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Philleicht Jazz?!

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Konzerte 2019

Philleicht Jazz?! wurde am 14.11.2018 durch die  Bundesrepublik Deutschland für sein herausragendes Livemusikprogramm ausgezeichnet.

Saison 2019/20

Philleicht Jazz?! präsentiert Bänz Oester and the Rainmakers 10.09.2019

Eine Hochspannungsleitung zwischen Nord und Süd

Javier Vercher , Tenorsaxophon
Afrika Mkhize, Piano
Ayanda Sikade, Schlagzeug
Bänz Oester, Bass


Dass man auf der Basis einer eingängigen Melodie besonders gut ins Jazz-Nirwana vorstossen kann, hat John Coltrane mit seinen magischen Metamorphosen des Musical-Songs «My Favorite Things» auf besonders eindrückliche Weise bewiesen (Coltrane nahm das Stück erstmals 1960 auf und behielt es danach fast bis zu seinem Tod sieben Jahre später in seinem Repertoire).

Die schweizerisch-südafrikanischen Rainmakers um den international renommierten Bassisten Bänz Oester treten auf ihrer zweiten Live-Aufnahme - das Debütalbum entstand 2012 bei der Feuertaufe im Jazzclub Bird’s Eye in Basel - in die Fussstapfen Coltranes: Wie sie mit dem legendären Jacques-Brel-Chanson «Amsterdam» und dem helvetischen Dauerbrenner-Hit «Dr Schacher Seppli» anstellen, ist absolut atemberaubend. Die fünf restlichen Nummern sind nur unwesentlich weniger spektakulär. Die Rainmakers sind also unzweifelhaft eine typische Live-Band. Und darum ist es nur logisch, dass sie sich nicht in ein Studio eingesperrt haben, um ihre zweite CD aufzunehmen: Ein Löwe in freier Wildbahn wirkt ja auch viel majestätischer als im Zoo.

Der fulminanten Band gelingt quasi die Quadratur des Kreises, nämlich die Symbiose von ekstatischer Ernsthaftigkeit und Feelgood-Fröhlichkeit. Kein Wunder, dass das Publikum in Willisau aus dem Häuschen geriet und mit Jubel reagierte (auch von der Kritik gab es Lobeshymnen à discrétion). Dass dieses denkwürdige Konzert nun unter dem Titel «Ukuzinikela» auf Tonträger vorliegt, ist also ein veritabler Glücksfall. Der Name des nostalgischen Schlagerstücks, mit dem das Konzert ausklingt, darf als eine Art Versprechen verstanden werden: «Nach em Räge schint Sunne» (Nach dem Regen scheint die Sonne). Oder anders gesagt: Diese Regenmacher zaubern die Sonne in unser Herz und in unsere Seele - dass sie dabei auf kopflastige Konzepte verzichten, ist Ehrensache.

Willisau ist gemäss Keith Jarrett «einer der besten Plätze für Musik auf der ganzen Welt». In Willisau traten nicht nur unzählige afro-amerikanische Jazzkoryphäen auf, sondern auch so gut wie alle legendären Persönlichkeiten des südafrikanischen Jazz, unter ihnen Abdullah Ibrahim, Dudu Pukwana, Johnny Dyani, Louis Moholo, Makaya Nthsoko und Chris McGregor. Früher flüchteten die meisten südafrikanischen Musiker vor der Apartheid ins Exil. Die neue Generation hat dagegen ihren Lebensmittelpunkt zumeist in ihrer angestammten Heimat, pflegt aber einen regen Austausch mit diversen Jazzszenen, die weiter nördlich angesiedelt sind.

Die Rainmakers sind ein Paradebeispiel für diesen fruchtbaren Austausch zwischen Nord und Süd: Der Bandleader Bänz Oester und Javier Vercher (Tenorsax) kommen aus Europa, der Pianist Afrika Mkhize und der Schlagzeuger Ayanda Sikade zählen zu den neuen Überfliegern aus Südafrika. Zu viert bilden sie eine verschworene Einheit, die sich durch nichts und niemanden auseinanderdividieren lässt. Mit anderen Worten: Wir haben es mit einer Formation zu tun, in der die individuelle Klasse aller Beteiligten nicht in egozentrischer Manier zur Schau gestellt wird, sondern in kollektive Energie umgewandelt wird.

Oester, der eine langjährige Faszination für die überaus reiche Musikkultur Afrikas hegt, sagt es so: «Ich will auf Augenhöhe mit den anderen Musikern kommunizieren. Dafür ist eine gewisse Haltung nötig, die kein Hierarchiedenken verträgt. Mir geht es darum, Grenzen zu sprengen. Ich schreibe niemandem etwas vor - die Musik wird gemeinsam entwickelt.» Und zwar entlang einer Hochspannungsleitung zwischen Nord und Süd.



MUSIKER

Der Bandleader Bänz Oester ist seit den frühen Achziger Jahren auf der Berner - und der internationalen Jazz-und Improszene präsent mit einer Vielzahl von eigenen und kollektiv geleiteten Projekten und als gefragter Sideman. Zurzeit ist er – neben dem eigenen Quartett – mit dem WHO-Trio (mit Michel Wintsch und Gerry Hemingway) und im Duo mit dem Berner Sänger Andreas Schaerer tätig, als Sideman unterwegs ist er aktuell mit dem Marcus Wyatt Quartet, Fisch im Trio, dem Simon Spiess Trio u.a.
Bänz Oester ist Professor/Dozent an den Musikhochschulen Basel und Lausanne.
www.baenzoester.com

Javier Vercher ist in Madrid geboren und lebt in Valencia. Nach dem klassischen Klarinettenstudium besucht er das Berklee College in Boston, anschliessend zieht er für einige Zeit nach New York. Zurück in Spanien, wird er 2007 mit dem Tete Montoliu Best Breakthrough Award ausgezeichnet. Er hat eine ganze Reihe eigener CDs publiziert. Zusammenarbeit auf der Bühne und im Studio mit Larry Grenadier, Lionel Loueke, Billy Hart, Jorge Rossy, Bob Moses, Robert Glasper und vielen anderen.
https://javierverchermusic.wordpress.com/


Der südafrikanische Pianist Afrika Mkhize ist in Johannesburg wohnhaft. Mit seinem unverwechselbaren Klavierspiel, als vielseitiger Producer und vor allem als musikalischer Leiter der letzten Band von Miriam Makeba hat er sich in seiner Heimat einen grossen Namen geschaffen, und mit Miriam Makebas Band hat er die ganze Welt bereist.

Auch der Schlagzeuger Ayanda Sikade lebt in Johannesburg, er arbeitet mit vielen prominenten südafrikanischen Musikern zusammen, z.B. Feya Faku, Bheki Mseleku, Robbie Jansen, Barney Rachabane, Darius Brubeck. Er war auch Mitglied in der letzten Band des legendären Saxophonisten Zim Ngqawana.


PRESSESTIMMEN ZUR UKUZINIKELA-CD RELEASE TOUR 2016

„Bänz Oester und seine Rainmakers gehören zu der Kaste musikalischer Ma-
gier, von denen eine Kraft und Spiritualität ausgeht, die den Hörer physisch packt und in eine andere Welt katapultiert.“
Badische Zeitung


„Kommunikation pur. Die neue Live-Aufnahme von Bänz Oesters Quartett The Rainmakers sprüht vor Spielfreude und Ideen.“
Jazz Podium

„Eine gänzlich entfesselte Band, die so manchen im Publikum mit offenstehendem Mund zurückliess“
Jazzthetik

„Das Festivalpublikum war zu Recht begeistert. Eine Entdeckung!

Jazz Thing

„Ukuzinikela zelebriert die grosse Geste des gemeinsamen, spontanen Musikschaffens“
CD des Monats in Stereoplay

„Die Kulturen und Kontinente übergreifende Band wirkt so eins, dass sie wieder einmal beweist, dass Afrika das Mutterland der Weltsprache Jazz ist - es ist wie unendlich weit reisen und gleichzeitig nach Hause kommen.“

CD der Woche im NDR

„die immens erfolgreiche Band Bänz Oester & The Rainmakers“

Spiegel Online

„Tolle Sache, das - großer Jazz allemal "
CD-Tipp BR


„Die lmprovisationen und das lnterplay entfachen aus der kleinen Glut einer einfachen Melodie immer wieder Momente grösster lntensität, sei es im Ausdruck purer Freude oder, auf der anderen Seite der Skala, von Nachdenklichkeit.“

Jazz’n’More

„Ukuzinikela ist eine kraftgeladene Ode an die Energie der Improvisation“

Berner Kulturagenda

„Grundsätzlich kann man mit Musik die Welt nicht verbessern. Aber es gibt Bands, bei deren Auftritten die Welt besser wird. Zu diesen Gruppen zählt das Quartett The Rainmakers.“
Der Bund

„Wer diese fulminante Jazz- Band während eines Auftrittes beobachten durfte, der weiß natürlich, dass man ihnen nur mit einer Live-Aufnahme halbwegs gerecht werden kann.“
Emder Zeitung

„Wie „dr Schacher Seppli“ und der nicht weniger bekannte Schlager ,,Nach em Räge
schinnt Sunne" von den Rainmakers in die pulsierende Welt des Jazz transferiert werden, macht glücklich.“
Fono Forum

„Unglaublich, die Spielfreude dieses Quartetts um Bänz Oester!“

Hamburger Abendblatt

„Das gibt es in diesem Genre nur ganz selten: Mit lauten Jubelrufen und aufstamp- fenden Füßen wurden Bänz Oester & The Rainmakers nach über zwei Stunden von etwa 120 restlos begeisterten Zuschauern verabschiedet. Was sich am Donnerstagabend im Leeraner Kulturspeicher abspielte, kann man getrost als Triumphzug einer noch jungen Jazz-Band bezeichnen.“
Emder Zeitung

„Es sind noch nicht einmal zwei Minuten vergangen, und schon werden bei mir Assoziationen geweckt. Ich wähne mich in einer Art spiritueller Umgebung.“

Musikansich.de

„Das Willisauer Konzert der vier «Regenmacher» vom 30. August 2014 hat nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Der Jubel des Publikums ist auf der CD hörbar. Nicht weniger euphorisch waren die Medienkritiken: Die NZZ lobte die «Intensität von Inspiration und Energien», der «Tages-Anzeiger» sprach von einem «Sturm der Emotionen», der Winterthurer «Landbote» von einem «triumphalen Auftritt». Ähnlich hymnisch lesen sich Kritiken von Konzerten in Deutschland und Südafrika.“

Kulturtipp

Philleicht Jazz?! präsentiert die Fichten 21.09.2019


Das Trio DIE FICHTEN wurde 2014 von Leonhard Huhn gegründet. Die drei Musiker arbeiten europaweit und sind bekannt dafür musikalische Grenzgänger zu sein und auf der Bühne zu überraschen.

Die erste Idee, die zu diesem Trio führte, war ein Lächeln, worauf hin Leonhard Huhns jahrelange Leidenschaft für die klassische Trio-Besetzung neu auffammte. Gemeinsam spielen sie ihre eigene, rumpelnde und quirlige Musik, Cool Jazz mit Präparationen in extremen Dynamiken. Die Melodien sind

ungewohnt – sie basieren nicht auf bekannten harmonischen Strukturen, Saxophon und Bass sind gleichwertige Melodieinstrumente und die Aufgabenverteilung der einzelnen Instrumente ist überraschend und fexibel.

Nennen wir ihre Musik 'Jazz' und lassen wir uns tänzelnd durch den Klang der Fichten führen!

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1. Preis GRAND PRIX „Tremplin Jazz d'Avignon 2014“ (Frankreich)

„Ihr Jazz ist pur, von einer feinen Fragilität (sie spielen sehr eng zusammen,

ohne jegliche Absprache); sie vereinigen graziles Gleichgewicht,

intelligentes Wechselspiel, Wagemut, Humor und einige ziemlich spektakuläre Effekte

des Schlagzeugers.“ (Sophie Champon, 2015)

„... Huhns Tonbildung strahlt Wärme und Intimität aus... Man möchte manchmal fast meinen,

dass er zu den Intervallen ein so zärtliches Verhältnis pfegt, dass ein lauterer,

expressiverer Zugang zum Spielen unnötig oder unangebracht erschiene...

Automatisch beginnt man, dem entstehenden Klang genauer nachzulauschen. .“

(Hans-Jürgen Linke, Laudatio, Horst Will Stipendium 2015 Köln)

„... die famose, eigensinnige, komplexe und zugleich auch merkwürdige Musik

des jungen deutschen Trios mit dem schönen Namen „Die Fichten“ ...“

(Frankfurter Rundschau, Feb. 2017)

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LEONHARD HUHN (*1986, Berlin/ DE)

Leonhard Huhn spielte zu nächst in der lokalen Jazzszene Berlins, bis er 2006 nach Köln zog. Dort

studierte er u.a. bei Frank Gratkowski an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bis 2011 und

arbeitet seitdem als Musiker und Performer in vielen zeitgenössischen Kontexten. 2015 wurde er für

sein Schaffen mit dem Horst-und-Gretl-Will Stipendium der Stadt Köln ausgezeichnet. November

2017 tourte er mit der Band C.A.R. durch Pakistan, Sri Lanka und Indien, besuchte 2016 die SAMUR

Residenz in Chennai und gewann mit seinem Trio DIE FICHTEN den Tremplin Jazz Avignon Grand Prix 2014 in Frankreich.

Sein Spiel ist vorwiegend vom Cool Jazz, barocker, zeitgenössischer klassischer und elektronischer

Musik inspiriert sowie Eindrücken, die er während Aufenthalten in Kirgistan, Uzbekistan, Türkei, Indien

und Serbien sammelte. Huhn war an Veröffentlichungen mit Sebastian Gramss, Niels Klein, Joscha

Oetz, Hayden Chisholm u.a. beteiligt. Er konzertiert regelmäßig europaweit und spielt mit Bands wie

COLONEL PETROVs GOOD JUDGEMENT, SCHMIDS HUHN, TRIO GRUNDSTEIN u.a.. Gemeinsam mit

dem 12 köpfgen Kollektiv IMPAKT organisiert er Konzertreihen und Veranstaltungen in Köln.

 

 

STEFAN SCHÖNEGG (*1986, Heppenheim/ DE)

Stefan Schönegg ist in Konstanz aufgewachsen und studierte klassischen Kontrabass und

Jazzkontrabass in Berlin und Köln, lebt und arbeitet in Köln. Er ist im Spannungsfeld von

Improvisierter Musik, Jazz, Neue Musik aktiv. Auftritte in ganz Europa, u.a. beim Moers Festival,

Warschauer Herbst, Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt.

Ist Gründungsmitglied des Kölner Kollektivs für improvisierte Musik IMPAKT, arbeitet neben dem

Solospiel und diversen Bands und Ensembles wie Enso, Simon Nabatov Trio, Totenhagen Quartett,

Schmids Huhn Quartett u.a. auch regelmäßig in interdisziplinären Besetzungen.

 

 

DOMINIK MAHNIG (*1989, Willisau/ CH)

Dominik Mahnig wuchs in einer Musikerfamilie in Willisau (CH) auf und trommelte bereits als 3-

jähriger auf Kartons, Pfannen und Kochtöpfen. Das legendäre Jazzfestival Willisau begeisterte ihn von

Kindesbeinen an für Jazz und Improvisierte Musik.

Nach seinem Bachelorabschluss in Luzern absolvierte er ein Masterstudium in Köln, wo sich

mittlerweile sein Lebensmittelpunkt befndet. Gerry Hemingway, Frank Gratkowski und Jonas

Burgwinkel waren wichtige Mentoren auf diesem Weg.

Als Improvisator hat er bereits seine Spuren hinterlassen und konzertierte mit den Musikern Simon

Nabatov, Mark Dresser, Dieter Manderscheid, Matthias Schubert, Philip Zoubek, Frank Gratkowski,

Niels Klein, Robert Landfermann uva. Für seine solistischen Ausfüge wurde er 2013 mit dem

Wilhelm-Fabry Förderpreis der Stadt Hilden und 2017 mit Horst-Gretl-Will Stipendium der Stadt Köln

ausgezeichnet.

Für seine Working Bands The Great Harry Hillman (ZKB Jazzpreis 2015) das Zooom Trio ist er auch

kompositorisch tätig.

Philleicht Jazz?! präsentiert Kali 12.10.2019

Kali repräsentiert den frischen und seriösen Geist einer neuen Generation von post-genre Musikern. Nicolas Stocker am Schlagzeug (u.a. Mitglied der Nik Bärtsch’s Mobile und Marena Whicher), Urs Müller an der Gitarre (u.a. Mitglied von Sha’s Feckel) und Raphael Loher am präparierten Klavier (u.a. Mitglied von Sekhmet) sind bereits hellhörig in einer musikalischen Welt aufgewachsen, in der Prog Groove, Noise, New Minimal, Ambient und zeitgenössischen klassische Kammermusik einfach verschiedene Dialekte einer gemeinsamen Sprache geworden sind. Sie fühlen sich gleichzeitig im komponierten wie im
frei improvisierten musikalischen Kontext heimisch und folgen so ihrer kreativen Intuition ohne Ideologie dafür mit einem umso breiteren Verständnis der Musikgeschichte.
Mit diesem Hintergrund kreieren Kali zwanglos mit Feingefühl für Klänge und mit progressivem Power wundersam dunkle Pattern-Räume, rohe Minimal-Groove-Verzahnungen und abstrakte, mystische Trips. Die kreativen Möglichkeiten der Band
reichen dabei von epischen Dramaturgien bis zu minimalistischen Miniaturen von funkelnder Schönheit.
Kali ist eine genuine Working-Band, die viel Zeit, Leidenschaft und Geduld in die Idee investiert, ein wahrhaftiger, musikalischer und sozialer Organismus zu sein – mit wöchentlichen Sessions und jahrelanger Proben-Arbeit. Mit diesem konsequenten Band-
Spirit und ihrem enormen Groove-Know-How kreieren die drei verschworenen Band-Mitglieder eine sich ständig weiterentwickelnde Welt neuer Klang-Kombinationen und
rhythmischer Feinheiten und Interaktionen.

„A cataclysmic blast of stunning and emotionally cathartic driving energy.“
Londonjazznews.com

„Kali ist eine Entdeckung: Die Klangmischungen und dramaturgischen Spannungsfelder
dieser jungen Band aus Luzern/Zürich sind beeindruckend.“
Pirmin Bossart, Jazzfestival Willisau

„Kali bildet mit viel Sensibilität einen eigenen magischen Sound, der den Zuhörer in andere Sphären katapultiert und viel Raum für Neues lässt.“
Debra Richards, Match & Fuse Festival, London

Philleicht Jazz?! präsentiert STAX 19.10.2019

 

Max Stadtfeld spielt gerne Schlagzeug und mit Worten. Somit war der Weg zu Stax Madtfeld, oder

einfach nur Stax kurz. Stax funktioniert super auf Deutsch und auf Englisch, klingt jeweils nur

unterschiedlich. Dementsprechend ist auch die Musik, die Max sich ausgedacht hat. Schwing ist auf

jeden Fall erlaubt, Four on the Floor aber auch. Man könnte es als eine Hommage an den Rhythmus

an sich betrachten, der mal gleichförmig - elegant oder kantig und verwirrend daherkommt. Jede

Komposition bedient sich einer dieser Eigenschaften und treibt es auf die Spitze.

Lange hat Max nach Musikern gesucht, welche seine Hirngespinste in Hörbares umwandeln. Mit

Bertram Burkert hat er schon seit Beginn des Studiums an der HMT in Leipzig zu tun, Reza Askari und

Matthew Halpin hat er erst später kennengelernt. An allen dreien schätzt er, dass sie eine unverkennbare

Originalität ausstrahlen, die der Musik zu gute kommen soll. Nebenbei sind alle übrigens auch menschlich

und optisch absolute Spitzenkaliber, denn welche Band kann schon behaupten aus einem Blond-, einem

Rot-, einem Schwarz- und einem Straßenköterblondschopf zu bestehen? Nur so viel: Max ist nicht

der Rotschopf - Wem letztere Details egal sind und wer sich nicht von optischen Einflüssen ablenken

sondern von Musik überzeugen lassen will, dem sei die Musik von Stax ans Herz gelegt.



Reza Askari (Thomas Rückert Trio, spielte u.a. mit Lee Konitz) – Bass



Matthew Halpin (studierte bei Joe Lovano, George Garzone in Berklee) – Sax



Bertram Burkert (spielt im Quartett mit Hayden Chisholm, Robert Landfermann, Fabian Rösch) – Gitarre



Max Stadtfeld – Drums

Philleicht Jazz?! präsentiert Emißatett 02.11.2019

Emißatett ist die Verwirklichung von direkter musikalischer Kommunikation. Fünf Stimmen, die gleichberechtigt sprechen, antworten und zuhören. Es entsteht ein dichtes aber transparentes Gebäude von Ereignissen, eine komplexe Struktur. Für dieses Erlebnis existiert keine intellektuelle Definition. Der Intuition des Hörers bleibt es überlassen, ob er ausschließlich hört oder auch denkt, ob er in sich versinkt oder schaut, ob er analysiert oder sich hinein schwingt in die Musik.

Ein Teil der Sprecher gelangt über strukturierte Vorlagen zu neuen Gesprächsthemen, die von anderen kompositionsfreien Stimmen aktiv aufgenommen werden. Manchmal formulieren Gastredner neue Themen und setzen alte Kompositionen in einen neuen Kontext.

Das Gebilde Emißatett bleibt ständig in Bewegung und ist dabei thematisch immer am aktuellen Diskurs.



Elisabeth Coudoux – Cello, composition

Matthias Muche – Trombone

Robert Landfermann – Double Bass

Philip Zoubek – prepared Piano

Etienne Nillesen – extended snare drum&cymbals

Philleicht Jazz?! präsentiert Rotwelsch 16.11.2019

Rotwelsch horcht zurück in eine Zeit, in der Musikanten in einen Topf mit fahrendem Gesindel, mit «Zigeunern», mit den jüdischen reisenden Händlern, den Ganoven, Räubern und Banditen geworfen wurden. Rotwelsch war ihre Sprache, deren Ausläufer bis heute in Parallelgesellschaften florieren. Sie bietet einen faszinierenden Zugang zu eigentümlichen Identitäten am Rande der bürgerlichen Gesellschaft, die trotz argwöhnischer Blicke der Arrivierten einen grossen Einfluss auf die abendländische Kultur hatten.

Während der Alltag dieser Randgänger hart und mit zahlreichen Entbehrungen verknüpft war, fanden idealisierte Vertreter dieser Welt den Weg auf die Bühnen und in die Romane des Bürgertums – Franz Moor aus Schillers «Die Räuber», Kleists «Michael Kohlhaas», die Banditen und «Zigeuner» der Operetten ebenso wie die «Bergkatzen» und «Räuberprinzessinnen». Raubeinige Wegelagerer mit grossen Gefühlen, gesellige Runden unter Alkoholeinfluss am Lagerfeuer, Verwirrspiele, Finten und Manöver, die ihren Ausgang mal mit operettenhaftem Happy End, mal am Galgen nahmen, unterhielten die Massen bestens.

Die Musik von Rotwelsch bezieht sich spielerisch und schalkhaft auf diese kreative und sprachschöpferische Kultur sowie ihre romantisierte Spiegelung in der literarischen Welt. Eigenkompositionen mit Wurzeln in der Jazztradition und sprechenden Titeln wie «Vagabundenherz» oder «Verirrungen auf der Gefühlsschlachtbank» schielen zum grossen Pathos, während Stücke wie «Dirnengeplapper» vor Lautmalerei keinen Halt machen. Kraft und Spontaneität bezieht Rotwelsch aus der improvisierten Musik. Statt dem Real Book dienen unvergessene Klassiker der Operettenwelt als Basis für Neuinterpretationen («Ich knüpfte manche zarte Bande», «Schwarze Ninetta»). Rotwelsch vagabundiert zwischen diesen musikalischen Welten und wagt den Drahtseilakt zwischen Kunst, Krach und Kitsch.

Philipp Maria Rosenberg - Piano

Florian Kolb - Doublebass

Chris Massey - Drums
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Philipp Maria Rosenberg, geboren 1993 in Winterthur, ist ein Schweizer Pianist undKomponist lebhaft in Zürich. Bereits im frühen Kindesalter erlernte er das Klavierspiel,welches sich in seinem fünfzehnten Lebensjahr, unter Aufsicht Miugel Bächtold’s, zuseiner grossen Passion entwickelte. Er besuchte das Winterthurer Institut AktuellerMusik (WIAM) mit Unterricht bei Greg Galli, Albert Landolt und Bela Balint, dessenKlavier und Arrangierkünste einen massgebenden Einfluss hatten. Es folgten diverseMeisterkurse bei amerikanischen Jazzkoryphäen wie Aaron Parks, Aaron Goldberg undJohn Escreet. 2018 begann er mit dem Master of Perfomance am Jazzcampus Basel,wo er bei Hans Feigenwinter und Lester Menezes Unterricht geniesst. Neben dem TrioRotwelsch, gehört das Duo mit Jazzsängerin Andrea Janser, mit welcher er 2015 dasAlbum Enjoy It (Unit Records) veröffentlichte, zu seinen Langzeitprojekten.
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Florian Kolb, geboren 1991 in Uster, begann schon in früher Kindheit mit dem Cellospiel.Im dreizehnten Lebensjahr entdeckte er das Schlagzeug und kurze Zeit später inspiriertdurch seine Liebe zum Jazz das Kontrabassspiel für sich. Er liess sich im WIAM inSchlagzeug bei Chris Massey, Michel Barengo und Peter Haas ausbilden.Anschliessend absolvierte er seinen Bachelor in Kontrabass an der ZHdK mit Unterrichtbei Andreas Cincera, Rätus Flisch, Dominique Girod und Christian Weber. Es folgte einMasterstudium an der ZHdK mit Schwerpunkt Schlagzeug/Pädagogik bei Lucas Niggliund Tony Renold. Er spielt in verschiedenen Projekten hauptsächlich in den BereichenImprovisierte Musik, Barock und zeitgenössische Musik. Seit dem Herbst 2017 kuratiertFlorian Kolb zusammen mit Lucas Niggli die Konzertreihe PAM in Uster. Aktuelle Bandssind: Rotwelsch, White Pulse, Piffalamozza, Menschenstoff und Cheibe Balagan.
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Chris Massey, Schlagzeuger aus Buffalo, New York, USA.
Er besuchte in den späten70er Jahren das Berklee College of Music in Boston, wo er mit Kevin Eubanks, MikeGibbs und dem Gitarristen Michael Leasure auftrat und bei Drummer Joe Huntstudierte. Nach seinem Umzug nach New York City lernte er die Jazzlegende Bill Frisellkennen. Zusammen nahmen sie ein Album auf und tourten durch die Ost-USA. Erperformte mit dem amerikanischen Dichter Robert Creeley, dem Bassisten SteveSwallow, dem Gitarristen Raoul Bjorkenheim, dem Pianisten Jim Beard, dem GitarristenDavid Grissom, dem Blues-Gitarristen Chris Duarte und war Teil der Gruppe "foreversharp and vivid" mit dem Gitarristen David Torn. Er spielte auch auf der CD "BuffaloReturns to the Plains" des Singer-Songwriters Jimmy LaFave, die auf Platz 2 der USABillboard Contemporary Charts landete

#Ladenburg

Philleicht Jazz?! präsentiert Acousmatics 07.12.2019

Drei Jahre nach dem EP « TNO », gestaltet Acousmatics eine elektrische Musik, die mit Sturm und Freude stilitische Grenzen überschreitet. Zwischen Hip Hop beats, electro sounds und post-rock Atmosphären vermittelt das Quartett eine offene Botschaft inmitten seiner Zeit.

Accousmatics schätzt die Originalität und lebt von der ständigen Suche nach neuen Dingen.

Der kraftvoller Sound integriert Jazz, Hip-Hop, Electro und viele andere Einflüsse wie Wellen, die Körper und Geist zum Schwingen bringen. Acousmatics ist eine junge Band, die mit einem offenen Geist geboren wurde, wie neue leidenschaftliche Pioniere, die dazu beitragen, die Zukunft der Musik zu schreiben. Genau das. "Altitude Jazz Festival 2016".

Nils Boyny - Keyboards
Aurélien Spach - drums
Nicolas Daguet - Bass and MicroKorg
Paul Schwartz - Alto Sax

2020

Philleicht Jazz?! präsentiert Trio Hauptmann Schömegg Philpp 18.01.2020

Felix Hauptmann – Piano
Stefan Schönegg – Bass
Jan Philipp - Drums

„Das Trio präsentiert Eigenkompositionen der drei Musiker in unprätentiöser Form. Minimalismus und die gemeinsame musikalische Vorstellung der Band charakterisieren die Interpretation ihrer Songs, die durch Klarheit und Raum bestimmt sind.

Felix Hauptmann, Gründungsmitglied des Trios, arbeitet in verschiedensten Besetzungen vom Duo über Large Ensemble bis hin zum BundesJazzOrchester. Als aktives Mitglied der Kölner Jazzszene (Teil des Kollektivs „Junges Loft“, Kuration einer eigenen Konzertreihe „Jazz im Greesberger“) bewegt sich Hauptmann im Bereich der improvisierten Jazzmusik. Er ist zweifacher Stipendiat der Dr.Carl Dörken Stiftung und erhielt den Solistenpreis beim „International Jazz Contest Mechelen“ (BE).


Stefan Schönegg studierte klassischen Kontrabass und Jazzkontrabass in Berlin und Köln. Er steht für das Spannungsfeld von improvisierter Musik, Jazz und Neuer Musik. Er ist Gründungsmitglied des Kölner Kollektivs für Improvisierte Musik „Impakt“ und gastiert bei Festivals in ganz Europa, u.a. beim Moers Festival, Warschauer Herbst und den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik, Darmstadt. Schönegg lebt und arbeitet in Köln.

Jan Philipp ist Mitglied in zahlreichen Bands und Ensembles, 2016 gewann er den Jazzpreis der Stadt Frankfurt mit seiner Band „The Whereme?!“ sowie das Stipendium der Dr.Carl Dörken Stiftung und den Jury-Preis des Avignon Jazz Festivals mit dem Simon Below Quartett.“

Philleicht Jazz?! präsentiert Christoph Beck Quartett 15.02.2020

Christoph Beck Quartet ­ „reflections“

Christoph Beck (Sax/Stuttgart) legt, zusammen mit Andreas Feith (Piano/Nürnberg), Sebastian Schuster (Bass/Stuttgart) und Thomas Wörle (Drums/Köln), mit „Reflections“ sein erstes Album unter eigenem Namen vor, welches die Strahlkraft eines Leuchtfeuers in einer zunehmend unübersehbaren deutschen Jazzlandschaft besitzt. Ausnahmslos eigene Kompositionen mit unkonventionellen Titeln wie zum Beispiel „Grellgruen“, „Nutzlos“, „Unveraenderlich“ oder „Unbekannte Schatten“ skizzieren die suchende Persönlichkeit Becks, der für die Umsetzung bewusst eine konventionelle Besetzung gewählt hat.
Sowohl bei Balladen wie bei Uptempo­ Nummern wählt der Stuttgarter einen eigenen Weg, der ihn bald als markante
Stimme mit Alleinstellungsmerkmal hervorheben dürfte. Eine Musik wie eine Signatur: Verspielte Melancholie trifft auf skeptischen Optimismus. Für das handelsübliche Schubladendenken einfach eine Nummer zu groß.

Besetzung:

Christoph Beck ­ sax
Andreas Feith ­ piano
Sebastian Schuster ­ bass
Thomas Wörle ­ drums
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Pressestimmen:

"Von einem echten Debüt mag man in diesem Fall allerdings gar nicht sprechen. Zu versiert ist Becks Spiel, zu reif sein Saxophonton, zu meisterhaft das Zusammenspiel des Quartetts."

Reiner Kobe, Jazzpodium 4/17
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"Ein reifes Stück aus der Abteilung Modern Jazz kommt mit der Folge 67 der Jazz thing Next Generation auf uns zu."

Uli Lemke, Jazz thing April/Mai 17
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„Christoph Beck, der neue Schmerzensmann des jungen deutschen Jazz, ist nun mal keiner fürs Plakative. Ein höchst reflektiertes Debüt!“

Josef Engels, Rondo 6/2017

Philleicht Jazz?! präsentiert Woodoism 29.02.2020

WOODOISM ZKB Jazzpreis 2018


WOODOISM praktizieren „einen Kammerjazz, der gleichzeitig filigran und kraftvoll ist. [...] Der junge Posaunist und seine Partner bauen subtilen Polyfonien, und handkehrum lassen sie es krachen wie in alten New Orleans- Kollektivimprovisationen; mit viel Witz, Temperament, ja Übermut. Natürlich nie in einem restaurativen Sinn, sondern eher so, wie Charles Mingus sich mit neuen Mitteln auf alte Spielformen bezog. [...] Musik, die gleichzeitig anspruchsvoll und vergnüglich ist. Vor Zeiten war das einmal ein Charakteristikum von Jazz überhaupt." (Peter Rüedi, Weltwoche)

Es knorzt und knirscht und knistert und knackt, wenn das Quartett um Florian Weiss durch das Unterholz des Jazz stapft. Die vier Musiker vermögen es auch ohne Harmonieinstrument, Licht in die dunkelsten Winkel zu bringen und dabei die Hand des Zuhörers nicht loszulassen. So folgt man der Band in ihr musikalisches Buschwerk und lässt sich seine Gedanken von den Kompositionen des jungen Bandleaders zu einer abendfüllenden Geschichte ausspinnen.


Linus Amstad, Altsaxophon (sax)
Florian Weiss, Posaune (tb)
Valentin von Fischer, Kontrabass (b)
Philipp Leibundgut, Schlagzeug (dr)

Philleicht Jazz?! präsentiert Gregor Leners Floating Time 21.03.2020


Der deutsch-österreichische Jazz-Trompeter und Komponist Gregor Lener präsentiert uns diesen Sommer mit seinem Debütalbum „Shore of now“, zusammen mit seinem Quartett Floating Time, ein außergewöhnlich intimes Erlebnis zwischen Aufbruch und Retrospektive.
Mit seinem Gespür für Schlichtheit und Empathie transportiert sich durch die tragende Energie eingängiger Melodien und einer außergewöhnlichen Kombination aus elektronischen und experimentellen Komponenten aus Jazz und Funk eine intime Reise ins Jetzt.
Das Album nimmt uns mit in den Zustand des Dahintreibens, vermittelt ein Gefühl des Aufbruchs und lässt doch immer wieder Zeit für einen Schulterblick in die Vergangenheit.
Das Quartett schafft mit Leichtigkeit ein immer wieder neues Jetzt, ein Innehalten und Fallenlassen, das sich vor allem durch die vielen musikalischen Freiräume und improvisatorischen Momente der einzelnen Künstler auszeichnet. Es bleibt viel Zeit für Verzweigungen, Ab- und Umwege und doch findet man sich immer wieder neu in dieser Gemeinschaft aufgehoben.
Wie eine Glasscherbe in der Brandung, werden wir immer wieder neu mit- und aufgenommen.
Thematisch bewegt sich Gregor Lener zwischen dem Versuch gemeinsam einen Weg zu beschreiten, auf die Dinge hinter den Dingen zu schauen, sich ohne Worte zu verstehen und trotz eigener Wege in Verbindung zu bleiben.

Floating Time ist:
Gregor Lener - Trompete/FX
Bernhard Ludescher - Piano
Felix Barth - Bass
Markus Dassau - Drums

Philleicht Jazz?! präsentiert Karin Hammar fab4 18.04.2020

KARIN HAMMAR FAB 4 “Circles”

Die Schwedische Posaunistin Karin Hammer gilt als eine der besten ihres Fachs in Europa und ist auch hierzulande keine Unbekannte mehr. Spätestens seit Nils Landgren sie als musikalische Entdeckung feierte, manifestierte sich ihr Eintrag in der Liste der außergewöhnlichen Talente. Zwei Jahre nach der Veröffentlichung des von der Kritik hoch gelobten Albums «Imprints» (Redhorn Records), stellt Karin Hammar nun ihr neues Werk «Circles» vor. Dabei verlässt sie sich wie bereits zuvor auf ihre famose Formation Karin Hammar Fab 4, um acht neue Kompositionen und eine Interpretation von Nina Simones «Four Women» in das ihr so eigene musikalischen Gewand zu kleiden - Modern Jazz mit Einflüssen aus Salsa, Bossa Nova, Bop, Swing und Popmusik. Hammars Formation Fab 4 besteht aus einigen der besten schwedischen Jazzmusikern: Niklas Fernqvist am Bass, Fredrik Rundqvist am Schlagzeug und Andreas Hourdakis an der Gitarre. Letztere bringt als neues Mitglied frische Impulse in den Sound der Band.


Karin Hammar: Trombone

Andreas Hourdakis: Guitar

Niklas Fernqvist: Bass

Fredrik Rundqvist: Drums

Karin Hammar

Die Stockholmer Posaunistin Karin Hammar hat schon eine lange Liste von musikalischen Referenzen abgeliefert. Neben Tourneen und Veröffentlichungen mit gestandenen Jazz Stars wie Kenny Werner, Tim Hagans, Steve Swallow, Gary Burton oder Maria Schneider ist es vor allem ihr schwedischer Landsmann und Instrumenten Kollege Nils Landgren, der sie immer wieder ins Rampenlicht z.B. beim Jazz Baltica Orchester oder der EBU Bigband rückte. In Japan waren darüber hinaus vor allem die Einspielungen mit ihrer ebenfalls Posaune spielenden Schwester Mimmi als Sliding Hammers von großem Erfolg.

Andreas Hourdakis
Born 1981 in Malmö, Sweden, Andreas Hourdakis started playing the guitar at the age of 11. He has played and toured with artists within the jazz field such as Magnus Öström, Jeanette Lindström, Sebastian Studnitzky to name a few.


Niklas Fernqvist

Based in Stockholm, Sweden, 30 year old bass player Niklas Fernqvist has spent the last decade or so touring with some of the biggest names in Swedish vocal jazz and pop music, such as Isabella Lundgren, Lisa Nilsson, Edda Magnason and many more. He is also a sideman and co-leader of various instrumental jazz groups, one of the most sought-after musicians of his generation and can be heard on a number of award winning recordings.

Fredrik Rundqvist was born in central Sweden but he has been living in Stockholm since 1994. Back in 2000 he won the Ronnie Gardiners Drummers Award, and he has been playing in un impressive number of albums and gigs in all continents both as member and guest of so many important Swedish bands like Velódrone, Håkan Goohde Trio, Johan Berke Upstairs Five, Karin Hammar Quartet, Sarah Blasko, Fredrik Nordström Kvintett/Trio, Ingebrigt Håker Flaten Kvintett, Örjan Hultén Trio / Fakir & Karlsson, Gösta Rundqvist Trio, Yttling Jazz, Lina Langendorf Quintet, Berit Andersson-Göran Strandberg Quartet and Daniel Karlsson’s Trio.

Philleicht Jazz?! präsentiert Maik Krahl Quartett 25.04.2020

Maik Krahl Quartett - Decidophobia

„Decidophobia“ bezeichnet die Angst, Entscheidungen zu treffen. Das klingt erstmal ungemütlich und dass eine Jazz-Platte so heißt, wirft zugegebenermaßen auch Fragen auf, muss man bei der Produktions eines Albums doch so einige Entscheidungen treffen.

Angst vor Entscheidungen hat der junge in Köln lebende Trompeter Maik Krahl aber überhaupt nicht. Geboren 1991 in Bautzen, arbeitet er seit seinem 8. Lebensjahr entschlossen an seiner Karriere als Jazz-Trompeter. Nur ein kleiner Auszug seiner beachtlichen Stationen sind ein Platz im Bundesjugendjazzorchester, ein Jazz-Studium in Dresden bei Till Brönner, ein Master-Studium bei Ryan Carniaux an der Folkwang Universität der Künste Essen sowie zahlreiche Tourneen in unterschiedlichsten Formationen. Und eben das 2017 gegründete Maik Krahl Quartett, das nun sein Debütalbum veröffentlicht.

Bei „Decidophobia“ kommen Freunde von traditionellem Jazz genauso auf ihre Kosten wie all jene, die es etwas experimenteller mögen. Stets bleibt Maik Krahls an Chet Baker erinnernder weicher Trompetensound der rote Faden. Den Spagat in die Moderne schafft er nicht nur spielerisch, sondern auch durch den geschmackvollen Einsatz von Effekten. Er versieht seine Trompete mit einem Delay, verfremdet ihr Signal durch Phaser oder Distortion.
Bass (Oliver Lutz) und Drums (Hendrik Smock) bilden die Klammer zu einem klassischen Jazz-Sound, um neben Maik Krahl’s Trompete abwechselnd mal Gitarre, mal Rhodes zu featuren.
Gitarristisch (Bruno Müller) gibt es auf Decidophobia neben weichen und spannenden Linien, die man auf einer Jazz-Platte erwartet, durchaus neo-soulige Momente in Spanky Alford-Marnier und Tasten-Freunde dürfen sich zudem auch auf ein wohlig-warmes wie ebenso facettenreiches Rhodes (Constantin Krahmer) freuen.

Bleibt also festzuhalten, dass die „Angst, Entscheidungen zu treffen“ sehr wohl etwas Gutes haben kann, wenn sie zu einem abwechslungsreichen und stimmigen Sound- & Motiv-Feuerwerk wie auf „Decidophobia“ führen kann.


Maik Krahl Trompete

Constantin Krahmer Rhodes

Oliver Lutz Kontrabass

Leif Berger Schlagzeug

Philleicht Jazz?! präsentiert Monoglot 24.05.2020

Fabian Willmann (ts)
Sebastian von Keler (ts)
Kristinn Smári Kristinsson (g)
Pascal Eugster (eb)
Luca Glausen (dr)


Repetitive Patterns, pulsierender Rock Groove, Pop Mock-Ups und Improvisation sind die Hauptzutaten für Monoglots mittreissenden und einmaligen Genremix. Gelegentlich glänzen geheimnisvolle Melodien aus dem zugänglich gestalteten musikalischen Gewebe.
Wenn Monoglot in eine Schublade geschoben werden müsste, dann stünde womöglich Avant-Garde-Rock oder Minimal-Post-Jazz darauf.
Monoglot besteht aus den Saxophonisten Fabian Willmann und Sebastian von Keler, Kristinn Kristinsson an der Gitarre, Pascal Eugster am Bass und Luca Glausen am Schlagzeug. Die Musiker leben in Berlin und Basel, haben seit 2014 zwei Studioalben eingespielt und waren sechs mal international auf Tournee. Das aktuelle Album “Wrong Turns And Dead Ends” (2017) kürt The Math Rock Times zum “Post-Jazz/Prog Masterpiece” und das JazzThing Magazin beschreibt es als “frech, freigeistig und frisch”.


“Schon mehrmals konnte ich mich live davon berzeugen lassen, dass die 5 Musiker starke Statements abgeben und nachhaltig einen individuellen und sehr stimmigen Bandsound entwickelt haben. Ich bin gespannt, was die Band in Zukunft von sich hören lassen wird!”
- Domenic Landolf


“ [Monoglot] brilliert mit halsbrecherischen Kompositionen und performt in Codes und metrischen Schlüsseln, die von mir als Hörer unmöglich verstanden werden können, was mich auf angenehme Weise nachhaltig intellektuell inspiriert und mir eine Art Hirnmassage beschert. [...] Die Band spielt in einer maskulinen Mischung aus Ego und Kollektiv und
hinterlässt mir eine mysteriöse Bewunderung! “
- Wolfgang Zwiauer


“Komplexe Kompositionen, virtuose Musiker, ein sonnenklar erarbeiteter Bandsound. Bei Monoglot gibt es keine Fragezeichen! Auf unglaublich hohem Niveau Spielen die fünf ihre Musik. Nicht nur ist die Band wirklich äusserst gut eingespielt, sondern jeder Einzelne bedient sein Instrument auf einem entsprechenden Level.”
- Matthias Kohler

Saison 2020/21

Philleicht Jazz?! präsentiert Mount Meander am 10.10.2020

Mount Meander ist ein internationales Musikerkollektiv, das mit intuitiver, freier Improvisation arbeitet. In ihren Improvisationen schöpfen sie aus der Gesamtheit ihrer Lebenserfahrung und ihren musikalischen Einflüssen.
Dabei bewegen sie sich an der Grenze zwischen Avantgarde, Jazz, Weltmusik oder Pop und Rock. Es geht Ihnen nicht um Genres und Konzepte sondern vielmehr um Einheit, Gleichheit, Vertrauen
und darum, einen gemeinsamen Raum für sich und das Publikum zu erschaffen.

Die vier Musiker spielen, um alle Hindernisse zwischen Ihnen und ihren Zuhörern zu durchdringen, mit einer offenen Einladung sich von ihrer musikalischen Welt inspirieren zu lassen.

Ihr Debüt - Album "Mount Meander" erschien 2016 bei "Cleanfeed Records".

Ihr 2. Album "Live in Berlin" erschien 2019 bei "GottaLetItOut"

Karlis Auzins – Saxophon (Lettland/Kopenhagen)
Lucas Leidinger – Piano (Köln)
Tomo Jacobson – Bass (Polen/Kopenhagen)
Thomas Sauerborn – Schlagzeug (Köln)

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