nach einem Motiv meiner 3-jährigen Tochter. Sie hat die Melodie auf dem Klavier fantasiert, den ersten Takt habe ich ihr praktisch „gestohlen“ und daraus entstand der gesamte Titel“, schwelgt Thomas Bracht stolz in Erinnerung.

Auch bei den weiteren Titeln geht es oftmals um die Familie und die vielen, tollen Erfahrungen und Erlebnisse die gemeinsam geteilt wurden. Der Track 'Elegant Lady' beschreibt ebenfalls seine Tochter Maria und der Titel 'Karussell' spricht in diesem Fall wohl auch für sich. Mit 'The Hour of the Wolf' fasst Thomas Bracht nochmals den ganzen Prozess des Aufbruchs zusammen, der neue Abschnitt in seinem Leben, welcher durch seine eigene Familie eingeläutet wurde bedeutet für ihn das größte Gut. Dieser Titel wird mit der warmen und sehr klaren Vocal von Leana Sealy als einziger Vocaltrack auch noch komplettiert.

Aber auch die restlichen Kollegen stehen dem in nichts nach.

So bilden Tobias Fritzen am Bass, Fred Noll an Percussion, Euphonium und Trompete und Konrad Matheus am Schlagzeug immer einen soliden, groovigen Rhythmus-Teppich.

Thomas Bracht und Band spielen in wechselnder Besetzung. Die Basis bildet das Quartett mit Tobias Fritzen, Fred Noll und Konrad Matheus. Das Musiker Kollektiv tritt aber auch in größerer Besetzung auf, als Quintett mit Sven Decker an Bassklarinette, Tenorsaxofon und Klarinette oder als Sextett mit Philipp Schug oder Nils Wogram an der Posaune, kann aber auch erweitert werden durch Leana Sealy am Gesang und Jerome Goldschmidt an den Latin Percussion.

Thomas Bracht will sich hier keine Grenzen setzen. Die Kompositionen stehen im Vordergrund und bestimmen die Orchestrierung...

Einordnen lässt sich der Sound, in einer Mischung aus Jazz, Rock, Pop und Fusionmusik der 70er Jahre a la „Weather Report, Jan Hammer oder Billy Cobham“ mit progressiven, modernen, originellen Elementen und ein wenig Weltmusik. Das Comeback der „Keyboardburg“, eine gewisse Lautstärke und Spielfreude, wabernde Synthesizer über coolen, funkig- bis rockigen Beats und eine Hornsection vom Feinsten.

 

Thomas Bracht - Keyboards,

Tobias Fritzen - Bass,

Konrad Matheus - Drums,

Fred Noll - Percussion,Euphonium und Trompete

Philleicht Jazz?! präsentiert Stareychinska und Klohmann 15.12.2017

Unser Weihnachtskonzert der anderen Art! Wir freuen uns das jahr mit dem Musiker zu beenden, der damals unsere Räume als erstes bespielte - Peter Klohmann! Und so wie es an Weihnachten dazu gehört wird er diesmal von einer Harfe begleitet. Seien Sie gespannt auf Miroslava Stareychinska & Peter Klohmann - aber erwarten Sie keine Weihnachtslieder ,-)

 

"Miroslava Stareychinska (Harfe) und

Peter Klohmann (Saxophon, Flöte, Bassklarinette),

spielt vorwiegend eigene Stücke, aber auch den ein oder anderen Hit aus Rock, Pop und Jazz. Die Stücke von Miroslava Stareychinska sind rhythmisch von bulgarischer Volksmusik beeinflusst, aber harmonisch im Jazz verwurzelt. Die Kompositionen von Peter Klohmann beinhalten eine Vielzahl verschiedener Stilistiken des Jazz, bekommen aber gerade durch die spezielle Instrumentierung dieses Duos ihre einzigartige Klangfarbe. Lyrische Klangflächen entstehen im Spiel und der Improvisation über scheinbar dem Impressionismus entliehenen Harmonien, gepaart mit der rhythmischen, aber subtilen, expressionistischen Energie des Jazz."

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Peter Klohmann (*1986), Saxophonist, Komponist und Multi-Instrumentalist. 2013

Träger des Arbeitsstipendiums Jazz der Stadt Frankfurt am Main. 2014 eröffnete er das 45. Deutsche Jazzfestival in Frankfurt am Main. Er studierte Jazz Saxophon in Mainz und Stuttgart bei Steffen Weber und Prof. Bernd Konrad und Jazz Komposition bei Prof. Rainer Tempel. Von 2001-2007 spielte er im Landesjugendjazzorchster Rheinland-Pfalz und von 2007-2011 im

Bundesjazzorchster. Seit 2012 hilft er gelegentlich in der HR-Big Band aus. 2009 gründete er die Konzertreihe „Junge Szene Frankfurt“, welche regelmäßig im Jazzkeller Frankfurt gastiert. Seit 2006 konzertiert er mit seinen eigenen künstlerischen Projekten. Tourneen führten ihn nach Brasilien, USA, Südafrika, SüdKorea,

Russland, Polen, Indien, Italien und auf den Balkan.

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Miroslava Stareychinska wurde in Plovdiv (Bulgarien) in einer Musikerfamilie geboren. Sie erheilt ihren ersten Harfenunterricht an der nationalen Musikgymnasium ihrer Heimatstadt. Im Jahr 2000 schloss sie die High School von Chicago (USA) mit spezieller Auszeichnung für musikalische Begabung ab. Zusätzlich erhielt sie in dieser Zeit Unterricht bei Deanne van Rooyan und Sarah Bullen (Soloharfenistin des Chicago Sinfonieorchesters).

 

Im Alter von 21 Jahren erhielt sie ein Engagement als Solo-Harfenistin des Opern- und Sinfonieorchesters Plovdiv, Bulgarien. Zuvor war sie bereits als Gastharfenistin des Opern- und Philharmonischen Orchesters in Rousse, Varna, Schumen, Vratsa, Sofia und Plovdiv (Bulgarien) tätig.

 

2005-2010 studierte sie in der Harfen-Klasse von Francoise Friedrich (Solo-Harfenistin der Oper Frankfurt und des Museumsorchesters) an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst – Frankfurt am Main.

 

Seit 2009 wird Miroslava Stareychinska von Margit-Anna Süß unterrichtet und gefördert.

 

Im Jahr 2012 bekam sie von Museumsverein ''Müllner Peter'' – Sachrang ein eigenes Instrument (Harfe Lyon&Healy Style 100) als Dauerleihgabe.

 

Meisterkurse bei Margit-Anna Süß, Elisabeth Fontan-Binoche, Marie-Pierre Langlamet, Erika Waardenburg, Adelheid Blovsky-Miller, Isabelle Abscheidt und Marie-Claire Jamet ergränzen ihre Ausbildung.

 

Unter anderem sammelte sie Orchestererfahrung als Aushilfe bei den Berliner Philharmonikern, Oper Frankfurt, WDR-Rundfunk Köln, SWR Stuttgart, HR-Bigband

2018

Philleicht Jazz?! präsentiert Malstrom 13.01.18

MALSTROM

 

Salim Javaid – Saxophone Axel Zajac – Guitar Jo Beyer - Drums

 

 

Ein wirbelnder Sog der in einem erloschenen unterirdischen Riesenvulkan verschwindet. Es ist ein ewiges Wechselspiel zwischen dem Abstürzen in die unendliche Tiefe des Meeres und dem Reiz des Risikos am Rande des Wirbels die Gefahr zu genießen. Sicherheit gibt es in jedem Fall nicht. Fische und anderes Meeresgetier meiden instinktiv die Nähe des Strudels, Menschen hingegen werden immer wieder Opfer ihrer nicht zu bezähmenden Neugier und wagen sich zu nahe heran.

 

- Gewinner des europäischen Burghauser Jazzpreises 2015

 

„Die Musik der drei ist eine perfekt gespielte Mischung aus Progessive Rock von Bands wie “Dream Theatre” oder “Tool” und Gitarrenvirtuosen wie Yngwie Malmsteen und vertracktem Jazz von Steve Coleman oder der Expressivitat von John Zorn. Dazu kommt aber eine jugendliche Unbedarftheit und Frische, die Spaß macht. Naturlich, wer Swing oder Hardbop erwartet hat, wurde enttauscht. Wer sich aber Zeit zum Einhoren und Miterleben dieser Musik gab, erlebte ein Konzert zum Staunen. Jeder Break sitzt, nichts knirscht da, die unzahlbaren Rhythmen wechseln in noch vertracktere; ein halbwegs ambitionierter Musiker brauchte Wochen, um die Melodielinien, die Saxophon und Gitarre beilaufig abliefern, einzuuben. Vielleicht eine mutige Entscheidung, die Jazzwoche von so einem kantigen Beitrag eroffnen zu lassen, aber sicher eine sehr gute.“

(BR-Blog, Ulrich Habersetzer, 19. März 2015)

 

„Mit Gitarre, Saxophon und Schlagzeug schaffen Axel Zajac, Salim Javaid und Jo Beyer mehr Farben und Assoziationsraume, als man von der kleinen Besetzung erwartet und haben dabei so viel Spaß an Dekonstruktion, dass aus ihrer Musik ein rundherum humorvoller Kommentar zu den Moglichkeiten des Gegenwartsjazz wird. Grund genug, ihnen den 7. Europaischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis zu uberreichen“, erklart die Jury.

 

(18. März 2015, Redaktion JazzZeitung)

"[...] Da trat beispielsweise die Band „Malstrom“ auf, ein Trio in außergewohnlicher Besetzung: Ein Saxofonist, ein Gitarrist und ein Schlagzeuger interpretierten eigene Stucke wie „Eine grune Wiese mit bunten Blumen drauf“. Da lieferte sich Axel Zajac mit seiner unkonventionellen achtsaitigen Gitarre nicht weniger unkonventionelle Schlagabtausche mit Saxofonist Salim Javaid. Melodisch-schone Passagen wurden mit experimentell-assoziativen konterkariert, eingefahrene Horgewohnheiten eingedampft."

Philleicht Jazz?! präsentiert Monoglot 24.02.2018

Das Album-Debut von MONOGLOT erschien im Dezember 2014. Mit mitreissend energetischen Live-Performances hat das schweizerisch-deutschisländische Quintett in den letzten Jahren von Basel aus auf sich aufmerksam gemacht. Der Sound zweier Tenorsaxophone ( Fabian Willman und Sebastian von Keler), Gitarre ( Kristinn Smári Kristinsson ), E-Bass ( Florian Keller ) und Schlagzeug (Luca Glausen) zeichnet ein energetisch und naives, fragiles und emotionales Klangbild. Kompositorische Raffinesse zerfließt zu improvisierten Gebilden, Struktur und Chaos vereinigen sich zu einer Art Indie-Alternative-Jazz mit Punk Attitüde.

 

Fabian Willmann (ts, ss)

Sebastian von Keler (ts, ss)

Kristinn Smári Kristinsson (guitar)

Florian Keller (eb)

Luca Glausen (drums)

Philleicht Jazz?! präsentiert Just Another Foundry 17.03.18

Eine Foundry, eine Manufaktur, eine Gießerei. Industrielle Großeinrichtungen, die darauf fokussiert sind, ihre Produkte mit engen Toleranzen durch die Retorten zu jagen. Dabei immer ein Ziel vor Augen: dass ein Werkstück dem anderen bis in die molekulare Struktur gleicht und so, nach erfolgreichem Verkauf, seinem oft einzigen Verwendungszweck zugeführt wird. Ganz anders verhält es sich jedoch mit JUST ANOTHER FOUNDRY! Das Ziel welchem das Kölner Trio entgegenstrebt, unterscheidet sich deutlich von dem der Gießerei. Es geht um Vielfalt, Wohlgestalt und die eigenen Wurzeln. Die Gruppe selbst hat sich in der Zeit des Zusammenspiels zu einer Einheit entwickelt. In ihren Kompositionen spiegelt sich immer der authentische Klang von JAF wider. Anstatt das Werkstück in eine Form zu pressen und ihm so enge Toleranzen aufzubürden, wählen sie die Form der Freiheit im Zusammenspiel trotz mikrotonale Strukturen und vertrackte Grooves. Vielmehr ist immer ein melodiöser Grundgedanke richtungsweisend, um so die Ästhetik in den Vordergrund zu rücken. Dazu gehört ebenso, dass JAF auch vor rustikalen Klängen nicht Halt macht. Jonas Engel - Saxophon Florian Herzog - Kontrabass Anthony Greminger - DrumsTrotz ihrer relativ kurzen Bandkarriere haben die drei bereits in der deutschen Jazzszene auf sich aufmerksam gemacht. Sie gewannen im Oktober 2015 den Jungen Deutschen Jazzpreis Osnabrück, im August 2016 den Tremplin Jazz Award in Avignon (FR), den Maastricht Jazz Award, spielten bei WDR Campusjazz und wurden Zweite beim Jungen Münchener Jazzpreis. “So sieht die Zukunft des Jazz in Deutschland aus.” - Süddeutsche Zeitung Ihr souveränes Spiel mit melodischer Finesse und rustikaler Brachialität gleichermaßen haben der Band bereits einige Preise eingebracht” - Uli Lemke, JazzThing“Mut zur Kante, zum Nicht-Lieblichen im intensitätsgeladenen Auftritt des exzellent zusammenspielenden Trios” - Roland Spiegel, Bayrischer Rundfunk

Philleicht Jazz?! präsentiert Marithé & Jonathan Duo am 14.04.3018

Ein Konzert nur mit Gesang und Kontrabass? Warum macht das keiner? Diese Frage haben sich auch Marithé und Jonathan gestellt. Denn mal ganz ehrlich, mehr braucht man nicht! Wunderschöne Melodien und herzerwärmende Texte zusammen mit groovigen Basslinien und warmen Klangteppichen von gestrichenem Kontrabass ist alles, was man für ein gutes Konzert braucht.

 

Die holzige Wärme der tiefen Kontrabass-Klänge und die darüber schwebende glänzende Frauenstimme erzeugen eine intime, gemütliche Atmosphäre. Ihre Musik drängt sich nicht auf, ist nicht laut, aggressiv oder kontrovers, wie so vieles in dieser Welt. Es ist ein Konzert der filigranen und leisen Töne, eine Hommage an die Schönheit der Dinge

Philleicht Jazz präsentiert Tuyala am 28.04.2018

Release Tour Booking TUYALA

 

Die Band um die Sängerin Lisa Tuyala, die ihre familiären Wurzeln unter anderem im Kongo hat, dem Mannheimer Bassisten Jonathan Sell, dem aus Rumänien stammenden Stuttgarter Schlagzeuger Daniel Kartmann und dem Freiburger Saxophonisten Nico Hutter wartet mit berührenden Vocal-Jazz und Spoken-Word Tracks auf, die ein hier und da an Abbey Lincoln erinnern lassen und an anderer Stelle einen Hauch von Ursula Rucker in sich tragen. Die Formation entwickelt eine Klangästhetik, die durch intuitives Spiel und energetische Improvisationen geprägt ist. Das Quartett erschafft Klangwelten, in denen Sprache und Musik in ständiger Wechselbeziehung stehen.

 

 

 

 

Lisa Tuyala – Gesang

Nico Hutter – Tenorsax, Bassklarinette

Jonathan Sell – Kontrabass

Daniel Kartmann – Drums, Percussion

Philleicht Jazz?! präsentiert MONO ext 11.05.18

MONO ext. Ist ein Duo bestehend aus einem Schlagzeuger und einem Pianisten.

Die Instrumentalkombination ermöglicht es dem Ensemble, mühelos zwischen den Klassikern des Repertoires, den modernen Werken und der freien improvisierten Musik auf eine neue und aufregende Weise zu switchen.

Mit einem instrumentalen und körperlichen Ansatz erforschen und verschieben sie die Grenzen der natürlichen Akustik der Snare-Trommel und des Flügels mit konventionellen Spieltechniken sowie erweiterten Techniken und Vorbereitungen.

Ihre Arbeit umfasst Elemente der konzeptionellen und spontanen Komposition, strukturierte Improvisation, Performance und Klangdichtung.

MONO ext. - KLANKBEELDJE, veröffentlicht am 22.05.2017 auf IMPAKT

 

Etienne Nillesen (NL) ist Performer und Komponist aus den Niederlanden mit Sitz in Köln. Mit einem instrumentalen und körperlichen Ansatz erforscht und verschiebt er die Grenzen der natürlichen Akustik der Snare-Trommel mit konventionellen Spieltechniken sowie erweiterten Techniken und Vorbereitungen. Seine Arbeit umfasst Elemente der konzeptionellen und spontanen Komposition, strukturierte Improvisation, Performance und Klangdichtung. Neben seiner eigenen Arbeit ist Etienne ein Performer zeitgenössischer Musik und arbeitet mit Komposition, Bewegung und Snare Drum in einer Reihe von interdisziplinären Projekten zusammen. Sein Interesse an verschiedenen Formen der Erkundungsmusik gab ihm die Gelegenheit, regelmäßig mit Künstlern wie Rudi Mahall, Claudio Puntin, Sofia Jernberg, Audrey Chen, Eve Risser, Philip Zoubek, Sebastian Gramss, Michael Thieke, Pascal Niggenkemper, Theo Bleckmann, Ernst Reijseger zu arbeiten , Shelley Hirsch, Wolter Wierbos, Wilbert DeJoode, Carl Ludwig Hubsch, Michael Vorfeld, Eivind Aarset, Tom Arthurs, Robert Landfermann, Natalie Sandtorv, Bram Stadhouders, Robert van Heumen, Brad Henkel, Simon Nabatov, Sebastian Duboc, Frank Gratkowsky, Simin Tander , Elisabeth Fügemann, Nicola Hein, Matthias Muche ... Neben dem Musiker ist er Professor am ArtEZ Institut der Künste in Arnhem / Niederlande

 

Cao Thanh Lan (VN) - ein vielseitiger Musikerin, die als klassische zeitgenössische Pianistin (mit Pierre-Laurent Aimard) trainiert wurde, findet jedoch ihr Hauptinteresse am Klang. Sie experimentiert mit analogen Synthesizer, verstärkten Objekten, vorbereiteten Marxophon / Zither, Low-Tech-Elektronik etc. Als Gastpianistin der Kammerensemble Neue Musik Berlin (KNM Ensemble) spielte sie bei Ultraschall Festival, Musica Electronica Nova Wroclaw, Galeriewanderung Berlin, etc. Sie hat auch eine breite Palette von Ensemble-Erlebnis auf Festivals, nämlich Klangspuren mit Ensemble Modern Frankfurt, Darmstadt Festival für neue Musik, Festival Ircam Paris @ Manifest, Impuls Festival, Internationales Kamermuziek Festival Schiermonnikoog, etc. Auch als experimentell aktiv Klangkünstler, Komponist in vielen verschiedenen Projekten, vor allem das elektroakustische Duo (Parallel Asteroid und Zicla-Projekte) - in Zusammenarbeit mit Gregor Siedl war sie auf Tournee und gibt Workshops für zeitgenössische Musik und Improvisation in Europa, Japan, Brasilien, China, Taiwan, Argentinien, Uruguay, Chile und Vietnam

Philleicht Jazz?! präsentiert THEA SOTI am 13.10.18

Wir begrüssen Thea Soti mit ihrem neuen akustischen jazz-poetry programm und Überraschungsgäste.

 

Sängerin und Komponistin, geboren in Subotica (SRB) in einer ungarischen Familie. Sie studierte Jazz-Gesang und Komposition in Hannover, Köln (DE) und Luzern (CH). Ihre Schwerpunkte liegen in der Erforschung der Möglichkeiten die

menschliche Stimme als Instrument einzusetzen und im Zusammenfügen von durchkomponierten Strukturen und freier Improvisation. Sie gilt als eine mutige und kompromisslose Stimme, die sich an der Schnittstelle Jazz, aktuelle Musik,

avantgardistische Poesie und improvisierte Musik bewegt. Neben ihren interdisziplinären Projekten mit TänzerInnen, arbeitet sie gerne in Grenzbereichen zwischen Sprache, Klang und Text. Gegenwärtig sind sie und ihre Kompositionen sowohl in Groß-Ensembles (Fette Hupe, Modern Art Orchestra, Subway Jazz

Orchestra, etc) als auch in verschiedenen experimentellen, frei-improvisierenden Besetzungen zu hören (RYMM, Monsters For Breakfast). Ihr Projekt Electrified Islands verbindet surreales Storytelling mit konventionellen Songstrukturen,

Performance-Elementen und Live Elektronik. Sie ist Gründungsmitglied des europäischen KomponistInnenkollektivs SUNG SOUND und seit 2015 kuratiert sie die experimentelle Konzertreihe STIMMUNGEN im Loft in Köln mit.

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